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Dritte US-Open-Runde erreicht Roger Federer kommt spät auf Touren

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"Ich bin sehr zufrieden, dass ich am Ende einen Weg gefunden habe", sagt Roger Federer nach seinem Zweitrundenmatch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schwache erste Runde, schwache zweite Runde - aber für Roger Federer zählt nur: Die dritte Runde bei den US Open ist erreicht. Der Tennis-Altmeister aus der Schweiz muss sich nun aber merklich steigern.

Erst stotterte der Motor des Maestros, doch dann kam er wieder auf Touren: Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer hat nach erneuten Startschwierigkeiten bei den US Open die dritte Runde erreicht. Wie schon zuvor gegen den Inder Sumit Nagal verlor der Schweizer auch in seinem Zweitrunden-Match gegen Damir Dzumhur (Bosnien-Herzegowina) den Startsatz, gewann aber schließlich klar 3:6, 6:2, 6:3, 6:4.

"Es war wieder sehr ähnlich zum letzten Spiel. Ich brauche wohl einfach ein bisschen Zeit", sagte Federer: "Ich bin sehr zufrieden, dass ich am Ende einen Weg gefunden habe. Das hilft meinem Selbstvertrauen fürs nächste Match." Gegner um den Einzug ins Achtelfinale ist Daniel Evans aus Großbritannien oder Lucas Pouille aus Frankreich, der in der ersten Runde den Deutschen Philipp Kohlschreiber bezwungen hatte.

Zum Auftakt war Federer gegen den indischen Qualifikanten Nagal, die Nummer 190 der Welt, ebenfalls schwer in die Gänge gekommen, hatte aber nach verlorenem Auftaktsatz 4:6, 6:1, 6:2, 6:4 gewonnen. Er habe "nicht konsequent genug aufgeschlagen", ihm unterliefen "Doppelfehler, die ich mir sonst nicht passieren" und er beging "zu viele ungezwungene Fehler", sagte der 38-Jährige - und gegen Dzumhur ging es wieder genauso los. Leistete er sich gegen Nagal 57 "unforced errors", so waren es gegen den Bosnier im ersten Durchgang schon wieder 17. Nach 29 Minuten war der erste Satz verloren, doch dann schaltete Federer wieder zwei Gänge höher und geriet nicht mehr in Schwierigkeiten.

Quelle: n-tv.de, bad/sid

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