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Nach Hallen-Evakuierung THW Kiel gewinnt Pokal-Krimi in Stuttgart

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Der THW Kiel erreicht als drittes Team das Final Four und kann wie im Vorjahr den deutschen Handball-Pokal gewinnen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die ersten drei Teilnehmer am Final-Four um den DHB-Pokal stehen fest. Nach Melsungen und Lemgo bucht auch der THW Kiel das Hamburg-Ticket. Der Viertelfinalsieg des Rekordsiegers in Stuttgart wird allerdings von äußerst ungewöhnlichen Umständen begleitet.

Der THW Kiel hat zum 17. Mal das Final-Turnier um den deutschen Handball-Pokal erreicht. Der Titelverteidiger setzte sich im Viertelfinale beim TVB Stuttgart mit 35:34 (18:15) durch. Wegen eines Feueralarms musste die Halle geräumt und die Partie für gut 45 Minuten unterbrochen werden.

"Es ist das wichtigste Spiel des Jahres", hatte "Zebra"-Trainer Filip Jicha schon vor der Partie gesagt. Aber die gastgebenden Stuttgarter kämpften ebenfalls um ihre Chance. Einen 11:15-Rückstand (25.) verkürzte der TVB schnell wieder auf 15:17. Auch als die «Zebras» nach Wiederaufnahme der Partie auf 27:20 enteilten, gaben sich die Gastgeber nicht auf, hielten das Spiel bis in die Schlussminute offen. Erst ein verwandelter Siebenmeter des zehnmaligen Torschützen Niclas Ekberg erlöste den THW.

Ebenfalls im Semifinale stehen die MT Melsungen, die sich 33:30 gegen die Füchse Berlin durchsetzte, und der TBV Lemgo Lippe, der bei den Eulen Ludwigshafen 26:23 gewann. Der letzte Teilnehmer wird am Mittwoch in der Partie zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der TSV Hannover-Burgdorf ermittelt. Die Endrunde findet am 4. und 5. April kommenden Jahres in Hamburg statt. Die Halbfinal-Partien werden am Montag in der Hansestadt ausgelost.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa