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Knapp am WM-Podium vorbei Zur Medaille fehlen Herrmann acht Sekunden

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Knapp daneben.

(Foto: imago images/Newspix24)

Die deutschen Biathletinnen laufen im Sprint vorne mit, zu den bedeutenden Plätzen aber fehlt ein kleines Stück. Denise Herrmann ist nah dran an der WM-Medaille - sichert sich am Ende aber wie Franziska Preuß immerhin eine sehr gute Ausgangsposition für die Verfolgung.

Denise Herrmann hat die erste deutsche Medaille bei der Biathlon-WM in Pokljuka knapp verpasst. Die 32-Jährige sorgte mit dem undankbaren vierten Platz für das bislang beste deutsche Ergebnis der Titelkämpfe in Slowenien, zum ersehnten ersten Edelmetall fehlten im Sprint über 7,5 Kilometer letztlich aber acht Sekunden. Ein Fehler im Stehendschießen kostete Herrmann bei böigem Wind und Eiseskälte die Goldmedaille.

"Mit der besten Schießleistung und meinem besten Sprintergebnis der Saison bei der WM bin ich zufrieden, aber ich wäre gerne auf das Podium gelaufen", sagte Herrmann. Fehlerfrei hätte es sogar zu ihrem zweiten WM-Titel reichen können. Die Ex-Langläuferin schoss auf der 1350 Meter hohen Hochebene nur einmal daneben und war in der Loipe die Viertschnellste: "Vierter beim Großereignis wird man sehr ungern." Auf die fehlerfreie Siegerin Tiril Eckhoff fehlten der Oberwiesenthalerin letztlich 22,3 Sekunden. Die Norwegerin holte in 21:18,7 Minuten vor der Französin Anais Chevalier-Bouchet (1 Strafrunde/+12,0 Rückstand) und der überraschend starken Hanna Sola (0/+14,4) aus Belarus ihren vierten Sprintsieg in Serie.

Auch die anderen deutschen Athletinnen büßten nach fehlerfreiem Liegendschießen im stehenden Anschlag alle Medaillenchancen ein. Die hochgehandelte Franziska Preuß (1/+50,4) verschaffte sich als Achte zumindest eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag (15.30 Uhr/ARD und Eurosport). Vanessa Hinz (1/+1:08,5) egalisierte mit Rang zwölf zum Höhepunkt ihr bestes Saisonergebnis, Janina Hettich (2/+1:52,2) kam nicht unter die besten 25.

Vor den Frauen kämpfen am Sonntag die Männer im Jagdrennen um Medaillen (13.15 Uhr/beide ARD und Eurosport). Nach dem historischen Sprint-Debakel geht es für Arnd Peiffer (36.), Benedikt Doll (39.) und Johannes Kühn (45.) allerdings nur noch um Schadensbegrenzung.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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