Donnerstag, 11. März 2021Der Sport-Tag

22:33 Uhr

Rasenproduzent lässt WM-Deal mit Katar wegen toter Bauarbeiter platzen

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Auf den und um die WM-Baustellen in Katar läuft viel falsch.

(Foto: dpa)

Eigentlich soll der niederländische Rasenproduzent "Hendriks Gras" die WM-Stadien in Katar mit dem Grün für das Turnier 2022 bestücken. Nun aber teilt das Unternehmen mit, die WM im Wüstenstaat zu boykottieren, weil ein Bericht des englischen "Guardian" aufgedeckt hatte, dass bisher mehr als 6500 Menschen bei den Bauarbeiten für die WM-Stadien ums Leben gekommen sind. "Wir haben gesehen, was da vor sich geht", heißt es in einem Statement des Rasenproduzenten. "Wir wussten, dass bei den Arbeiten Menschen ums Leben gekommen sind, aber die Zahl von sechseinhalbtausend hat uns enorm erschrocken." In den sozialen Netzwerken wird der Boykott vielfach lobgepriesen.

21:51 Uhr

Sagt Werner Chelsea "bye" und kehrt in die Bundesliga zurück?

Timo Werner könnte laut eines Medienberichts sein Kapitel beim FC Chelsea schon bald wieder beenden. Das Portal "Football Insider" will erfahren haben, dass im innersten Kreis der Blues nur wenige damit rechnen, dass Werner seinen bis 2025 datierten Vertrag erfüllen wird. Im Gegenteil: Es gebe die wachsende Erwartung, dass Werner "in den nächsten ein oder zwei Jahren" nach Deutschland zurückkehren werde, heißt es in dem Bericht weiter. Ein Wechsel könne sogar im kommenden Sommertransferfenster abgeschlossen werden.

Jüngst hatte sich Werner einen Rüffel seines Trainers Thomas Tuchel abgeholt im Spiel gegen Everton, ein Wechsel ist dennoch eher unwahrscheinlich. Chelsea befindet sich im Aufwind und auch wenn Werner in seiner ersten Saison nicht trifft, wie er will, dürften ihn die Londoner so schnell nicht abschreiben.

21:27 Uhr

DOSB lehnt Impfstoff aus China für deutsche Athleten ab

Der deutsche Sport hat das Angebot von IOC-Präsident Thomas Bach, im Kampf gegen Corona-Impfstoff aus China für olympische und paralympische Athleten zu kaufen, generell begrüßt. Gleichzeitig aber lehnte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) den Gebrauch für die eigenen Olympia-Athleten ab. Man wolle auf Impfstoffe setzen, die in Deutschland zugelassen sind.

Das "besondere Hilfsangebot" Chinas werde hoffentlich "in zahlreichen Ländern" dazu beitragen, dass "Athlet*innen weltweit sicher und mit besserer Chancengleichheit nach Tokio und Peking reisen", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Friedhelm Julius Beucher vom Deutschen Behindertensportverband hält "Schnellschüsse" bei "dieser sensiblen Thematik" nicht für geeignet. Für das deutsche Team hofft Hörmann auf "die aktive Unterstützung unserer nationalen Politik" und auf eine "rechtzeitige Impfung vor den Olympischen Spielen aus Impfstoffkontingenten, die in Deutschland zugelassen sind", sagte er und ergänzte: "Somit hoffen wir zugunsten der Athlet*innen aus anderen Ländern, auf dieses Angebot verzichten zu können."

20:49 Uhr

Suspendierung nach antisemitischer Beleidigung

Die Basketball-Profiliga NBA hat Meyers Leonard von Vizemeister Miami Heat wegen eines antisemitischen Ausspruchs für eine Woche von allen Teamaktivitäten suspendiert. Dazu muss der Center eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Dollar zahlen. Leonard hatte während eines im Internet live übertragenen Videospiels die beleidigende Formulierung gewählt, später entschuldigte er sich.

"Es tut mir sehr Leid", schrieb der 29-Jährige bei Instagram: "Ich wusste nicht, was das Wort bedeutet, meine Unkenntnis ist absolut keine Entschuldigung, und ich habe mich falsch verhalten." Drei Videospiel-Unternehmen beendeten die Zusammenarbeit mit Leonard, der gegen einen anderen Spieler im Ego-Shooter Call of Duty angetreten war. Die Heat verurteilten in einer Stellungsnahme "jede Form der Hassrede", die Liga gab ihre Entscheidung in einem Statement bekannt. "Meyers Leonards Kommentar war unentschuldbar und kränkend. Ein solcher Begriff hat keinen Platz in unserer Liga und unserer Gesellschaft", sagt Liga-Boss Adam Silver.

19:52 Uhr

Neuer-Vertreter: FC Bayern hat wohl eine neue Nummer zwei im Blick

Hannovers Torwart Ron-Robert Zieler ist im Tor und weist seine Abwehrspieler ein. Foto: Peter Steffen/dpa

Hannovers Torwart Ron-Robert Zieler könnte im Sommer zum FC Bayern wechseln.

(Foto: Peter Steffen/dpa)

Nach Informationen eines "Bild"-Berichts hat der FC Bayern Interesse an einer Verpflichtung von Ron-Robert Zieler. Der Torhüter ist bei Zweitligist Hannover 96 unter Vertrag und könnte angeblich für eine Klausel von lediglich 500.000 Euro im Sommer wechseln. Pikant ist daran besonders, dass der Rekordmeister eigentlich in Alexander Nübel eine sehr gute Nummer zwei zwischen den Pfosten hat. Der ehemalige Schalker hatte zuletzt wegen zu wenig Spielzeit für Wirbel gesorgt, sein Berater brachte eine Ausleihe ins Spiel.

19:35 Uhr

Aus im Viertelfinale: Federer scheitert nach Comeback nach zwei Knie-OPs

Für Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer ist der Traum vom Titel bei seinem Comeback auf der Tennistour geplatzt. Der 39-jährige Schweizer, der nach zwei Knieoperationen rund 13 Monate ausgefallen war, ist beim ATP-Turnier in Doha im Viertelfinale ausgeschieden. Federer verlor gegen Nikolos Bassilaschwili mit 6:3, 1:6, 5:7, der Georgier trifft im Halbfinale nun auf Taylor Fritz (USA).

Am Mittwoch hatte der 20-malige Major-Sieger Federer sein erfolgreiches Comeback gegeben und den Briten Daniel Evans in drei Sätzen bezwungen. Die wichtigste Botschaft dabei war: Nach zwei Operationen hält das Knie auch unter Wettkampfbelastung. Sein zuvor letztes Match war die Halbfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic bei den Australian Open 2020 gewesen.

19:14 Uhr

Olympiasieger Peiffer patzt im Weltcup-Sprint

Olympiasieger Arnd Peiffer hat zum Auftakt des zweiten Weltcupwochenendes im tschechischen Nove Mesto eine weitere Podestplatzierung klar verpasst. Nach seinem dritten Platz an gleicher Stelle in der Vorwoche kam der 33-Jährige diesmal im Sprint über 10 km nicht über Rang 13 hinaus. Letztlich fehlten dem besten Deutschen nach einem Schießfehler 31,3 Sekunden auf seinen sechsten Podestplatz des Winters.

Der fehlerfreie Franzose Quentin Fillon Maillet gewann in 22:07,2 Minuten erstmals in seiner Karriere ein Individualstartrennen. Zweiter wurde der Norweger Tarjei Bö (0 Strafrunden/+11,3 Sekunden), Lukas Hofer (0/+14,8) aus Italien komplettierte das Podest. Benedikt Doll (2/+49,4) und Erik Lesser (1/+54,7) landeten auf den Rängen 15 und 19, trotz ihrer Fehler im Stehendanschlag ist die Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag (14.45 Uhr) noch ordentlich. Dominator Johannes Thingnes Bö (2/+37,0) sicherte sich trotz Platz neun vorzeitig die kleine Kristallkugel im Sprintweltcup.

18:10 Uhr

Julian Draxler hat "Heimweh"

Schon im Winter galt Julian Draxler als Streichkandidat bei Paris Saint-Germain. Da sein Vertrag bei PSG ausläuft und eine Verlängerung eher unwahrscheinlich ist, muss sich der Nationalspieler im Sommer wohl einen neuen Verein suchen. Ein Wechsel in die Bundesliga steht im Raum - womöglich zum FC Schalke 04 oder Hertha BSC?

Noch ist unklar, wie es für Julian Draxler nach der Saison weitergeht. Der offensive Mittelfeldspieler beschäftigt sich aber offenbar mit mehreren Alternativen. "Es laufen viele Gespräche im Hintergrund", sagte er nach dem 1:1-Remis gegen den FC Barcelona in der Champions League gegenüber "Sky". Eine Rückkehr nach Deutschland sei durchaus möglich, wie der 27-Jährige durchblicken ließ. "Es ist ein bisschen Heimweh da", gab er offen zu.

17:22 Uhr

Neururer rät Flick vom DFB-Job ab

Joachim Löw hört nach der Europameisterschaft als Bundestrainer auf. Die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren. Als heißer Kandidat wird Hansi Flick vom FC Bayern gehandelt. Doch Peter Neururer rät dem Münchner Coach dringend von einem Job bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ab. "Dass er für den DFB genau der richtige Mann wäre, da brauchen wir nicht drüber reden", sagte Neururer in einem Sky-Interview.

Der 65-Jährige betonte allerdings: "Wenn ich Trainer bei Bayern München wäre und die Möglichkeit hätte, mit dieser Mannschaft auf diesem Niveau Vereinsfußball zu machen, dann könnte man mir zahlen, was man will, da würde ich niemals zusagen." Für Neururer ist dagegen Lothar Matthäus "der ideale Mann". Der Rekordnationalspieler habe "in mehreren Vereinen und Ländern unter Beweis gestellt, dass er als Trainer die Fähigkeit hat, Ziele zu erreichen" und habe einen "Trainernachweis internationaler Art" erbracht. Neururer rechnet jedoch nicht damit, dass der DFB sich für Matthäus entscheidet, sondern "dass aufgrund der Vergangenheit und der Nähe zum DFB Stefan Kuntz ein Kandidat ist, um den sich der DFB mehr als kümmern wird."

Mehr zu möglichen Nachfolgern für Joachim Löw lesen Sie bei sport.de.

16:02 Uhr

"Nie mit Gladbach gesprochen": Bundesliga-Coach weist Gerüchte zurück

Trainer Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg hat Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach dementiert. "Ich möchte ganz klar betonen: Ich habe nie mit Gladbach gesprochen. Es hat sich auch nie jemand bei mir gemeldet", sagte der Österreicher am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Wolfsburger Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

Einer der Auslöser für diese Spekulationen war ein Bericht des "Kicker" in der vergangenen Woche, demzufolge Glasners Vertrag mit dem VfL eine Ausstiegsklausel enthält. Vertragsinhalte werde er zwar weiterhin nicht kommentieren. "Aber Fakt ist, dass ich einen Vertrag mit dem VfL Wolfsburg bis 2022 habe. Dass ich mit keinem anderen Klub gesprochen habe und dass mir der Job hier einen Riesen-Spaß macht", sagte Glasner. "Wir haben eine richtig coole Truppe und haben in dieser Saison noch viel vor."

15:48 Uhr

Doping-Meldeverstoß: Lettischer Biathlet vorläufig suspendiert

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Andrejs Rastorgujevs hätte eigentlich beim Weltcup heute antreten sollen.

(Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Biathlet Andrejs Rastorgujevs aus Lettland ist wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln vorläufig vom Wettkampfbetrieb suspendiert worden. Wie die zuständige Biathlon Integrity Unit (BIU) mitteilte, sind drei verpasste Doping-Tests in den vergangenen zwölf Monaten der Grund für die Maßnahme.

Der 32-Jährige hätte heute eigentlich beim Weltcup in Nove Mesto in Tschechien starten sollen, kann nun aber nicht mehr im Sprintrennen antreten. Der dreimalige Europameister Rastorgujevs, der im Weltcup noch nie gewinnen konnte, hat zwei Wochen Zeit, um auf die Entscheidung zu reagieren.

15:12 Uhr

Bericht: Bayern-Bosse fordern mehr Spielzeit für Nübel

Um das Thema Alexander Nübel kehrt an der Säbener Straße keine Ruhe an. Wie der "Kicker" berichtet soll es beim FC Bayern München nun intern Unstimmigkeiten geben. Vor seiner Verletzung spielte Nübel bei Trainer Hansi Flick keinerlei Rolle. Seit seinem Wechsel kam der Ex-Schalke-Torwart nur auf zwei Einsätze.

Vor allem bei der sportlichen Führung um Sportvorstand Hasan Salihamidzic, der massgeblich an der Verpflichtung des 24-Jährigen beteiligt war, soll das für Verärgerung sorgen. Das Thema soll intern ein "brisantes Thema" sein. Angeblich habe man Nübel beim Engagement versichert, dass er zu regelmäßigen Einsätzen kommen würde. Berater Stefan Backs deutete zuletzt an, dass eine Leihe in der kommenden Saison denkbar sei. Nübels Vertrag in München läuft bis 2025.

14:23 Uhr

Löw: Entscheidung zu Müller und Hummels erst später

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat eine "kicker"-Meldung über eine Rückkehr der aussortierten Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels unbestätigt gelassen. "Ich habe die Tür weder geöffnet noch geschlossen. Man muss sich überlegen, ob man in der Pandemie den Umbruch unterbrechen muss", sagte Löw während einer Pressekonferenz: "Vor einem Turnier hinterfrage ich immer alles noch mal. Das machen wir jetzt auch - im Mai."

Kopfschütteln verursache die öffentliche Diskussion, wonach er ein "Umfaller" sei, wenn er die Spieler für die EM zurückhole und "stur" sei, wenn er das nicht tue. Ein Trainer denke nicht in Kategorien der öffentlichen Wahrnehmung, sondern, was das Beste für die Mannschaft sei, versicherte Löw. Generell denke er nicht daran, "was Entscheidungen für eine öffentliche Wirkung haben. Das habe ich nie gemacht", betonte der Bundestrainer. Der "Kicker" hatte berichtet, Löw werde sowohl Müller von Bayern München als auch Innenverteidiger Hummels von Borussia Dortmund in den Kader für die Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) berufen.

14:02 Uhr

Vettel eröffnet F1-Testfahrten für Aston Martin

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Neue Farben, neues Glück.

(Foto: dpa)

Sebastian Vettel wird für sein neues Formel-1-Team Aston Martin zu Beginn der Testfahrten in Bahrain im Auto sitzen. Wie das englische Werksteam mitteilte, ist der viermalige Weltmeister für die Vormittagseinheit am Freitag eingeplant. Am Nachmittag soll dann Vettels kanadischer Teamkollege Lance Stroll auf dem Bahrain International Circuit im Wagen sitzen. Die einzigen Testfahrten vor dem Saisonstart beginnen am Freitag (8.00 Uhr) und dauern bis Sonntag.

In Bahrain findet am 28. März auch der erste Grand Prix des Jahres statt. Vettel (33) musste Ferrari nach sechs Jahren verlassen und wechselte zu Aston Martin.

13:18 Uhr

Ohne Fans: Union plant Testlauf mit Corona-Schnelltests

Der 1. FC Union Berlin setzt in der Fußball-Bundesliga erstmals Corona-Schnelltests für Personen ein, die im Rahmen des Sonderspielbetriebes im Stadion An der Alten Försterei sind. Fans sind wegen der Pandemie noch immer ausgeschlossen. Vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr im ntv.de-Liveticker) gegen den 1. FC Köln bietet der Berliner Club den zutrittsberechtigten Helfern, Ordnern, Journalisten und anderen Personen einen kostenfreien SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest an.

Aus dem Ablauf sollen Erkenntnisse für einen Einsatz gewonnen werden, wenn Zuschauer wieder erlaubt sind. Die Testergebnisse werden mit der personalisierten Zugangsberechtigung verknüpft. "Wir wollen optimal vorbereitet sein, um ein Pilotprojekt mit Zuschauern durchführen zu können, sobald eine entsprechende Genehmigung dafür erteilt worden ist", erklärte Unions Kommunikationschef Christian Arbeit. Schon im vergangenen Jahr hatte der Club an einem solchen Pilotprojekt gearbeitet, die steigenden Infektionszahlen und die noch eingeschränkten Testmöglichkeiten aber verhinderten die Umsetzung.

12:43 Uhr

Nach Autounfall: Tiger Woods "geht es besser"

Rory McIlroy glaubt an eine baldige Entlassung des bei einem Autounfall schwer verletzten Golf-Superstars Tiger Woods aus dem Cedars Sinai Medical Center in Los Angeles. "Ich habe kurz mit ihm gesprochen, es geht ihm besser", sagte der viermalige Major-Champion aus Nordirland in der bekannten Tonight Show des US-Moderators Jimmy Fallon, "wenn sich die Dinge weiter gut entwickeln, dürfte er in einer Woche oder so wieder nach Hause kommen." Woods habe ihm vor der Schlussrunde des Arnold Palmer Invitational in der Vorwoche in Orlando über Social Media aufmunternde Worte geschickt und nach McIlroys enttäuschenden 76er-Runde gefragt, was los gewesen sei. "Selbst vom Krankenbett aus hat er mir Feuer gemacht", sagte McIlroy.

Woods hatte bei einem selbstverschuldeten Autounfall nahe Los Angeles am 23. Februar schwere Beinverletzungen erlitten. Der 45-Jährige war allein auf einer für Unfälle berüchtigten Straße unterwegs, als sein Geländewagen in den Mittelstreifen geriet, auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde, gegen einen Baum prallte und sich anschließend mehrfach überschlug. Woods unterzog sich einer komplizierten Operation, um "erhebliche orthopädische Verletzungen" an seinem rechten Unterschenkel und Knöchel zu behandeln. Ob er seine Golfkarriere fortsetzen kann, erscheint offen.

12:08 Uhr

Schumachers Debüt-Auto fährt erstmals los

Bevor am Freitag die Testfahrten der Formel 1 in Bahrain beginnen, fährt das Debüt-Auto von Mick Schumacher erstmals erfolgreich los. Der Wagen des Teams Haas wurde in dessen Zweitsitz im englischen Banbury zusammengebaut. Der neue Ferrari-Motor wurde nicht wie üblicherweise in der Fabrik, sondern erst in Bahrain erstmals angelassen. Die ersten offiziellen Testkilometer im neuen VF-21 wird dann Schumacher morgen auf dem Bahrain International Circuit absolvieren.

11:50 Uhr

Bleibt bis 2026: Bundesliga verlängert mit Derbystar

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Muss mindestens 2026 ins Eckige: der Ball.

(Foto: imago images/Uwe Kraft)

In der Bundesliga rollt auch zukünftig der Fußball von Derbystar. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und das Unternehmen mit Sitz im niederrheinischen Goch haben ihre Zusammenarbeit bis zum Sommer 2026 ausgedehnt. Der ursprünglich bis zum Ende der kommenden Saison laufende Vertrag, der auch für die 2. Liga gilt, wurde um vier Jahre verlängert. Derbystar hatte zur Spielzeit 2018/19 adidas als offiziellen Ball-Lieferanten abgelöst.

11:35 Uhr

Löw-Nachfolge? Klopp findet einen Kandidaten "echt spannend"

In der Frage um die Nachfolge des scheidenden Bundestrainers Joachim Löw bringt sich nun Ralf Rangnick selbst ins Spiel: "Im Moment bin ich frei", sagte der 62-Jährige bei Sky und betonte: "Wenn sich der DFB erst zu einem Zeitpunkt melden würde, an dem ich nicht mehr frei bin, ist es zu spät." Bei seinem vorwitzigen Vorstoß erhielt der einstige Architekt des rasanten Aufstiegs von RB Leipzig überaus prominente Unterstützung. "Ralf Rangnick würde dem DFB guttun. Das wäre meine erste Lösung gewesen", sagte Jürgen Klopp, "vielleicht fragt ihr den mal, der hat nämlich zum Glück auch noch Zeit." Anders als der Teammanager des FC Liverpool, der bezüglich der Nachfolge von Löw auf seinen bis 2024 laufenden Vertrag verwies.

Rangnick als Bundestrainer, betonte Klopp, "das fände ich echt spannend". Und das gilt natürlich auch für Rangnick selbst. "Es ist eine Stelle, die keinen Trainer in Deutschland kaltlässt", sagte er bei Sky über das Löw-Erbe. Er würde einen Anruf "selbstverständlich entgegennehmen und es mir anhören. Ich kann mir grundsätzlich alles vorstellen." Allerdings sei es "in erster Linie eine Frage des Timings". Der DFB, sollte das heißen, muss sich sputen.

10:43 Uhr

"Wäre fatal": Zorc warnt BVB vor "falschem" Fokus

Nach dem Erreichen des Viertelfinals in der Champions League und des DFB-Pokal-Halbfinales hat Borussia Dortmunds Sportchef Michael Zorc zur vollen Konzentration auf die Bundesliga gemahnt. "Es wäre fatal, wenn wir uns jetzt falsch fokussieren", sagte Zorc bei "Sport1": "Jetzt zählt für uns nur die Bundesliga. Die Champions-League-Qualifikation wird bis zum Saisonende unser Hauptthema sein."

Als Tabellensechster der Fußball-Bundesliga haben die Dortmunder derzeit vier Punkte Rückstand auf Rang vier und drohen erstmals seit sechs Jahren die Qualifikation für die Königsklasse zu verpassen. "Wir müssen in der Liga die Basis dafür legen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder solche großen Spiele haben können", sagte Zorc mit Blick auf die spannenden Achtelfinal-Spiele gegen den FC Sevilla (3:2, 2:2). Zorc hofft, dass das dortige Weiterkommen "nun einen Schub für die weiteren Aufgaben gibt."

10:04 Uhr

Bericht: Müller und Hummels fahren mit zur EM

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Kehren sie nun doch in die DFB-Elf zurück?

(Foto: picture alliance/dpa)

Kehrtwende bei Joachim Löw? Noch ist die Rückkehr der beiden ehemaligen Weltmeister nicht offiziell, der "kicker" berichtet allerdings, dass sowohl Thomas Müller als auch Mats Hummels zum deutschen EM-Aufgebot gehören werden. Dies sei aus "bestens informierten Quellen" zu hören, schreibt das Blatt. Eine Rückkehr des Duos käme nach den Entwicklungen der letzten Wochen nicht mehr überraschend. Zum einen schaffte Löw mit seiner Rücktrittsankündigung klare Verhältnisse. Da er nun nicht mehr für den Neuaufbau verantwortlich sein wird, kann er einem Comeback von Müller und Hummels bedenkenlos zustimmen.

Welche Rolle Hummels und/oder Müller im Fall einer Rückkehr einnehmen würden, verriet Löw auch schon. "Wenn man solche Spieler jetzt zurückholt, dann muss man ihnen natürlich eine klare Verantwortung geben und muss sie auf dem Platz und auch neben dem Platz in die Verantwortung nehmen. Dann sind sie natürlich gesetzt."

Mehr zur Nationalelf und Transfergerüchten lesen Sie bei sport.de.

08:59 Uhr

Einnahmen verdoppelt: NHL schließt neuen Milliarden-Vertrag ab

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Leon Draisaitl ist einer der Stars in einer wertvollen Liga.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hat sich mit der Walt Disney Company und ESPN auf einen neuen Fernsehvertrag geeinigt. Dieser soll der NHL nach US-Medienberichten pro Jahr 400 Millionen US-Dollar (rund 336,1 Millionen Euro) einbringen. Der neue Kontrakt beginnt mit der Saison 2021/22 und soll vorerst bis zur Saison 2027/28 laufen. Bis dahin würde die Liga 2,8 Milliarden US-Dollar einnehmen. Das wäre gut doppelt so viel wie der noch laufende Vertrag mit dem Sender NBC einbringt.

"Die Partnerschaft zwischen der besten Eishockey-Liga der Welt und den Plattformen des Walt-Disney-Konzerns ist ein großer Gewinn für unsere Fans und unser Spiel", sagte Gary Bettman, der Commissioner der NHL, am Mittwoch (Ortszeit). Die NHL will demnächst in einem weiteren TV-Vertrag zusätzliche Rechte verkaufen.

07:20 Uhr

Das dürfte teuer werden: Drittliga-Trainer verhöhnt Schiedsrichter

Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok. Foto: Oliver Dietze/dpa

Lukas Kwasniok ist nicht immer gut gelaunt.

(Foto: Oliver Dietze/dpa)

Nach der 1:2-Heimniederlage des 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga gegen den FSV Zwickau hat Trainer Lukas Kwasniok wegen eines nicht gegebenen Handelfmeters heftige Kritik an den Schiedsrichtern geübt, die für den 39-Jährigen ein Nachspiel haben könnte. "Das ist ja nicht ein Handspiel, der hält den Ball fest. Wenn das nicht ausreicht für einen Elfmeter oder man das nicht sieht. Dann muss ich ganz ehrlich sagen: so wie ein Spieler in der Halbzeit ausgewechselt wird, wird es vielleicht mal Zeit, dass der Schiedsrichter ein Spiel Pause bekommt", sagte Kwasniok am Dienstagabend bei Magenta Sport.

Nach Ansicht der TV-Bilder, wonach der Referee keine klare Sicht auf die betreffende Szene in der 89. Minute hatte, legte Kwasniok nach: "Ja gut, der hat ja auch eine Körpersprache wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Er muss vielleicht auch aktiv sein, da kann ja was passieren. Und sich das nicht so gemütlich aus der Distanz anschauen." Zumindest hätte seiner Ansicht nach der Schiedsrichter-Assistent reagieren müssen. "Deswegen gibt's den Kollegen an der Seitenaus-Linie", sagte Kwasniok. "Der Linienrichter hat ganz klare Sicht und dafür ist er ja auch da."

06:09 Uhr

"Nicht mehr getrieben": Hoeneß findet Löws Abschied gut

Der frühere Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat Bundestrainer Joachim Löw zu dessen Rücktrittsankündigung gratuliert. "Es ist die total richtige Entscheidung", sagte Hoeneß dem "Kicker". Löw werde nun "nicht mehr getrieben und ist Herr seiner Entscheidungen". Dem TV-Sender RTL sagte der 69-Jährige, Löw habe am Montag mit ihm telefoniert. "Er wirkte total entspannt, befreit", sagte Hoeneß. "Je länger das Gespräch gedauert hat, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass es eine gute Entscheidung ist."

Hoeneß, der als TV-Experte bei RTL die drei WM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft Ende März analysieren wird, erhofft sich positive Auswirkungen der Entscheidung auf die EM-Endrunde. "Die Spieler werden sich mit ihrem Trainer solidarisieren", sagte er dem "Kicker". "Sie wollen ihm einen guten Abgang bereiten."

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