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Start mit US Open "schwierig" Zverev kehrt spätestens zum Davis Cup zurück

Will beim Davis Cup in Hamburg aufschlagen: Alexander Zverev.

Will beim Davis Cup in Hamburg aufschlagen: Alexander Zverev.

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Alexander Zverev wird im Davis Cup für Deutschland spielen, wie der Tennisprofi verkündet. Damit steht der späteste Zeitpunkt für ein Comeback nach einer schweren Verletzung fest. Ob er vorher noch die US Open spielen wird? Daran zweifelt Zverev derzeit noch.

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat seine Zusage für den Davis Cup in seiner Heimatstadt Hamburg gegeben. "Ich habe schon angefangen, fleißig zu trainieren für den Davis Cup", sagte der 25-Jährige bei einer Pressekonferenz in der Hansestadt. "Es ist überhaupt keine Frage in meinem Kopf, dass ich beim Davis Cup dabei sein werde." Der Weltranglisten-Zweite war im Halbfinale der French Open am 3. Juni gegen Rafael Nadal umgeknickt und hatte sich alle drei seitlichen Bänder im rechten Sprunggelenk gerissen. Vier Monate würde er brauchen, um wieder auf dem Platz zu stehen, hätten ihm die Ärzte gesagt, meinte Zverev. Jetzt sei er selbst überrascht über den schnellen Heilungsverlauf.

Die Davis Cup Group Finals finden vom 13. bis 18. September am Hamburger Rothenbaum statt. Dabei trifft das deutsche Team von Teamchef Michael Kohlmann auf Frankreich (14. September), Belgien (16. September) und Australien (18. September). "Klar sind das starke Gegner, aber wir haben auch eine starke Mannschaft", sagte Zverev. "Das wird für mich ein Highlight sein in diesem Jahr, auch ein Highlight für die anderen, die im Team sein werden." Ziel ist es, die Gruppe zu gewinnen und sich damit für das Finalturnier vom 22. bis 27. November in Malaga zu qualifizieren.

In Hamburg wird auf einem Hartplatz statt auf dem am Rothenbaum üblichen Sandplatz gespielt. Zudem wird das Dach des Stadions geschlossen. "Das wird definitiv ein Heimspiel", meinte Zverev. "Das wird noch einmal etwas ganz anderes sein, als ein ATP-Turnier zu Hause zu spielen." In der Mannschaft sei man immer zusammen und feuere sich gegenseitig an. "Und wenn wir dann noch 10 000 Zuschauer im Stadion haben und zigtausend Menschen wissen, dass wir zu Hause spielen, ist es etwas Besonderes."

Offen ließ Zverev, ob er noch bei den US Open starten wird. "Sicher bin ich mir nicht, ob es noch etwas mit den US Open werden wird", meinte er. In zehn Tagen werde er mehr wissen. "Wäre es ein normales Turnier best of three, dann könnte ich sagen, vielleicht wäre ich schon soweit. Aber best of five als erstes Turnier zurück, ist schwierig."

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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