Mittwoch, 02. Juni 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Stephan Uersfeld
23:11 Uhr

Williams müht sich in die 3. Runde von Paris

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Durchaus anstrengend.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Serena Williams hat für ihren Drittrundeneinzug in Paris viel Kraft aufwenden müssen. Die 39 Jahre alte US-Amerikanerin gab gegen die rumänische Außenseiterin Mihaela Buzarnescu, Nummer 174 der Welt, einen Satz ab und winkte nach ihrem nicht wirklich überzeugenden Auftritt beim 6:3, 5:7, 6:1 erschöpft ins Publikum. "Ich wusste, dass es nicht einfach wird und bin froh, es überstanden zu haben", sagte Williams, die sich während der Partie höchst emotional präsentierte: "Es hat Spaß gemacht, ich liebe meinen Job."

Williams jagt weiter dem Grand-Slam-Rekord von Margaret Court (Australien) nach, der bei 24 Titeln steht. Die aktuelle Nummer 8 der Welt hat nur einen Majorsieg weniger. Den letzten errang sie 2017 bei den Australian Open. Den Sandplatz-Klassiker French Open hat Williams, die nun auf ihre Landsfrau Danielle Collins trifft, dreimal gewonnen.

22:38 Uhr

Haaland rettet jetzt nicht mehr nur Borussia Dortmund

Dank BVB-Torjäger Erling Haaland hat Norwegens Fußball-Nationalmannschaft einen späten Testspiel-Sieg gegen Außenseiter Luxemburg erkämpft. Beim 1:0 (0:0) im spanischen Málaga traf der 20 Jahre alte Stürmer erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit und beendet damit seine Torflaute in Länderspielen: Seit Oktober hatte der wuchtige Angreifer von Borussia Dortmund in seinen vergangenen vier Einsätzen für die Skandinavier nicht mehr getroffen. Gegen Luxemburg feierte Haaland nun sein siebtes Tor im elften Länderspiel. Norwegen hat sich nicht für die in gut einer Woche beginnende Fußball-EM qualifiziert.

21:56 Uhr

Zweite Dopingprobe positiv: Pferd droht lange Sperre

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Hengst Medina Spirit wird seinen Sieg beim 147. Kentucky Derby sehr wahrscheinlich nachträglich verlieren und lange gesperrt. Auch eine zweite nach dem Rennen beim Pferd genommene Dopingprobe war positiv, wie in der ersten wurde das entzündungshemmende Steroid Betamethason nachgewiesen. Das bestätigte Clark Brewster, Anwalt von Medina Spirits Besitzer, der "New York Times".

Den ersten positiven Test hatte Trainer Bob Baffert mit der Verabreichung eines Antipilzmittels erklärt. Medina Spirit sei aufgrund einer Dermatitis mit der Salbe "Otomax" behandelt worden. Betamethason darf spätestens 14 Tage vor einem Rennen letztmals verabreicht werden. Am Galopp-Klassiker Preakness Stakes, zweites der insgesamt drei Rennen um die Triple Crown, hatte Medina Spirit zwei Wochen nach dem Kentucky Derby nach drei negativen Bluttests teilnehmen dürfen und war hinter Rombauer Zweiter geworden.

21:08 Uhr

30 Scorerpunkte zum Aufstieg: Bochum verliert herausragenden Offensivspieler

Bundesliga-Aufsteiger VfL Bochum verliert seinen überragenden Spieler. Der österreichische Mittelfeld-Regisseur Robert Zulj wechselt einem Bericht des "Kicker" zufolge in die Fußball-Liga der Vereinigten Arabischen Emirate zu al-Ittihad Kalba SC. Zulj hatte in der abgelaufenen Zweitligasaison 15 Tore erzielt und 15 weitere vorbereitet. Zuerst hatte die "Bild" über den anstehenden Wechsel berichtet, der dem VfL gemäß einer Klausel weniger als 400.000 Euro Ablöse einbringen soll.

20:37 Uhr

Boston Celtics ordnen sportliche Führung neu

Danny Ainge, als Profi und Manager dreimal NBA-Champion mit den Boston Celtics, räumt beim Rekordmeister seinen Posten als Basketball-Präsident. Nachfolger des 62-Jährigen wird der bisherige Trainer Brad Stevens. Das gab der 17-malige Meister einen Tag nach dem Aus im Play-off-Achtelfinale gegen die Brooklyn Nets (1:4) bekannt.

Ainge holte 1984 und 1986 als Spieler den Titel, 2008 als General Manager. Kein anderer hat das in diesen zwei Funktionen in der Celtics-Historie vollbracht. Der Amerikaner war 18 Jahre lang als Funktionär für die Franchise tätig, 2013 engagierte er Stevens. Wer dessen Nachfolger als Headcoach wird, ist noch offen.

20:10 Uhr

Test gegen Dänemark: Müller und Hummels feiern ihr DFB-Comeback in der Startelf

Noch zwei Spiele hat Bundestrainer Joachim Löw Zeit, um seine stärkste Formation für den EM-Auftakt gegen Frankreich zu finden. Gegen Dänemark steht Löw noch nicht sein kompletter Kader zur Verfügung, deshalb gibt die Aufstellung für das Spiel (ab 21 Uhr/ RTL und im Liveticker auf ntv.de) noch nicht allerletzten Aufschluss über die Gedanken des Bundestrainers.

Ein Muster ohne Wert ist das Spiel dagegen nicht, im Gegenteil: "Die Testspiele sind extrem wichtig, da müssen wir direkt so rangehen, wie wir bei der EM spielen wollen", sagte Dortmunds Mats Hummels. Der Weltmeister darf dann auch gleich zeigen, wie er das meint: Hummels darf gemeinsam mit dem ebenfalls aus der Verbannung zurückgeholten Thomas Müller gleich von Beginn an ran. Beide waren 2019 von Löw ausgemustert worden, ihr letztes Länderspiel hatten sie im Herbst 2018 bestritten.

Und so spielen sie:

Neuer - Ginter, Hummels, Süle - Klostermann, Gosens, Neuhaus, Kimmich, L. Sané, Gnabry - T. Müller

19:31 Uhr

Olympia reizt Golfstar Kaymer gerade fast gar nicht

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Eher skeptisch.

(Foto: imago images/Uk Sports Pics Ltd)

Golfstar Martin Kaymer ist sich derzeit unsicher, ob er angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bei den Olympischen Spielen in Tokio für Deutschland auf Medaillenjagd gehen soll. "Ich bin ein riesiger Olympia-Fan, aber zurzeit bin ich sehr unentschieden", sagte der 36-Jährige. "Zwar geht es in Tokio immer noch um drei Medaillen, aber das ganze Feeling, der ganze Teamgeist, der ganze Olympia-Spirit geht verloren, wenn du nur im Hotelzimmer hockst."

Der zweimalige Major-Sieger hatte bereits 2016 in Rio de Janeiro den Reiz der Olympischen Spiele kennengelernt. Er würde es vermissen, wenn er sich mit keinem anderen Sportler austauschen oder nicht im Olympischen Dorf wohnen dürfte. "Mir würde dieser Teamgedanke total fehlen", betonte Kaymer. Er habe es in Rio so genossen, zu anderen Sportveranstaltungen zu gehen.

19:05 Uhr

BVB II könnte Meister werden - und den Titel auf Umwegen wieder verlieren

Ein möglicher Titel-Gewinn der U23 von Borussia Dortmund am Wochenende würde zunächst nur unter Vorbehalt gelten. Wie der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) mitteilte, würde die Reserve des BVB im Falle der Meisterschaft am Samstag noch nicht geehrt. Grund hierfür sei die Tatsache, dass "gegen die Spielwertungen einzelner beteiligter Vereine noch Einsprüche vorliegen". Um welche Einsprüche es sich handelt und wer sie eingelegt hat, teilte der Verband nicht mit.

Es handelt sich aber um die Einsprüche von Titel-Rivale Rot-Weiss Essen gegen Wertungen von BVB-Nachholspielen. "Wir können Einsprüche gegen Spielwertungen bestätigen", sagte Essens Vorstandschef Marcus Uhlig. "Zu unseren Beweggründen möchten wir aufgrund des laufenden Verfahrens und der vollen sportlichen Konzenration auf Samstag zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen."

Die Dortmunder waren Anfang Mai wegen Corona-Fällen in Quarantäne gegangen, weil sie keine 15 einsatzbereiten Spieler mehr hatten. Offenbar bezweifelt man in Essen diese Darstellung.

18:30 Uhr

Die Schlagzeilen am frühen Abend

17:59 Uhr

"Es ist an der Zeit ...": DFB-Titelsammlerin macht Schluss

Die ehemalige Fußball-Nationalspielerin Simone Laudehr beendet nach dem Bundesligafinale ihre Karriere beim FC Bayern. "Je näher es zum letzten Spiel kommt, desto mehr Wehmut entsteht", sagte die 34 Jahre alte Defensivspielerin am Mittwoch auf der Homepage der Münchnerinnen. "Ich merke, dass ich länger brauche, mich vom Training zu regenerieren und habe ebenfalls entschieden, dass es an der Zeit ist, den jungen Spielerinnen den Vortritt zu lassen."

Die Münchnerinnen können am Sonntag (14 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt im Fernduell mit Titelverteidiger VfL Wolfsburg erstmals seit 2015/2016 wieder Meister werden - für Laudehr wäre es die erste Meisterschaft.

Die 103-malige frühere Nationalspielerin hat seit 2016 durchgehend beim FC Bayern gespielt. Sie wurde unter anderem Weltmeisterin 2007 und Olympiasiegerin 2016, dazu zweimal Europameisterin. Nach dem Karriereende will sie in der Allianz Arena im Museum des FC Bayern mitarbeiten.

16:55 Uhr

"Unterste Kreisklasse": Boxer soll Siege nach Drehbuch erkauft haben

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(Foto: imago images/Panthermedia)

Nach Vorwürfen wegen angeblich erkaufter Siege hat der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) Untersuchungen gegen einen bislang wenig in Erscheinung getretenen Nachwuchskämpfer aufgenommen. "Wir können das nicht beurteilen, werden der Sache aber nachgehen", sagte BDB-Präsident Thomas Pütz. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung auf der Basis vorliegender Dokumente berichtet, dass ein 21 Jahre alter deutscher Boxer einem möglichen Gegner aus Finnland einen Kampfvertrag zugeschickt habe, in dem diesem angeblich Anweisungen für eine K.o.-Niederlage gegeben wurden.

  • Der beschuldigte Boxer besitzt zwar eine BDB-Lizenz, soll aber zumeist für den Verband German Boxing Association auftreten. "Der Verband ist nicht anerkannt. Wir arbeiten nicht mit ihm zusammen", sagte BDB-Chef Pütz. Sollten sich die Vorwürfe als wahr erweisen, kann der BDB dem Boxer die Lizenz entziehen.
  • Seine bisherigen fünf Kämpfe gegen schwache Gegner soll der Boxer allesamt gewonnen haben. Verbandspräsident Pütz betonte: "Ein Skandal des deutschen Boxens, wie behauptet wird, ist das mit Sicherheit nicht. Hier geht es um unterste Kreisklasse. Hier wird etwas aufgeplustert und ist doch nur eine Luftblase."
15:53 Uhr

Nach Morddrohungen gegen Premier-League-Spieler: In Singapur droht Haft

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In der Sommerpause bejubelt Brighton-Profi Maupay keine Tore, sondern ein Urteil in Singapur.

(Foto: imago images/Shutterstock)

Nach Morddrohungen im Internet gegen den französischen Fußballprofi Neal Maupay vom Premier-League-Club Brighton & Hove Albion hat sich ein Mann in Singapur schuldig bekannt. Der 19-Jährige gab zu, Maupay in einer Instagram-Nachricht bedroht zu haben, nachdem Brighton im Juni 2020 mit 2:1 gegen den FC Arsenal gewonnen hatte. Ihm drohen laut Informationen des Senders BBC nun bis zu 10 000 Pfund Strafe oder sogar eine zweijährige Haft. Die Strafe wird am 7. Juli verkündet.

  • Es ist das erste Mal, dass im Ausland Hasskommentare gegen einen Spieler der englischen Premier League geahndet werden. Die Liga hatte die Nachrichten nach Singapur zurückverfolgen können und mit den dortigen Behörden zusammengearbeitet.
  • Maupay dankte der Premier League für die Unterstützung. Er sagte: "Ich hoffe, dass dieses Urteil dazu beiträgt, diesen Online-Trollen zu zeigen, dass dies völlig inakzeptabel ist und dass die Behörden bereit sind, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen."
  • Anfang Mai kam es zu einem Social-Media-Boykott im englischen Fußball. In einer Erklärung der Premier League hieß es, dass der englische Fußball sich in Solidarität übe, um zu betonen, "dass Social-Media-Unternehmen mehr dafür tun müssen, um Hass im Netz auszulöschen und gleichzeitig die Bedeutung der Aufklärung von allen Usern im laufenden Kampf gegen Diskriminierung hervorzuheben."
14:07 Uhr

Polizei ermittelt: Unions Europapokaleinzug hat Konsequenzen

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Ganz Köpenick feiert den Einzug in die Conference League.

(Foto: imago images/Matthias Koch)

Die Fan-Party nach dem Einzug in die Conference League des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin hat Konsequenzen. "Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben aufgrund der begangenen Verstöße entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet", bestätigte die Berliner Polizei der dpa.

  • Rund 4.000 Fans hatten sich nach dem 2:1 Sieg gegen RB Leipzig und dem Einzug in die Conference League vor der Alten Försterei getroffen, um gemeinsam mit der auf dem Balkon stehenden Mannschaft zu feiern. Die Abstandsregeln wurden dabei nur unzureichend eingehalten.
  • Die Jubelfeiern hatten Berlins Bürgermeister Michael Müller erzürnt. Auf Radio Eins hatte er ein "Nachspiel" angekündigt. Union-Präsident Dirk Zingler sagte die Feier auf dem Stadionvorplatz sei nicht zu verhindern gewesen sei. Daher habe man sie organisiert.
  • Bereits nach dem Derby gegen Hertha BSC wurde der Bundesligist vom DFB mit einer 6.000 Euro Geldstrafe belegt worden. Am Vortag der Partie hatten Union-Anhänger Feuerwerkskörper auf dem Stadiondach angebracht, um sie während des Spiels ferngesteuert zu zünden. Dabei geriet ein Imbiss-Container in Brand.
13:45 Uhr

Lockerer als zum Auftakt: Zverev zieht mit drei Sätzen in dritte Runde ein

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2:27 Stunden bis zum Erfolg.

(Foto: dpa)

Der zweite Schritt fiel Alexander Zverev ein wenig leichter als der erste. Der beste deutsche Tennisprofi steht nach einem umkämpften 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:1) gegen den russischen Qualifikanten Roman Safijullin bei den French Open in Paris in der dritten Runde. Nach 2:27 Stunden verwandelte er auf dem Court Suzanne Lenglen seinen ersten Matchball.

  • Sein nächster Gegner ist ein ungesetzter Serbe: Laslo Djere oder Miomir Kecmanovic.
  • Allzu leicht lief es nach dem Fünfsatzsieg gegen den Kölner Oscar Otte zum Auftakt freilich auch im zweiten Match nicht: Zverev wurde bei seinem Arbeitssieg vom stark spielenden Safijullin, lediglich die Nummer 182. der Weltrangliste, regelmäßig mit platzierten Schlägen unter Druck gesetzt. Auch sein Service kam nicht immer zuverlässig. Wuchtigen Aufschlägen und 15 Assen standen zehn Doppelfehler gegenüber.
  • In den kritischen Phasen des über weite Strecken hochklassigen Duells aber wirkte Zverev sehr fokussiert. Im zweiten Durchgang lag Zverev nach einem Break 1:3 zurück, legte dann aber einen Zwischenspurt ein und gewann fünf Spiele in Serie. Auch den Rückstand von 1:4 im dritten Satz glich er aus.
  • Zverev hat in Roland Garros nahezu freie Bahn bis ins Halbfinale: Erst dort würde er im Weltranglistenzweiten Daniil Medwedew (Russland) auf einen Top-Ten-Spieler treffen.
13:14 Uhr

Tande erinnert sich nicht an seinen Horror-Sturz

Der norwegische Skispringer Daniel-André Tande hat an seinen schweren Sturz beim Skifliegen in Planica im März keine Erinnerung. Das sagte der 27-Jährige in einem Interview, das der Skiverband auf seiner Webseite veröffentlichte. Der Unfall sei wahrscheinlich ein größeres Trauma für seine Mannschaftskollegen gewesen als für ihn, weil er sich an nichts erinnern könne.

  • Tande hatte nach dem Sturz einen Schlüsselbeinbruch und eine punktierte Lunge davongetragen. Außerdem stellten die Ärzte vier innere Hirnblutungen fest.
  • "Wären die größer gewesen, hätte ich als ein ganz anderer Mensch aufwachen können", sagte Tande. Der Norweger hatte im Krankenhaus der slowenischen Hauptstadt Ljubljana mehrere Tage im Koma gelegen.
  • Tande hat bereits begonnen, wieder zu trainieren und hofft, seinen ersten Sprung im Juli machen zu können. Angst davor habe er vorläufig nicht, so Tande. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es problematisch wird, wieder auf der Normalschanze und der Großschanze zu springen."
12:46 Uhr

Rummenigge schließt weiteres Fußball-Spitzenamt aus

Nach seinem vorzeitigen Rückzug beim FC Bayern zum 30. Juni dieses Jahres strebt Karl-Heinz Rummenigge kein hochrangiges Fußball-Amt mehr an. Auf die Frage, ob ihn Posten als Aufsichtsrat der Münchner, Präsident bei DFB, UEFA oder FIFA reizen würden, antwortete er der "Bild": "Nein, das schließe ich alles aus, allerdings werde ich natürlich meine Verantwortung im UEFA-Exekutivkomitee wahrnehmen."

  • Der langjährige Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters, der den Posten ein halbes Jahr früher als ursprünglich geplant an Oliver Kahn abgibt, will seiner Frau etwas zurückgeben. "Seit unserer Hochzeit 1978 hat sie mir den Rücken freigehalten. Wir fahren nach dem EM-Spiel gegen Frankreich nach Sylt in unser Haus und freuen uns beide auf den ersten Sommer-Urlaub ohne Transfer-Telefonate."
  • Der frühere Nationalspieler war bei den Bayern im Februar 2002 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt worden. Nach dem Wirbel um die Super League kehrte Rummenigge vor wenigen Wochen überraschend als Klubvertreter in die Exekutive der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zurück. Seine Amtszeit läuft bis 2024.
12:00 Uhr

Wechsel zum FC Bayern? Das sagt Neuhaus dazu

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Florian Neuhaus ist Gladbacher.

(Foto: imago images/Schüler)

Florian Neuhaus hat Berichte über einen bereits feststehenden Wechsel im Sommer 2022 innerhalb der Fußball-Bundesliga von Borussia Mönchengladbach zum deutschen Rekordmeister Bayern München zurückgewiesen. "Ich habe auch gelesen, dass mein Wechsel 2022 zum FC Bayern schon beschlossene Sache sei. Ich kann das hier und jetzt ganz klar dementieren", sagte der Nationalspieler im Interview mit dem "Münchner Merkur"/"tz" im EM-Trainingslager in Seefeld.

Der 24-Jährige besitzt in Mönchengladbach einen Vertrag bis 2024. "Ich habe nirgends einen Vertrag unterschrieben außer bei Borussia Mönchengladbach. Dort fühle ich mich aktuell sehr wohl", sagte Neuhaus.

11:24 Uhr

"Herz funktioniert noch": Kroos meldet sich fit für die EM

Nach überstandener Corona-Infektion geht Nationalspieler Toni Kroos voller Vorfreude und topfit in die Vorbereitung auf die Fußball-Europameisterschaft. "Es ist alles in Ordnung. Das Herz funktioniert noch", erzählte der Mittelfeldspieler von Real Madrid bestens gelaunt im gemeinsamen Podcast "Einfach mal Luppen" mit seinem Bruder Felix Kroos.

  • Kroos war am 17. Mai positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste in Quarantäne. Erst nach einem negativen PCR-Test durfte er von Spanien ins österreichische Seefeld zum Trainingslager der DFB-Elf reisen, wo er am Sonntag verspätet zum Team stieß. Zunächst wurde er in seinem Zimmer isoliert.
  • Nach seiner Ankunft absolvierte Kroos einen Belastungstest. Ein EKG und andere Tests wie Blutabnahme, Lungenfunktionstest und ein Ultraschall vom Herz wurden durchgeführt, um sicherzugehen, "dass ich nicht nur negativ bin, sondern auch wieder Leistungssport machen kann. Mir geht es gut", sagte der Weltmeister von 2014.
11:08 Uhr

Sammer kehrt ins TV zurück: Experte bei Amazon

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Sammer ist jetzt bei Amazon.

(Foto: imago/MIS)

Matthias Sammer kehrt für die Champions League als Fußball-Experte ins TV zurück. Der Europameister von 1996 verstärkt das Team des Streaminganbieters Amazon Prime, der ab der kommenden Saison jeweils dienstags das Top-Spiel der Königsklasse zeigt. Sammer hatte bereits von 2017 bis 2019 für Eurosport gemeinsam mit Moderator Jan Henkel Bundesligaspiele analysiert und war dafür hochgelobt worden.

Zuvor hatte Amazon bereits die Ex-Nationalspieler Mario Gomez, Benedikt Höwedes und Kim Kulig als Experten gewinnen können. "Fußball-Fans können gespannt sein: Weitere namhafte Star-Gäste aus der deutschen Fußballwelt werden unser Experten-Team noch ergänzen", sagte Alex Green, Geschäftsführer Prime Video Sports, der "Sport Bild".

09:57 Uhr

"Würden Sie das Manuel Neuer auch fragen?": Nationaltorhüterin fordert mehr Respekt für Frauenfußball

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Bezieht klar Stellung und fordert ein Umdenken beim DFB: Almuth Schult

(Foto: imago images/Nico Herbertz)

Folgt auf die Riege der alten weißen Männer beim DFB nun eine Frau? Durchaus vorstellbar, sagt Nationaltorhüterin Almuth Schult, die als Teil der Initiative "Fußball kann mehr" in den vergangenen Wochen eine Strukturreform des krisengeplagten Verbandes gefordert hat.

  • Es sei, sagte Schult im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung", "schwer zu durchschauen", wie der DFB wirklich funktioniert.
  • Die 30-jährige VfL-Wolfsburg-Torhüterin wollte auch nicht ausschließen, das Amt der DFB-Präsidentin zu übernehmen. "Grundsätzlich kann ich mir alles vorstellen, was den Fußball voranbringt und was dem Verband hilft, wieder nahbar zu werden", sagte Schult.
  • Sie belegte ihre Kritik mit zahlreichen Negativbeispielen: "Es geht oft um Respekt und Anerkennung. Ich wurde bei einer Prämienverhandlung von einem damaligen Präsidiumsmitglied gefragt, für welchen Verein ich spiele. Da habe ich geantwortet: Würden Sie das Manuel Neuer auch fragen? Das war ihm dann sehr peinlich", sagte Schult und bekräftigte: "Wir wollen nicht gegen den DFB kämpfen."
09:04 Uhr

Ausgerechnet Kovac: Boateng liegt wohl neues Vertragsangebot vor

Das Aus von Jerome Boateng beim FC Bayern ist besiegelt, einen neuen Klub hat der Verteidiger noch nicht gefunden. Doch viele wollen den 32-Jährigen gern in ihrem Kader haben. Offenbar auch die AS Monaco.

  • Wie Transferkenner Nicolò Schira berichtet, hat der Klub aus dem Fürstentum dem beim FC Bayern ausgeschiedenen Verteidiger einen Zweijahresvertrag angeboten.
  • Trainer ist dort Niko Kovac - ausgerechnet. Der frühere Bayern-Coach war es, der Boateng aussortierte, wegen dem der vergrämt die Meisterfeier schwänzte.
  • Nicht bekannt ist bei dem nun aufkommenden Gerücht, wie Boatengs über die Offerte seines Ex-Trainers denkt.

Mehr Transfergerüchte lesen Sie auch auf sport.de.

07:49 Uhr

Flicks Wechsel hat Rummenigge zu Abschied bestärkt

Der Abschied von Hansi Flick als Trainer des FC Bayern München hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in seinem Entschluss zu einem vorgezogenen Rückzug nach eigenen Angaben "bestärkt". Das sagte der 65-Jährige der "Bild".

  • Die Querelen zwischen Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic hätten mit der Entscheidung, die Aufgabe als Vorstandsvorsitzender des deutschen Rekordmeisters schon Ende Juni und damit ein halbes Jahr früher als geplant abzugeben, nichts zu tun gehabt. Danach gefragt versicherte Rummenigge: "Nein, denn grundsätzlich ist jetzt der richtige Zeitpunkt."
  • Dann fügte er hinzu: "Hansis Wechsel zum DFB hat mich allerdings in meiner Entscheidung bestärkt. Neuer Trainer, neue Saison, neuer Vorstandschef - das ist ein sauberer Schnitt."
  • Rummenigge hört zum 30. Juni 2021 als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern auf. Den Posten des 65-Jährigen übernimmt Oliver Kahn, der eigentlich erst zum 1. Januar 2022 an die Klub-Spitze rücken sollte.
06:49 Uhr

"Rätsel, wieso Jérôme Boateng nicht nominiert wurde": Schweinsteiger hadert mit Löw

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Boateng fehlt.

(Foto: Sebastian_El-Saqqa_firo_pool_via_Sportphoto by Laci Perenyi)

TV-Experte Bastian Schweinsteiger kann die Kaderzusammenstellung von Bundestrainer Joachim Löw für die Fußball-EM nicht ganz nachvollziehen. Es sei ihm "ein Rätsel, wieso Jérôme Boateng nicht nominiert wurde", sagte der Weltmeister von 2014 der "Sport Bild".

  • "Er hat maßgeblich Anteil an der Sechs-Titel-Saison des FC Bayern, an der Meisterschaft diese Saison. Wenn ich die Innenverteidiger der abgelaufenen Saison durchgehe, war Jérôme für mich der beste Mann in der Bundesliga", sagte der ARD-Experte über seinen ehemaligen Mitspieler beim deutschen Rekordmeister und in der Nationalmannschaft.
  • Boateng war wie Mats Hummels und Thomas Müller im Frühjahr 2019 ausgebootet worden. Hummels und Müller wurden von Löw nun für den Kader nominiert, Boateng nicht. Aus seiner Sicht führe aber kein Weg an Boateng vorbei, sagte Schweinsteiger. "Er ist auch besser als alle Verteidiger, die nun im EM-Aufgebot Deutschlands stehen", sagte der 36-Jährige.
  • Neben Hummels und Boatengs Bayern-Kollege Niklas Süle stehen noch Robin Koch, Antonio Rüdiger und Matthias Ginter für die Innenverteidigerposition im Aufgebot.
06:40 Uhr

ADAC GT Masters darf vor Fans fahren

Der zweite Saisonlauf des ADAC GT Masters im österreichischen Spielberg findet vor Zuschauern statt. Wie der ADAC am Montag mitteilte, dürfen am Rennwochenende (11. bis 13. Juni) täglich bis zu 3000 Fans an den an Red Bull Ring in der Steiermark.

In Österreich gelten für alle Zuschauer die seit dem 19. Mai eingeführten 3G-Regeln: "Geimpft, Getestet, Genesen". Voraussetzungen für den Zutritt sind ein negativer Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden vorher durchgeführt worden ist, eine überstandene Covid-19-Infektion oder eine Corona-Impfung.

Alles zum ADAC GT Masters gibt's auch bei nitro-tv.de und sport.de. Die Rennen der Serie sowie die GT4 Germany, TCR Germany und die Formel 4 können Sie live bei TVNOW verfolgen.

06:00 Uhr

Effenberg über FC Bayern: Rummenigges Abgang ist ein "Risiko"

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg sieht im vorzeitigen Führungswechsel bei Fußball-Meister Bayern München von Karl-Heinz Rummenigge hin zu Oliver Kahn auch ein Risiko. "Er hätte noch abwarten und verfolgen können, wie die Mannschaft mit Julian Nagelsmann in die Vorbereitung und die Saison kommt, wie sie sich in der Vorrunde der Champions League schlägt, um dann im Winter zu gehen", schreibt der ehemalige Bayern-Kapitän in seiner Kolumne für t-online.

  • Nun stünden Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic "sofort komplett in der Verantwortung und damit natürlich auch unter einem enormen Druck. Der Anspruch ist, dass sie kein Stück weniger erfolgreich sind als ihre Vorgänger in der Vergangenheit - und alles im Griff haben wie Rummenigge und Hoeneß. Dabei stehen sie vor Mega-Herausforderungen", urteilte Effenberg.
  • Der FC Bayern befinde sich "mitten in dem vielleicht größten Umbruch aller Zeiten". Neue Trainer, neue Spieler, anstehende Entscheidungen bei möglichen Vertragsverlängerungen. Dazu würden die wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie "die Möglichkeiten der neuen Klubführung extrem einengen", äußerte Effenberg.
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