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Dortmunder Duell UEFA-Rückspiel gegen Lille

Als "germanischer Maurermeister" ist Borussia Dortmund in Frankreich nach dem 1:1-Ergebnis gegen den OSC Lille bezeichnet worden. Ob die französische Sportpresse auch nach dem Rückspiel am Donnerstag Grund haben wird zu spotten, ist allerdings unwahrscheinlich.

Jedenfalls wenn es nach den Verantwortlichen in Dortmund geht. Ex-Nationalspieler und Borussia-Trainer Matthias Sammer bringt es auf den Punkt: "Uns reicht zwar ein 0:0, aber wir können gegen diese kompakte Mannschaft nicht auf Ergebnis spielen und wollen mit einem Sieg alles klar machen."

Grund zur Hoffnung hat Sammer durchaus. Sein wichtigster Abwehrspieler, Christian Wörns, der bei der 0:4-Niederlage gegen Bayer Leverkusen in der Bundesliga wegen einer Grippe ausgefallen war, wird am Donnerstag wieder mit von der Partie sein.

Das Rückspiel gegen die Franzosen hat nicht nur sportliche Signalwirkung für den restlichen Saisonverlauf. Auch wirtschaftlich hätte die Aktiengesellschaft Borussia Dortmund unter einer Niederlage zu leiden.

Deswegen versuchte Borussias Präsident Gerd Niebaum am Dienstag höchstpersönlich, der Mannschaft beim Training Mut zu machen. "Es wäre völliger Unsinn, jetzt zu verkrampfen und an sich selbst zu zweifeln", sagte Niebaum.

Zwar kann Dortmund wieder auf die beiden Leistungsträger Wörns und Tomas Rosicky zurückgreifen. Allerdings fehlen im Achtel-Finalspiel des UEFA-Cups Jan Koller (gesperrt), Sebastian Kehl (nicht spielberechtigt), Heiko Herrlich (Grippe), Jörg Heinrich (Muskelfaserriss), Lars Ricken (Rückenprobleme) und Jürgen Kohler (Wadenprobleme).

Quelle: n-tv.de