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Hartplatztennis in Washington Zverev spielt "großartig", Murray kapituliert

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Andy Murray war nach seinem Einzug ins Viertelfinale von Washington in Tränen ausgebrochen - und trat zum Viertelfinale dann nicht mehr an.

(Foto: AP)

In drei Sätzen kämpft sich Alexander Zverev beim ATP-Turnier in Washington ins Halbfinale, dort wartet nun ein griechischer Youngster als Gegner. Nicht mehr dabei: der dreifache Grand-Slam-Sieger Andy Murray. Er muss wegen Erschöpfung passen.

Titelverteidiger Alexander Zverev hat beim Tennis-Hartplatz-Turnier in Washington das Halbfinale erreicht. Der 21-jährige Hamburger gewann seine Viertelfinal-Partie gegen den Japaner Kei Nishikori in drei Sätzen mit 3:6, 6:1, 6:4. Nach dem Match, das aufgrund von Regen für mehr als zwei Stunden unterbrochen werden musste, lobte Zverev auch seinen Gegner: "Wir haben beide großartig gespielt. Ich bin sehr froh, im Halbfinale zu stehen. Hoffentlich kommen noch ein paar weitere gute Tage hier hinzu."

Im Halbfinale des mit 2,1 Millionen Dollar dotierten Turniers trifft Zverev auf Stefanos Tsitsipas. Der 19-jährige Grieche besiegte im Viertelfinale den Belgier David Goffin in zwei Sätzen mit 6:3, 6:4.

Nicht mehr im Turnier dabei ist der dreimalige Grand-Slam-Sieger Andy Murray. Der Brite zog kurz vor seinem Viertelfinal-Duell gegen den Australier Alex De Minaur zurück und sagte zudem seinen Start beim in der kommenden Woche beginnenden Turnier in Toronto ab. Als Grund gab er die Anstrengungen von drei Dreisatz-Siegen in der US-Hauptstadt an, bei denen er über acht Stunden auf dem Platz gestanden hatte.

"Ich bin ausgelaugt, nachdem ich in den letzten vier Tagen so viel auf dem Platz war, da ich 18 Monate lang nicht auf Hartplätzen gespielt habe", sagte Murray, der sich im Januar an der Hüfte operieren ließ und letztmals im März 2017 in Indian Wells auf Hartplatz gespielt hatte. Schon nach seinem mühevollen Achtelfinal-Sieg gegen den Rumänen Marius Copil in 6:7 (4:7), 6:3, 7:6 (7:4) hatte der ehemalige Weltranglistenerste einen Rückzug in Betracht gezogen. Nachdem er um 3.02 Uhr in der Nacht (Ortszeit) das Spiel für sich entschieden hatte, hatte er hemmungslos in ein Handtuch geweint.

Der 19 Jahre alte De Minaur erreichte damit kampflos das Halbfinale. Dort trifft er entweder auf Andrej Rublew (Russland/Nr. 16) oder Denis Kudla (USA).

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa/sid

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