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Schuster nimmt Abschied Sabbatical ist nichts für Skisprung-Coach

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Skisprung-Coach Schuster: Nichts zu tun "ist sicherlich schwierig".

(Foto: picture alliance/dpa)

Werner Schuster hört nach dem kommenden Wochenende als Trainer der deutschen Skispringer auf. Nach elf "intensiven Jahren" will er wieder mehr Zeit für seine Familie haben. Sofort einen anderen Job anzutreten, schließt der Österreicher aus. Ein Sabbatical ist aber auch nichts für ihn.

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster kann sich ein Sabbatical nach seinem letzten Wochenende als deutscher Chefcoach nur schwer vorstellen. "Nichts (zu machen) ist sicherlich schwierig. Es gehört zu diesem Job dazu, dass man ihn mit vollem Einsatz macht, sonst wird man links und rechts überholt", sagte Schuster. Der 49 Jahre alte Österreicher hatte Anfang Februar das Ende seiner elfjährigen Ära beim Deutschen Skiverband (DSV) angekündigt und wird sein Team um den dreifachen Weltmeister Markus Eisenbichler an diesem Wochenende im slowenischen Planica letztmals betreuen.

Denkbar ist, dass er am Schigymnasium in Stams wieder in den Nachwuchsbereich geht oder beim DSV eine andere Rolle einnimmt. Sportdirektorin Karin Orgeldinger sagte: "Wir sind da in der Überlegung, dass wir eine Akademie aufbauen, bei der er sehr wertvoll sein kann." Als heißer Kandidat für seine Nachfolge gilt sein früherer Assistent Stefan Horngacher, dessen Vertrag in Polen zum Saisonende ausläuft.

Schuster will nach "intensiven Jahren" wieder mehr Zeit für seine Familie haben und denkt deshalb gar nicht daran, sofort einen anderen Job als Cheftrainer anzunehmen. "Dass ich jetzt direkt wieder so einen Posten übernehme, ist sehr unwahrscheinlich, aber in der Zukunft könnte das schon sein", sagte er.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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