Sport

Geschafft - nicht gerafft Stich will sein ganzes Geld

Michael Stich hat seine Klage gegen den Deutschen Tennis Bund (DTB) gerechtfertigt. Er sei nicht raffgierig, erklärte der frühere Wimbledon-Sieger. "Ich kann nur sagen, dass ich mich an die Vereinbarung halte, die der DTB mit mir getroffen hat ", erklärte Stich: "Es geht um 15.000 Euro, die als Nichtabstiegsprämie Bestandteil meines Vertrages als Daviscup-Teamchef waren, und ich sehe nicht ein, dass ich klein beigeben soll, nur weil der DTB-Präsident sich nicht an sein Wort halten will. "

DTB-Boss Georg von Waldenfels hatte Stich im September wenige Tage vor dem Play-off-Spiel gegen Venezuela in Karlsruhe fristlos entlassen, nachdem der Wimbledonsieger von 1991 angekündigt hatte, seinen nach der Partie auslaufenden Vertrag angesichts etlicher Missstände im Umfeld der Mannschaft nicht verlängern zu wollen. Das Team schaffte den Klassenerhalt jedoch auch ohne die Hilfe des Teamchefs.

Stich warf der aktuellen Spielergeneration um Tommy Haas und Nicolas Kiefer mangelnde Einsatzbereitschaft und fehlenden Ehrgeiz vor.

Quelle: ntv.de

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