Der Sport-Tag
23. Februar 2024
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22:27 Uhr

"Weiß genau, wie Thomas fühlt": Tuchel erhält Mitgefühl von Kollege

Der frühere Bayern-Trainer Niko Kovač fühlt mit dem aktuellen Bayern-Coach Thomas Tuchel. Der 50-Jährige wird den deutschen Fußball-Meister nach dieser Saison verlassen. Kovač selbst musste bei den Bayern im November 2019 nur wenige Monate nach dem Gewinn von Meisterschaft und DFB-Pokal gehen. Seit 2022 trainiert er den VfL Wolfsburg.

"Ich kann Ihnen sagen, dass ich ganz genau weiß, wie Thomas fühlt", sagte Kovač am Freitag bei der Pressekonferenz zum Wolfsburger Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker). "Aber ich werde das nicht kommentieren. Ich habe meine Meinung dazu. Aber die behalte ich für mich."

Ganz generell und damit auch auf seine Erfahrungen in München bezogen, sagte Kovac: "Ein Trainer ist nur so stark, wie er von oben gemacht wird. Wenn ein Trainer von oben geschwächt wird, ist es für jeden Spieler einfacher, sich durchzuschlängeln."

"Weiß genau, wie Thomas fühlt": Tuchel erhält Mitgefühl von Kollege
21:59 Uhr

Bitter für BVB: Stammspieler fällt weiter aus

Borussia Dortmund muss auch im Ligaspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) auf Stammtorhüter Gregor Kobel verzichten. Der Schweizer hatte sich vor dem Champions-League-Spiel bei der PSV Eindhoven (1:1) am Dienstag kurzfristig wegen muskulärer Probleme abgemeldet. Somit wird gegen Hoffenheim erneut Alexander Meyer im Tor stehen.

Ohnehin fehlen weiterhin Sébastien Haller und Felix Nmecha, der allerdings Anfang der Woche nach langer Pause ins Mannschaftstraining zurückkehren soll. Bei Innenverteidiger Niklas Süle, der in Eindhoven erkrankt fehlte, berichtete Trainer Edin Terzić von "Resthoffnung". Süle sei aber "nicht bei 100 Prozent" - im Gegensatz zu Karim Adeyemi, der in den Kader zurückkehren wird. Die schwache Leistung in Eindhoven hat Terzic in der Analyse aufgearbeitet. "Wir brauchen eine bessere Aktivität, gerade, wenn wir nicht am Ball sind", forderte er.

Bitter für BVB: Stammspieler fällt weiter aus
21:23 Uhr

"Schuhe ins Handgepäck": Bayern-Profi lernt es auf harte Tour

Die englische Fußball-Nationalspielerin Georgia Stanway vom FC Bayern München hat die ersten zwei Tage im Trainingslager unfreiwillig mit fremden Schuhen gespielt. Weil ihr Gepäck auf dem Weg von München ins südspanische Marbella verloren ging, stand die Europameisterin ohne ihre Treter da.

Abhilfe schaffte U23-Spielerin Freya Gregory, die anscheinend die gleiche Schuhgröße hat. "Die wichtigste Lektion, die ich gelernt habe, ist, dass man seine Schuhe ins Handgepäck packen sollte", sagte Stanway. Die englische Nationalmannschaft bereitet sich unter der Sonne Spaniens mit zwei Testspielen gegen Österreich und Italien auf den Start der Qualifikation zur EM 2025 im April vor.

"Schuhe ins Handgepäck": Bayern-Profi lernt es auf harte Tour
20:56 Uhr

Nach erster kommerzieller Mondlandung: Auch BVB-Profi "war auf dem Mond"

Sébastien Haller hat den Triumph der Elfenbeinküste beim Afrika-Cup als größten Erfolg seiner Karriere bezeichnet. "Dieser Titel steht für mich über allem. Die Freude und die Erinnerungen, die wir unserem Land geschenkt haben, sind unglaublich. Ich war auf keiner Wolke, ich war auf dem Mond", sagte der Angreifer in einem Interview seines Vereins Borussia Dortmund.

Der 29-Jährige, bei dem im Sommer 2022 Hodenkrebs diagnostiziert worden war, hatte beim Kontinentalturnier sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel den Siegtreffer für sein Team erzielt. Im Finale am 11. Februar gegen Nigeria (2:1) war jedoch in der Schlussphase eine Sprunggelenksverletzung wieder aufgebrochen, wegen der er die Gruppenspiele verpasst hatte. Deshalb steht Haller dem Tabellenvierten der Fußball-Bundesliga nach seiner Rückkehr vorerst nicht zur Verfügung.

Nach erster kommerzieller Mondlandung: Auch BVB-Profi "war auf dem Mond"
20:06 Uhr

Wilson Fittipaldi ist tot

Der frühere Formel-1-Pilot Wilson Fittipaldi ist im Alter von 80 Jahren in São Paulo gestorben. Den Tod des Brasilianers, älterer Bruder des zweimaligen Weltmeisters Emerson Fittipaldi, gab der brasilianische Automobilverband CBA bekannt. Wilson Fittipaldi hatte sich im Vorjahr beim Weihnachtessen an einem Stück Fleisch verschluckt und lag seitdem im Krankenhaus, sein Gesundheitszustand war schlecht. Nun sei er ruhig eingeschlafen, hieß es in der Mitteilung. In den 70er-Jahren ging Fittipaldi in 35 Grands Prix an den Start und sammelte drei WM-Punkte. Wilson und Emerson Fittipaldi waren die ersten Brüder, die im selben Formel-1-Rennen punkteten. Wilson Fittipaldis Sohn Cristian fuhr von 1992 bis 1994 in der Königsklasse.

Wilson Fittipaldi ist tot
19:03 Uhr

Bundesliga-Klub bekommt Mega-Strafe aufgebrummt

Für das Fehlverhalten seiner Fans wird Eintracht Frankfurt vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kräftig zur Kasse gebeten. Der Tabellensechste der Bundesliga muss insgesamt 433.000 Euro zahlen, bis zu 144.000 Euro können die Hessen für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. SGE-Anhänger hatten Mitte Oktober im Testspiel beim Regionalligisten BSG Chemie Leipzig (1:2) pyrotechnische Gegenstände gezündet, darunter mindestens 91 bengalische Feuer. Zudem wurde die Eintracht wegen des "unsportlichen Verhaltens" seines Anhangs im DFB-Pokal-Zweitrundenspiel bei Viktoria Köln (2:0) Anfang November belangt. Damals brannten Gästefans mindestens 94 bengalische Feuer sowie weitere Pyrotechnik ab.

Bundesliga-Klub bekommt Mega-Strafe aufgebrummt
18:22 Uhr

Weltmeister Verstappen wird Vierter und fordert spezielle Gully-Überprüfungen

Nach der nächsten Auszeit wegen eines losen Kanaldeckels bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain haben die Fahrer eine intensivere Prüfung der Rennstrecken verlangt. "Vielleicht können diese Dinge etwas mehr kontrolliert werden", sagte Weltmeister Max Verstappen, der am letzten von drei Testtagen in Sakhir Vierter wurde. "Bevor man in ein Wochenende startet, sollte man sich vergewissern, dass alles in Ordnung ist."

Lose Kanaldeckel hatten am Mittwoch zum Auftakt der Tests und am Freitag für lange Unterbrechungen gesorgt. Trotz der unfreiwilligen Pausen präsentierte sich Red Bull um Dreifachchampion Verstappen wieder in starker Verfassung. "Das ist natürlich ein Problem. Ich hoffe, dass die FIA es im Griff hat", sagte Mercedes-Pilot Lewis Hamilton nun in Bahrain. Der Brite, ab 2025 im Ferrari, schloss die Tests auf Position zwölf ab. Die letzte Bestzeit in der Wüste sicherte sich Ferrari-Pilot Charles Leclerc in 1:30,322 Minuten vor Hamiltons Teamkollege George Russell (+0,046 Sekunden). Nico Hülkenberg im Haas wurde Elfter. Der erste Grand Prix des Jahres findet ebenfalls in Bahrain am 2. März statt.

Weltmeister Verstappen wird Vierter und fordert spezielle Gully-Überprüfungen
17:58 Uhr

Deutschland oder Türkei? Teenager-Juwel lässt Entscheidung weiter offen

Der vom deutschen und türkischen Fußball-Verband umworbene Nürnberger Jungstar Can Uzun lässt seine sportliche Zukunft weiter offen. "Ich habe noch keine Entscheidung getroffen", sagte der 18-Jährige der "Mittelbayerischen Zeitung". Es gebe aber eine Tendenz, ergänzte er: "Letztlich werde ich mich nicht gegen, sondern für ein Nationalteam entscheiden und dorthin gehen, von dem mein Herz und mein Bauch sagen, dass es richtig ist."

Uzun spielte bisher für die türkische U17 und U18. Doch inzwischen wirbt auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) intensiv um den in Regensburg geborenen Offensivspieler. Zuletzt hatten Nationalmannschaftsdirektor Rudi Völler und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig Uzun in Nürnberg einen Besuch abgestattet. Der hoch veranlagte Uzun sorgt in der 2. Liga beim Club in dieser Saison für Furore. Er erzielte bereits elf Treffer und hat das Interesse zahlreicher Klubs geweckt. Mit Bundesligist Eintracht Frankfurt gab es bereits erste Gespräche.

Deutschland oder Türkei? Teenager-Juwel lässt Entscheidung weiter offen
16:51 Uhr

Helmut Groß ist tot

Der Mitbegründer der Fußball-Philosophie von RB Leipzig und Mentor von Ralf Rangnick, Helmut Groß, ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das teilte der sächsische Bundesligist mit. "Der überraschende Tod von Helmut Groß hat mich schockiert und sehr getroffen. Er war ein Fußball-Liebhaber und hat eine ganze Generation von Fußballtrainern inspiriert und geprägt. Helmut begleitete viele Jahre sehr eng Ralf Rangnick als Mentor und gemeinsam haben sie unseren Red Bull Fußball entwickelt und zu einem Qualitätsmerkmal gemacht", sagte Leipzigs Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff.

Groß begleitete Rangnick und Markus Gisdol als Mentor durch deren Karrieren. Aber auch die Arbeit von Trainern wie Julian Nagelsmann, Thomas Tuchel oder Roger Schmidt ist durch den Schwaben beeinflusst worden. Für RB Leipzig war der Fußball-Visionär von 2012 bis 2019 tätig. Zudem arbeitete er für die TSG 1899 Hoffenheim und den VfB Stuttgart.

Helmut Groß ist tot
15:59 Uhr

Matthäus äußert sich zum plötzlichen Tod von Andi Brehme

Lothar Matthäus und Andi Brehme werden 1990 gemeinsam in Italien Weltmeister. Im Alter von 63 Jahren ist Brehme nun überraschend verstorben. "Es tut weh, es tut richtig weh", zeigt sich Matthäus schockiert.

Matthäus äußert sich zum plötzlichen Tod von Andi Brehme
15:28 Uhr

Valencia ist "erschüttert": Brand-Katastrophe hat Auswirkungen auf Fußball

Die Brand-Katastrophe in Valencia hat auch Auswirkungen auf den Sport in der Stadt. Das ursprünglich für Samstag angesetzte Spiel des spanischen Fußball-Erstligisten FC Valencia beim FC Granada wurde nach einem Antrag der Gäste abgesagt. Ein Nachholtermin steht bislang nicht fest.

Der FC Valencia zeigte sich "erschüttert über den schrecklichen Brand" in einem Hochhaus, bei dem mindestens vier Menschen gestorben sind. Der Brand war am späten Donnerstagnachmittag im vierten Stock eines Wohnblocks im Stadtviertel Campanar ausgebrochen und hatte sich rasend schnell ausgebreitet. Mindestens 15 Menschen wurden nach Angaben der Behörden zudem verletzt, 14 weitere werden offenbar vermisst.

Der Klub bedankte sich für "die lobenswerte Arbeit der Rettungsdienste", bedauerte "zutiefst, was geschehen ist, und möchte allen Opfern viel Kraft zusprechen". Für Freitag kündigte der Verein eine Schweigeminute zu Beginn des Trainings des Männer- und Frauenteams an, zudem hisste der FC Valencia in seinen Einrichtungen die Flaggen auf Halbmast.

Valencia ist "erschüttert": Brand-Katastrophe hat Auswirkungen auf Fußball
15:00 Uhr

Sportgerichtshof fällt Entscheidung gegen Russland

Das Nationale Olympische Komitee von Russland (ROC) bleibt durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) suspendiert. Der Internationale Sportgerichtshof CAS lehnte den Einspruch gegen die IOC-Entscheidung ab - fünf Monate vor den Olympischen Spielen in Paris.

"Das für diese Angelegenheit zuständige CAS-Panel wies die Berufung zurück und bestätigte die angefochtene Entscheidung mit der Feststellung", dass das IOC "nicht gegen die Grundsätze der Rechtmäßigkeit, Gleichheit, Vorhersehbarkeit oder Verhältnismäßigkeit verstoßen hat", hieß es in einer Mitteilung.

Das IOC hatte das ROC am 12. Oktober "mit sofortiger Wirkung" suspendiert und damit auf einen "Bruch der Olympischen Charta" reagiert. Sportler aus Russland und Weißrussland dürfen bei Olympia in Paris (26. Juli bis 11. August) unter Auflagen als neutrale Athleten starten.

Sportgerichtshof fällt Entscheidung gegen Russland
14:09 Uhr

"Perfekter Verein": Ex-Mitspieler rät Zidane zum FC Bayern

Wird Zinédine Zidane der Nachfolger von Thomas Tuchel? Sein ehemaliger Mitspieler Christophe Dugarry jedenfalls rät dem Ex-Trainer von Real Madrid zum Engagement in München. In seinem Job als TV-Experte beim französischen Sender RMC Sport sagte er: "Nimmt er schon Deutschunterricht? Glaube ich nicht. Aber egal, die deutsche Liga ist toll. Die Stadien sind voll, die Meisterschaft offen. Ich denke, dass alle Trainer davon träumen, einen Klub wie Bayern mal zu trainieren. Das ist die absolute Spitze! Ich denke, Bayern ist ein perfekter Verein für Zidane."

Er schränkte aber auch ein: "DER perfekte Klub ist Real Madrid, da hat er es schon zweimal bewiesen. Will er jetzt aber zu Bayern? Ich weiß es nicht." Zidane ist seit 2021 ohne Verein. Mit Real Madrid holte er insgesamt elf Titel.

"Perfekter Verein": Ex-Mitspieler rät Zidane zum FC Bayern
13:18 Uhr

Top-Biathlet macht Schluss: DSV verliert Führungsfigur

Ex-Weltmeister Benedikt Doll wird seine Biathlon-Karriere erwartungsgemäß nach der Saison beenden. Dies verkündete der 33-Jährige wenige Tage nach dem Ende der Weltmeisterschaft in Nove Mesto via Instagram. Bei seinem letzten Großereignis gewann er in Tschechien mit Bronze seine zweite Einzelmedaille nach dem Sprint-Titel 2017.

"Ich habe nochmal alles investiert, mein Bestes für mich und das Team gegeben, um in dieser Saison und bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto das Maximale rauszuholen", sagte Doll. Er merke nun, "dass ich meine Energie jetzt in neue Projekte stecken möchte und mehr Zeit mit meiner Familie verbringen will. Ich blicke auf eine erlebnisreiche Zeit zurück, die ich niemals missen möchte."

Doll war im Sommer 2022 Vater eines Sohnes geworden. Der Deutsche Skiverband (DSV) verliert damit ein Jahr nach Denise Herrmann-Wick die nächste Führungsfigur.

Top-Biathlet macht Schluss: DSV verliert Führungsfigur
12:46 Uhr

Hunderte nehmen Abschied: Trauerfeier für verstorbenen Weltrekordler

Hunderte Menschen nehmen in Kenia Abschied vom tödlich verunglückten Marathonläufer Kelvin Kiptum. In Chepkorio im kenianischen Hochland begannen die Feierlichkeiten zur Beisetzung des 24-Jährigen, der vor knapp zwei Wochen gestorben war. Der blumengeschmückte Sarg Kiptums traf am Morgen in der Kleinstadt Chepkorio ein, wo zur Trauerfeier auch der kenianische Präsident William Ruto und Sebastian Coe, der Präsident des Leichtathletikweltverbandes, erwartet wurden.

Priester in Trauerornat und ein Chor begleiteten ebenso wie zahlreiche Läuferkollegen den Sarg. Viele Menschen reihten sich vor Beginn der Trauerfeier in eine Schlange ein, um an dem Sarg vorbeizuziehen und dort einen letzten Blick auf den Toten werfen zu können. Nicht nur in seiner Heimat war Kiptum, der eine Frau und zwei kleine Kinder hinterlässt, ein Sportidol. Im vergangenen Oktober hatte er den Chicago-Marathon, seinem erst dritten offiziellen Rennen über 42,195 Kilometer, in der Weltrekordzeit von 2:00:35 Stunden gewonnen.

Hunderte nehmen Abschied: Trauerfeier für verstorbenen Weltrekordler
12:02 Uhr

Erfolg gegen DFL: Hertha-Ultras sind "froh, dass es vorbei ist"

Die Ultras von Fußball-Zweitligist Hertha BSC werden nach Aussage ihres Vorsängers nach dem Scheitern des Investoren-Einstiegs bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) ihren Protest einstellen. "Wir sind froh, dass es vorbei ist und wir keinen Protest mehr auf dem Rücken des Sports austragen müssen", sagte der "Kreisel" genannte Vorsänger der Ultra-Gruppe Harlekins 98 dem rbb. "Es wird in Braunschweig nichts passieren, was einer Protestform ähnlich sein wird", sagte er. Die Berliner spielen morgen bei Eintracht Braunschweig (13 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).

Er könne dabei aber nur für die Hertha-Fans sprechen. "Denn auch wir gehen nicht ins Stadion, um Tennisbälle zu werfen. Das stört uns auch. Auch für uns findet eine Unterbrechung statt, auch wir wissen, dass das der Mannschaft nicht guttut", sagte der Vorsänger. "Es war ein Mittel zum Zweck - und nichts anderes." Andere, weniger disruptive Protestformen seien zuvor nicht ernst genommen worden.

Erfolg gegen DFL: Hertha-Ultras sind "froh, dass es vorbei ist"
11:43 Uhr

"Muss gesetzt sein": Matthäus fordert Stammplatz für Kroos

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat für Rückkehrer Toni Kroos einen Stammplatz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gefordert. "Wir brauchen ihn als Führungsspieler. Toni Kroos muss gesetzt sein, muss der verlängerte Arm des Trainers sein - zusammen mit Gündoğan, Neuer, Goretzka oder Müller", sagte der Weltmeister von 1990 bei RTL. Er selbst habe nach seinem Comeback im DFB-Team bei der WM 1998 in den USA in den ersten beiden Spielen nur auf der Bank gesessen, dies habe innerhalb der Mannschaft für viele Fragen gesorgt.

Matthäus glaubt derweil, dass Kroos mit dem DFB-Team noch etwas gutmachen will. "Er hat selbst die letzten Turniere mit Deutschland schlecht gespielt, die WM in Russland und die EM in England. Es waren keine Turniere, die zu einem Toni Kroos passen, einem der besten Spieler, die wir je in Deutschland hatten", sagte er.

"Muss gesetzt sein": Matthäus fordert Stammplatz für Kroos
11:18 Uhr

Römer Traumtor kontert kuriosen Arm-Treffer

Vor beeindruckender Kulisse zeigen sowohl Feyenoord Rotterdam als auch die AS Rom ein intensives Europapokalspiel. Nach einem skurrilen Tor jubeln zunächst die Gäste. Doch die Hausherren legen traumhaft nach. Die Entscheidung muss bis zum Elfmeterschießen warten.

Römer Traumtor kontert kuriosen Arm-Treffer
10:38 Uhr

Eigentlich Stadionverbot: Legia-Ultras tricksen die UEFA aus

Die Anhänger von Legia Warschau sind berühmt-berüchtigt, fallen immer wieder durch Gewalt und Exzesse auf. Die UEFA hat daher mal wieder Strafen verhängt. Unter anderem sind Auswärtsfans bei den nächsten fünf europäischen Partien verboten. Und im Conference-League-Spiel gegen Molde FK dürfen keine Fans auf der Tribüne der Ultras sitzen, die älter als 14 Jahre alt sind. Vor dem Spiel hing dort ein Banner mit der Aufschrift: "Diesmal habt ihr gewonnen, UEFA."

Doch kurz vor dem Anpfiff folgte eine riesige Choreografie auf der Haupttribüne - die überdeutlich macht, wie egal den Ultras die Vorgaben der UEFA sind. "Überraschung, Motherfuckers!" steht auf einem grün-rot-weißen Hintergrund, den Vereinsfarben. Darüber ein Lego-Männchen mit Sonnenbrille und dem Emblem von Legia Warschau.

Europäische Spiele gibt es für den Klub in dieser Saison ohnehin nicht mehr, der Klub ist ausgeschieden. Doch der Zoff mit der UEFA wird weitergehen, weitere Strafen sind wahrscheinlich.

Eigentlich Stadionverbot: Legia-Ultras tricksen die UEFA aus
10:13 Uhr

Milans Rafael Leao tanzt Verteidiger und Torwart aus

Rafael Leao vom AC Mailand gilt unter anderem als Wunschlösung von PSG für die Mbappé-Nachfolge. Warum, zeigt er bei einem Gastspiel in Frankreich. Gegen Stade Rennes setzt sich der italienische Top-Klub souverän durch, auch dank eines zauberhaften Treffers von Leao.

Milans Rafael Leao tanzt Verteidiger und Torwart aus
09:39 Uhr

Wieder ein Kanaldeckel: Formel 1 rennt die Zeit davon

Erneut hat ein loser Kanaldeckel die Formel-1-Piloten bei den Testfahrten in Bahrain ausgebremst. Am letzten Testtag in Sakhir war Red-Bull-Fahrer Sergio Perez in der schon berüchtigten Kurve elf über den Randstein hinaus gefahren und hatte dabei auf dem Bahrain International Circuit die Abdeckung gelockert. Die Rote Flagge wurde am Freitag geschwenkt und die Einheit unterbrochen. Mehrere Streckenposten versuchten, die beschädigte Stelle zu reparieren.

Die Einheit sollte voraussichtlich um 9.45 Uhr deutscher Zeit fortgesetzt werden. Um den Zeitverlust auszugleichen, sollte die Mittagspause wegfallen und bis 17 Uhr durchgefahren werden. Erst tags zuvor war der zweite Trainingstag unterbrochen worden, nachdem Charles Leclerc im Ferrari und Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton ebenfalls in Kurve elf unabsichtlich eine Abdeckung gelöst hatten. Die offiziellen Testfahrten sind ohnehin zeitlich knapp bemessen. Die Vorfälle mit den Gullydeckeln kosten die Fahrer und Rennställe wertvolle Zeit vor dem ersten Grand Prix des Jahres am 2. März ebenfalls in Bahrain.

Wieder ein Kanaldeckel: Formel 1 rennt die Zeit davon
09:09 Uhr

Freiburgs Gregoritsch erklärt "Spiel für die Ewigkeit"

Mit zwei Treffern in der Nachspielzeit stürmt der SC Freiburg im letzten Moment ins Achtelfinale der Europa League. Siegtorschütze Michael Gregoritsch spricht im Interview anschließend über seinen Puls - und freut sich auf Germknödel mit Eis.

Freiburgs Gregoritsch erklärt "Spiel für die Ewigkeit"
08:50 Uhr

"Noch mehr Bock": WM-Titel motiviert in EM-Quali

Mit dem Weltmeistertitel hat sich für David Krämer nicht alles, aber doch so manches geändert. "Es macht noch mehr Bock, das Jersey anzuziehen", sagte der deutsche Basketball-Nationalspieler nach dem Sieg im ersten EM-Qualifikationsspiel gegen Montenegro (85:61): "Es hat einfach Spaß gemacht, wieder draußen zu sein und Deutschland zu repräsentieren."

Krämer war beim Quali-Auftakt der einzige Goldmedaillengewinner von Manila im Aufgebot, Bundestrainer Gordon Herbert schonte viele Stars. Dennoch meisterte das B-Team die Aufgabe in Ludwigsburg souverän. "Das ist die Stärke vom Staff. Gordie macht einen sehr guten Job, das Team auszuwählen, alle sind High-Level-Player", sagte Krämer, der für den spanischen Klub Fundacion CB Granada spielt.

"Noch mehr Bock": WM-Titel motiviert in EM-Quali
07:55 Uhr

Wie einst Schweinsteiger: Spektakuläres Hackentor rettet Favoriten nicht

Betis Sevilla muss gegen Dinamo Zagreb einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen, um die nächste Runde zu erreichen. Der Favorit aus Spanien zaubert, Cedric Bakambu erzielt per Hacke den Führungstreffer. Doch die Kroaten zeigen sich unbeeindruckt.

Wie einst Schweinsteiger: Spektakuläres Hackentor rettet Favoriten nicht
07:12 Uhr

"Ziemlich lustig": Hamilton-Wechsel gewährt dem Kollegen spannende Einblicke

Das ab kommendem Jahr freie Mercedes-Cockpit von Lewis Hamilton ist für so einige Formel-1-Fahrer attraktiv. Das hat auch der zweite Silberpfeil-Pilot George Russell schon mitbekommen. Er habe zuletzt viel Zeit mit Teamchef Toto Wolff verbracht, äußerte der auch für die nächste Saison vertraglich gebundene Russell bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain. "Es war ziemlich lustig mitzuverfolgen, wie die Fahrernamen auf dem Telefon aufgeploppt sind." Russell selbst habe auch "ein paar Anrufe und Textnachrichten" erhalten, erzählte der 26-jährige Engländer amüsiert.

Hamilton verlässt nach dieser Saison Mercedes und wechselt zu Ferrari. Als einer der Kandidaten für das frei werdende Hamilton-Cockpit gilt auch Mick Schumacher. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist weiter Ersatzfahrer bei Mercedes und in dieser Saison auch im Langstrecken-Programm von Alpine aktiv.

"Ziemlich lustig": Hamilton-Wechsel gewährt dem Kollegen spannende Einblicke
06:35 Uhr

Europameister nennt Kroos-Rückkehr "Armutszeugnis" für DFB-Kollegen

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Hansi Müller kritisiert angesichts der Rückkehr von Toni Kroos die anderen Mittelfeldspieler der DFB-Auswahl. "Es ist natürlich auch ein Stück weit ein Armutszeugnis für die aktuellen Mittelfeldspieler, dass ein Spieler, der zurückgetreten ist, jetzt wieder aktiv wird", sagte Müller der Mediengruppe "Münchner Merkur/tz". Das Comeback des Real-Profis sei "ein ganz brisantes und heikles Thema".

Kroos selber lobte Müller, der 1980 mit dem DFB-Team Europameister geworden war, in den höchsten Tönen. "Nach wie vor halte ich Toni Kroos für einen Riesenfußballer, sonst würde er nicht für Real Madrid spielen. Er ist noch immer der Toni Kroos, den wir kennen. Er kann der Mannschaft auch weiterhelfen."

Europameister nennt Kroos-Rückkehr "Armutszeugnis" für DFB-Kollegen