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Schweigsame Flucht nach Pleite Zverev zerschmettert mal wieder Schläger

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Genervt, sauer: Zverev ist diesmal der Verlierer.

(Foto: AP)

Gerade erst gewinnt Alexander Zverev das Tennisturnier in Acapulco, schon kassiert er eine bittere Pleite. Die will der 23-Jährige nicht hinnehmen, lamentiert, zerschmettert seinen Schläger und ist von Gelassenheit weit entfernt. Nach seinem Auftaktaus in Miami zieht er ohne Erklärung ab.

Deutschlands Topspieler Alexander Zverev ist beim ersten ATP-Masters des Jahres in Miami überraschend an seiner Auftakthürde gescheitert. Fünf Tage nach seinem ersten Turniersieg der Saison in Acapulco unterlag der an Position drei gesetzte Hamburger in der zweiten Runde dem Finnen Emil Ruusuvuori mit 6:1, 3:6, 1:6.

Zverev spielte zu Beginn konsequent und nahm dem Weltranglisten-83. direkt die ersten beiden Aufschlagspiele ab. "Ich weiß selbst nicht, wie ich dieses Match gedreht habe", sagte der staunende Ruusuvuori, Nummer 83 der Welt, nach dem größten Sieg seiner Karriere.

Im zweiten Satz verlor der 23-jährige Hamburger dann aber den Faden. Nach dem Break zum 2:3 musste sein Schläger dran glauben, als Zverev ihn wütend auf den Hardcourt donnerte. Im dritten Satz wirkte Zverev müde, ließ sich das Spiel des Finnen immer mehr aufzwingen und produzierte viele vermeidbare Fehler.

Zverev äußerte sich nach der Niederlage nicht, fast fluchtartig verließ er das Hard Rock Stadium, in dem er 2018 erst im Finale gegen John Isner (USA) verloren hatte. Wo Zverev in die Sandplatzsaison startet, ist offen, zur Auswahl stehen ab dem 5. April die Turniere in Marrakesch/Marokko, Marbella/Spanien und Cagliari/Italien.

Anderer Deutscher kommt weiter

Derweil hat Jan-Lennard Struff in Miami die dritte Runde erreicht. Der Warsteiner setzte sich in seinem Auftaktmatch gegen den Litauer Ricardas Berankis mit 6:3, 6:4 durch. Für Struff war es der zweite Sieg in den vergangenen sechs Matches. In der Runde der letzten 32 trifft der 30-Jährige auf den Spanier Roberto Bautista Agut (Nr. 7). Für Yannick Hanfmann war hingegen die zweite Runde Endstation. Der 29-Jährige, Nummer 108 der Welt, unterlag dem an 14 gesetzten Russen Karen Chatschanow nach 71 Minuten mit 3:6, 2:6.

Auch für Andrea Petkovic war in der zweiten Runde Schluss. Beim WTA-Turnier an gleicher Stelle verlor Petkovic gegen die an Nummer vier gesetzte French-Open-Finalistin Sofia Kenin (USA) 7:6 (8:6), 1:6, 3:6.

Quelle: ntv.de, ara/sid/dpa

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