Heftiger Regen ist schuld: Danny Jansen schreibt kuriose Baseball-Geschichte
Der US-amerikanische Baseballprofi Danny Jansen hat in einer Begegnung für beide Teams gespielt und damit Geschichte geschrieben. Grund für das kuriose Szenario beim Duell der Boston Red Sox mit den Toronto Blue Jays in der Major League Baseball (MLB) war ein abgebrochenes Spiel vor zwei Monaten.
Am 26. Juni waren die beiden Franchises bereits aufeinander getroffen, Jansen spielte damals für die Blue Jays. Wegen heftigen Regens kam es damals aber zum Abbruch. Einen Monat später, am 27. Juli, wurde Jansen im Tausch gegen drei potenzielle Spieler an die Red Sox verkauft. Als Folge konnte er nun gegen seinen Ex-Klub im selben, nun fortgesetzten Spiel auflaufen. Vor dem Spiel sagte Catcher Jansen, er habe nicht gewusst, dass ihm ein Platz in der Baseballgeschichte winken würde. "Als ich getradet wurde, habe ich nicht wirklich daran gedacht, aber ich erinnere mich an einen Tweet, der mir vielleicht vorher geschickt wurde", sagte er gegenüber MLB.com. Es sei "eine seltsame Sache".
Vereinsloser Ex-Bayern-Star James kehrt nach Europa zurück
James Rodriguez ist zurück in Madrid: Der 33 Jahre alte Kolumbianer, der zwischen 2014 und 2020 insgesamt 125 Pflichtspiele (37 Tore) für Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid absolvierte, unterschrieb bei Rayo Vallecano. Die Vertragslaufzeit des zuletzt vereinslosen Mittelfeldspielers soll Medienberichten zufolge bei einem Jahr liegen. Erst Anfang August war James' Vertrag beim brasilianischen Erstligisten FC Sao Paulo aufgelöst worden. Wenige Wochen zuvor hatte er die kolumbianische Nationalmannschaft noch mit starken Leistungen als Kapitän bis ins Finale der Copa America geführt und war daraufhin zum besten Spieler des Turniers gewählt worden.
Von 2017 bis 2019 hatte James, der erstmals bei der WM 2014 in Brasilien als Torschützenkönig ins Rampenlicht getreten war, auch schon in Deutschland leihweise bei Rekordmeister Bayern München gespielt. Das Intermezzo brachte jedoch nicht den erhofften Erfolg und die Bayern verzichteten auf das Ziehen der Kaufoption. Stattdessen zog es ihn über England, Katar und Griechenland nach Brasilien - und nun zurück nach Europa.
Künftiger DFB-Kapitän: Mertesacker nennt seinen Favoriten
Ex-Weltmeister Per Mertesacker hat sich für Innenverteidiger Jonathan Tah als neuen Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ausgesprochen. Tah sei ein "sehr, sehr stabiler Charakter", sagte Mertesacker beim "Sport-Bild"-Award in Hamburg und deshalb sein Favorit auf die Nachfolge von İlkay Gündoğan, der zuletzt seinen Rücktritt aus dem DFB-Team erklärt hatte. Tah, Leistungsträger beim Deutschen Meister Bayer Leverkusen, präsentiere sich "sehr solide, sachlich" und stehe "für etwas. Und ich glaube, wir brauchen einen soliden Charakter, der wirklich auch durch viele Höhen und Tiefen gegangen ist und jetzt einfach dort steht. Deswegen würde ich mich für ihn entscheiden." Neben Tah gilt vor allem Joshua Kimmich vom FC Bayern als Favorit auf das Kapitänsamt der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Olmo erhält Spielerlaubnis, weil sich Barça-Star schwer verletzt
Der ehemalige Bundesligastar Dani Olmo kann am Dienstag endlich sein Debüt für den FC Barcelona geben. Der Ex-Leipziger erhielt vom spanischen Ligaverband grünes Licht für einen Einsatz, nachdem Barça ihn für die ersten beiden Spieltage nicht hatte registrieren können. Das melden die katalanischen Zeitungen "El Mundo Deportivo" und "Sport". Das Team von Trainer Hansi Flick ist am Dienstag (21.30 Uhr) bei Rayo Vallecano zu Gast.
Olmo profitiert von der Achillessehnenverletzung des Ex-Gladbachers Andreas Christensen, der mehrere Monate ausfällt und dessen Registrierung für das nächste halbe Jahr aufgehoben wird. Barcelona erfüllt damit die spanischen Fairplay-Vorgaben, zuvor hatte der Klub unter anderem durch den Verkauf von İlkay Gündoğan an Manchester City Gehalt eingespart. Europameister Olmo war Anfang August für 55 Millionen Euro von Leipzig zu seinem Jugendklub gewechselt. Dort saß er bei den Siegen in Valencia (2:1) und gegen Athletic Bilbao (2:1) aber nur auf der Tribüne, was auch Flick frustrierte.
Wolfsburg sucht Spieler und findet ihn wohl beim BVB
Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg möchte bis zum Ende der Transferfrist am Freitag offenbar den türkischen Nationalspieler Salih Özcan von Borussia Dortmund verpflichten. Das berichten der "Kicker" und die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" übereinstimmend. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler entspricht dem Profil des gesuchten defensiven Abräumers und ist in Dortmund nur noch Ersatzmann. In Wolfsburg könnte sich bis Freitagabend noch einiges am Kader verändern. Der Franzose Maxence Lacroix wird vom Premier-League-Klub Crystal Palace umworben. Im Fall seines Verkaufs an den englischen Erstligisten würde der VfL auch noch einen weiteren Abwehrspieler verpflichten. Wunschkandidat für diese Position ist seit Wochen der Franzose Ismael Doukouré von Racing Straßburg.
Corona-Folgen zwingen Malaika Mihambo zum Saison-Aus
Weitspringerin Malaika Mihambo hat knapp drei Wochen nach dem Gewinn der olympischen Silbermedaille ihre Saison vorzeitig beendet. "Die Nachwirkungen meiner Corona-Infektion im Juni sind leider immer noch spürbar", sagte die 30-Jährige. Mihambo hatte die Infektion von ihrem EM-Triumph in Rom mitgebracht, in Paris verpasste sie ihren zweiten Olympiasieg trotz der Schwächung nur um 13 Zentimeter. "In Absprache mit meinen Ärzten habe ich mich entschlossen, die Saison vorzeitig zu beenden. Mein Körper braucht Erholung, um bald wieder voller Energie und Kraft ins Training einsteigen zu können", sagte Mihambo. Auch beim ISTAF in Berlin wird sie somit am Sonntag nicht starten, im Olympiastadion aber dennoch die Fanzone eröffnen. "Ich weiß, dass viele Fans sich schon darauf gefreut haben, mich anzufeuern und gemeinsam mit mir meine Silbermedaille zu feiern. Daher werde ich am Sonntag im Stadion sein und Autogramme geben", sagte Mihambo.
RB Leipzig hat offenbar das nächste Juwel am Haken
Der Transfer von RB Leipzig mit dem belgischen Fußball-Nationalspieler Arthur Vermeeren steht unmittelbar vor dem Abschluss. Der 19-Jährige soll laut übereinstimmenden Medienberichten bereits in Leipzig sein und medizinische Untersuchungen absolvieren. Vermeeren soll beim sächsischen Bundesligisten das defensive Mittelfeld stärken, nachdem Xaver Schlager nach seinem Kreuzbandriss noch mindestens drei Monate ausfällt. EM-Teilnehmer Vermeeren ist derzeit noch bei Atlético Madrid unter Vertrag. Da Kontrakt bis 30. Juni 2030 Gültigkeit hat, ist primär ein Leihe im Gespräch.
Vermeeren wäre in Leipzig nach Torhüter Maarten Vandevoordt und Lois Openda der dritte Spieler aus der belgischen Nationalmannschaft, die von Ex-RB-Trainer Domenico Tedesco trainiert wird. RB-Sportdirektor Rouven Schröder hatte nach dem 1:0 zum Bundesliga-Auftakt gegen Bochum gesagt, ein Neuzugang müsse jung sein und kurz- sowie mittelfristig helfen können.
Update 20.49 Uhr: Der Transfer ist fix. Der 19-Jährige wird für eine Saison ausgeliehen. Zudem sicherten sich die Leipziger eine Kaufoption. "Diese greift, wenn Arthur Vermeeren eine bestimmte Anzahl von Spielen für RB Leipzig absolviert hat und führt dann zu einer festen Verpflichtung bis 2029", teilte RB mit. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse dann bei rund 20 Millionen Euro liegen.
Tief gefallener Schwimmstar kehrt nach Hammerstrafe "rostig" zurück
Chinas tief gefallener Schwimmstar Sun Yang hat nach langer Dopingsperre sein Comeback gegeben. Der dreimalige Olympiasieger, der nach der spektakulären Hammer-Affäre für vier Jahre und drei Monate bis Mai gesperrt war, siegte bei den chinesischen Sommermeisterschaften über 400 Meter Freistil. Mit seiner Zeit von 3:49,58 Minuten lag der inzwischen 32-Jährige nicht nur deutlich über seiner Bestzeit bei seinem Olympia-Triumph 2012 in London (3:40,14), sondern hätte damit bei den Sommerspielen in Paris auch klar das Finale verpasst. Der Magdeburger Lukas Märtens sicherte sich vor einem Monat auf dieser Strecke Gold in 3:41,78.
"Ich fühle mich eingerostet", sagte Sun, "ich brauche mehr Wettbewerbe." Der elfmalige Weltmeister, dessen Weltrekord über 1500 Meter Freistil in Paris vom US-Amerikaner Bobby Finke gebrochen wurde, war 2020 zunächst für acht Jahre gesperrt worden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte die Sperre später aber. Der Chinese soll bei einer unangemeldeten Dopingkontrolle am 5. September 2019 eine abgegebene Blutprobe mutwillig mit einem Hammer zerstört haben lassen.
"Völlig unrealistisch" - Christoph Kramer schließt Reus-Weg für sich aus
Seine sportliche Zukunft sieht Fußballprofi Christoph Kramer nach der Vertragsauflösung beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach nicht in der amerikanischen Major Soccer League. "Die finde ich geil, aber das ist völlig unrealistisch für mich, weil ich nicht den Namen wie etwa Marco Reus habe", sagte Kramer in dem Podcast "Copa TS". Der ehemalige BVB-Spieler hatte bei seinem Einstand in der MLS für Los Angeles Galaxy am Wochenende gleich ein Tor geschossen. "Marco ist ein unfassbar guter Kicker. Er wird in der MLS seine Hütten machen und der Liga seinen Stempel aufdrücken", sagte Kramer.
Fußball-EM bringt Deutschland 7,44 Milliarden Euro
Die zurückliegende Fußball-EM hat dem Ausrichter Deutschland offenbar einen wirtschaftlichen Nutzen in Höhe von 7,44 Milliarden Euro beschert. Diese Bilanz, die aus der Studie eines Anbieters von Publikums- und Fandaten (Nielsen Sports) hervorgeht, haben die Europäische Fußball-Union (UEFA) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verbreitet. Mehr als 90 Prozent der Summe ergaben sich demnach aus den Ausgaben der 2,7 Millionen Stadionbesucher. Der Großteil der Ausgaben entfiel auf Unterkunft, Reisen in die Gastgeberstädte und Fahrten innerhalb der jeweiligen Städte sowie Verpflegung. Durch die Präsenz in den Medien weltweit habe Deutschland einen Werbewert von insgesamt 571 Millionen Euro generiert.
"Die Ergebnisse der Studie sind sehr erfreulich, eine Gesamtwertschöpfung von 7,4 Milliarden Euro in Deutschland übertrifft die Erwartungen der Ausrichtung des Turniers in Deutschland", sagte die für den Sport zuständige Bundesinnenministerin Nancy Faeser: "Es freut mich besonders, dass diese ökonomischen, sozialen und medialen Effekte des Turniers auch unmittelbar bei den Städten angekommen sind."
VfB Stuttgart steht unmittelbar offenbar vor nächstem Transfer
Der VfB Stuttgart steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge kurz vor der Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers. Der 22-jährige Ameen Al-Dhakil soll vom englischen Zweitliga-Club FC Burnley zum Fußball-Bundesligisten wechseln, wie unter anderem die "Bild"-Zeitung, der "Kicker" und Sky berichteten. Al-Dhakil hat bislang vier Länderspiele für die belgische Nationalmannschaft bestritten. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte vergangene Woche bereits gesagt, dass die Suche der Schwaben nach einem weiteren Spieler für das Abwehrzentrum auf "Hochdruck" laufe. Bei der Pressekonferenz vor dem Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal bei Zweitligist Preußen Münster am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) wollte er den Namen Al-Dhakil nicht kommentieren. Ex-Kapitän Waldemar Anton hatte die Stuttgarter im Sommer Richtung Borussia Dortmund verlassen. Zudem fallen aktuell etliche Abwehrspieler des Vizemeisters verletzt aus.
Schalke 04 verleiht seinen aussortierten Kultspieler
Fußball-Zweitligist Schalke 04 leiht Abwehrspieler Henning Matriciani für die laufende Saison an den Drittligisten Waldhof Mannheim aus. Der 24-Jährige war von Trainer Karel Geraerts aussortiert worden. Der ehemalige U21-Nationalspieler hatte bei den Schalker Fans in der Bundesliga-Abstiegssaison 2022/23 durch seinen unermüdlichen Einsatz Kultstatus erlangt, fiel in der abgelaufenen Zweitliga-Spielzeit aber immer wieder durch Fehler auf.
Matthäus stellt dem FC Bayern ein "Armutszeugnis" aus
Nach dem holprigen Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga sieht Lothar Matthäus in der instabilen Abwehr nach wie vor die größte Gefahr für den FC Bayern München. Vor allem der Verkauf von Matthijs de Ligt ist für Matthäus in diesem Zusammenhang alles andere als nachvollziehbar. "Wenn de Ligt nicht verkauft worden wäre, hätte ich jetzt als FC Bayern kein Kopfzerbrechen", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne. "Das ist eine Entscheidung, die man akzeptieren muss. Viele - auch in der Mannschaft - schütteln deshalb aber nur den Kopf. Denn die Spieler wissen auch, dass sie in der Defensive wackeln. Und dann wird der für viele beste Abwehrspieler verkauft."
Für den 63-Jährigen sei es "ein Armutszeugnis", dass ein richtiger Leader in der Abwehr fehlt: "Die Defensive ist und bleibt die Achillesferse des FC Bayern." Der zu Manchester United gewechselte niederländische Nationalspieler de Ligt sei in den letzten zwei Jahren der Stabilste und der "Abwehrchef" gewesen.
Langsames Comeback: Chinas Schwimmstar nach Doping zurück
Chinas tief gefallener Schwimmstar Sun Yang hat nach langer Dopingsperre sein Comeback gegeben. Der dreimalige Olympiasieger, der nach der spektakulären Hammer-Affäre für vier Jahre und drei Monate bis Mai gesperrt war, siegte bei den chinesischen Sommermeisterschaften über 400 Meter Freistil.
Mit seiner Zeit von 3:49,58 Minuten lag der inzwischen 32-Jährige nicht nur deutlich über seiner Bestzeit bei seinem Olympia-Triumph 2012 in London (3:40,14), sondern hätte damit bei den Sommerspielen in Paris auch klar das Finale verpasst. Der Magdeburger Lukas Märtens sicherte sich vor einem Monat auf dieser Strecke Gold in 3:41,78.
"Ich fühle mich eingerostet", sagte Sun, "ich brauche mehr Wettbewerbe." Der elfmalige Weltmeister, dessen Weltrekord über 1500 m Freistil in Paris vom US-Amerikaner Bobby Finke gebrochen wurde, war 2020 zunächst für acht Jahre gesperrt worden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte die Sperre später aber.
Gerücht: Klub mit Chaos-Kader wirbt jetzt auch noch um Sancho
Es ist ja nicht so, dass der Kader des FC Chelsea nicht ohnehin schon massiv aufgebläht wäre. Nun haben die Londoner angeblich auch noch Interesse an Jadon Sancho von Liga-Konkurrent Manchester United. Das berichtet ESPN. Interessent Juventus Turin hat bislang keine Einigung mit United erzielen können.
Der Offensivspieler, der zuletzt an Borussia Dortmund ausgeliehen war, hat den Anschluss in Manchester noch nicht wieder gefunden. Zuletzt stand er nicht mal im Kader. United würde Sancho am liebsten dauerhaft abgeben, aber bisher waren die Vereine nicht bereit, den Preis von rund 47 Millionen Euro zu bezahlen. Auch für den BVB war er zu teuer gewesen.
Haas-Team an Abreise gehindert: Ärger mit Ex-Sponsor
Ärger für das Formel-1-Team Haas: Wegen einer noch nicht getätigten Rückzahlung an den früheren russischen Sponsor Uralkali durfte der Rennstall des Deutschen Nico Hülkenberg das Gelände der Rennstrecke im niederländischen Zandvoort nicht wie geplant am Sonntagabend verlassen und sich auf die Reise nach Monza zum Großen Preis von Italien begeben.
Es geht um die Forderung eines Betrags jenseits von zehn Millionen Euro. Uralkali, der einstige Titelsponsor, hatte diese Summe dem Haas-Team für die Saison 2022 bereits überwiesen. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine kündigte Haas den Deal jedoch auf und trennte sich überdies vom damaligen russischen Fahrer Nikita Masepin. Das Sponsorengeld aber behielt das Team offenbar ein. Dieses Geld samt Zinsen und Gebühren, insgesamt zwölf Millionen Dollar (rund 10,73 Millionen Euro), forderte Uralkali zurück und bekam von einem Gericht in der Schweiz recht.
Bundesliga-Assistent springt als Nationaltrainer ein
Augsburgs Co-Trainer Lars Knudsen wird vorübergehend den Job des Fußball-Nationaltrainers in Dänemark übernehmen. Wie der dänische Fußballverband DBU mitteilte, ist der neue Nationalcoach Morten Wieghorst von leichten Stresssymptomen betroffen und fällt daher bei den kommenden beiden Länderspielen in der Nations League aus. Der 47 Jahre alte Knudsen übernimmt demnach den Posten während der beiden Parteien Anfang September kommissarisch, an seiner Seite wird der frühere Liverpool-Profi Daniel Agger sitzen.
Vom FCA wird der Co-Trainer von Jess Thorup für den Interimsjob in der anstehenden Länderspielpause freigestellt. Dänemark spielt in der Nations League am 5. September gegen die Schweiz und drei Tage später gegen Serbien. Beide Spiele finden vor heimischem Publikum in Kopenhagen statt.
Werder wird einen Bankdrücker per Leihe los
Werder Bremen hat Mittelfeldspieler Dikeni Salifou bis zum Saisonende an den österreichischen Erstligisten SK Austria Klagenfurt ausgeliehen. Der 21-Jährige spielte in den Planungen von Trainer Ole Werner keine große Rolle. "Der Konkurrenzkampf auf seiner Position ist bei uns sehr hoch, sodass wir ihm nicht die Spielzeit ermöglichen können, die für seine Entwicklung wichtig ist", begründete Bremens Fußball-Chef Peter Niemeyer die erneute Ausleihe.
In der vergangenen Spielzeit war Salifou, der 2022 vom FC Augsburg an die Weser gekommen war, bereits an die zweite Mannschaft von Juventus Turin ausgeliehen. Für Werder bestritt Salifou bislang erst ein Bundesligaspiel.
"Die gehören nicht dahin": Deutscher Präsident klagt über Russen
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher sieht die Starterlaubnis für 98 russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympics kritisch. "Die gehören nicht dahin", sagte der Chef des Deutschen Behindertensportverbandes: "Wenn von Olympischen und Paralympischen Spielen Friedensbotschaften ausgehen sollen, dann darf man einem Aggressor, der ein anderes Land überfällt und dort Tod sowie Verderben schafft, nicht mit seinen Athleten die Möglichkeit geben, dass sie neben den ukrainischen Sportlern in einem Wettkampf stehen."
Die russischen und belarussischen Sportler dürfen in Paris erneut nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen, die Nationalhymne wird im Siegesfall ebenfalls nicht gespielt. Die nötige Mehrheit für den von deutscher Seite geforderten Komplettausschluss hatte sich auf der Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees in Bahrain nicht gefunden.
"Wer weiß, wie russischer und belarussischer Sport organisiert ist, der weiß, dass man das ohne den Staat nicht kann", monierte Beucher: "Das sind Staatsamateure und Angehörige staatlicher Organe."
Gerücht: Hummels soll Ersatz für Europameister sein
Der frühere Fußball-Weltmeister Mats Hummels steht offenbar vor einem Wechsel nach Spanien zum Erstligisten Real Sociedad San Sebastián. Nach Angaben des Transfer-Experten Fabrizio Romano treibt der Tabellensechste der Vorsaison eine Verpflichtung des 35-Jährigen voran. Ein formelles Angebot sei hinterlegt worden und werde voraussichtlich angenommen, schrieb Romano bei X. Die Klub-Verantwortlichen seien zuversichtlich, den Deal erfolgreich abschließen zu können.
Bisher ist unklar, wie es mit dem Weltmeister von 2014 weitergeht. Hummels' Vertrag bei Borussia Dortmund war zum Ende der vergangenen Saison ausgelaufen. Zuletzt hatte es zahlreiche Spekulationen um den Verteidiger gegeben, neben spanischen Klubs sollen auch Erstligisten aus Italien laut Medien Interesse an Hummels gehabt haben. Hummels könnte in San Sebastián den spanischen Europameister Robin Le Normand ersetzen, der im Sommer für rund 35 Millionen Euro Ablöse zum spanischen Ligakonkurrenten Atlético Madrid gewechselt ist.
"Ein Bayer": Fan-Liebling Müller erleichtert Sepp Maier
Weltmeister, Champions-League-Sieger, deutscher Meister: Das alles hat Thomas Müller in seiner Karriere schon erreicht. Gleich zu Beginn seiner womöglich letzten Saison als Fußball-Profi stellte der 34-Jährige nun auch noch zwei Rekorde in der ruhmreichen Geschichte des FC Bayern München auf.
Mit seinem 474. Bundesliga-Einsatz stieg er am Sonntag beim 3:2-Sieg in Wolfsburg vor Sepp Maier zum alleinigen Münchner Rekordspieler in der höchsten deutschen Spielklasse auf. Bei seiner Premiere am 15. August 2008 gegen den Hamburger SV (2:2) hieß der Bayern-Trainer noch Jürgen Klinsmann.
Mit 709 Bayern-Spielen in allen Wettbewerben zog Müller in dieser Kategorie mit der Torwart-Legende Maier gleich. Diesen Rekord will Müller nun am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen den SC Freiburg verbessern. Für Maier ist das kein Problem. "Ich habe immer gesagt: Wenn mich einer überholen soll, dann nur ein Bayer", sagte der 80-Jährige dem "Kicker".
Touri in New York? Zverev hat keine Zeit und ist "kein Riesenfan"
Für das große Touristenprogramm in New York bleibt Alexander Zverev bei der Terminhatz in der Olympia-Saison vor den US Open keine Muße. Im Vorjahr besuchte die deutsche Tennis-Nummer eins noch mit Freundin Sophia Thomalla das Museum of Modern Art. "Dieses Jahr mache ich nichts. Ich habe ja keine Zeit dieses Jahr", sagte der 27-Jährige vor dem Auftaktmatch gegen seinen Davis-Cup-Teamkollegen Maximilian Marterer.
Bei den Sommerspielen in Paris teilte sich Zverev mit dem zwei Jahre älteren Franken noch ein Doppelzimmer in der Wohngemeinschaft der sechs deutschen Tennisprofis im olympischen Dorf.
Bei den US Open erreichte Zverev vor vier Jahren eins seiner bislang zwei Finals bei einem Grand-Slam-Turnier, ließ bei der Niederlage gegen den Österreicher Dominic Thiem die große Chance auf den Titel ungenutzt. "Ich mag die US Open", sagte Zverev. "Aber ich bin kein Riesenfan von New York. Ich bin jemand, der die Natur sehr gerne hat, der gerne im Freien ist. Das gibt es in Manhattan nicht."
Wahnsinnsrekord bei Auktion: 24,1 Millionen Dollar für Sport-Trikot
Ein Jersey der Baseball-Legende Babe Ruth ist bei einer Online-Auktion für eine Rekordsumme verkauft worden. Mit 24,1 Millionen US-Dollar (rund 21,5 Millionen Euro) stellte das Trikot der New York Yankees eine neue Bestmarke auf. Der vorherige Rekord stammte erst aus dem Jahr 2022, als eine Baseball-Sammelkarte des ebenfalls ehemaligen Yankees-Star Mickey Mantle für 12,6 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt hatte.
Das Jersey trug Ruth in der dritten Partie der World Series 1932 gegen die Chicago Cubs - dabei soll er einen Homerun angezeigt und auch geschlagen haben, was als "called shot" legendär wurde. In diesem Jahr gewann die Ikone ihren letzten von insgesamt sieben World-Series-Titeln in der Major League Baseball (MLB). Nach seiner Karriere soll Ruth das Trikot einem Golfpartner geschenkt haben.
"Nie Chance auf Sieg": Verstappens Vater knöpft sich Red Bull vor
Dass sich McLaren-Pilot Lando Norris mit mehr als 22 Sekunden Vorsprung auf Weltmeister Max Verstappen den Sieg in der Formel 1 beim Rennen in Zandvoort sicherte, ist für Verstappens Vater Jos ein Affront. Der 52-Jährige, der mehr als 100 Rennen in der Motorsport-Königsklasse absolvierte, teilte heftig gegen den Rennstall seines Sohnes aus.
"Über 20 Sekunden sind eine sehr große Enttäuschung. Max hatte nie eine Chance auf den Sieg. Aber das ist auch nicht verwunderlich, wenn man das Auto zurückentwickelt", ließ Jos Verstappen seinem Frust bei der "Bild" freien Lauf. Ausschlaggebend sei gewesen, dass man bei Red Bull teils auf alte Teile zurückgreifen musste, da geplante Upgrades keinen Erfolg brachten.
"Das sagt alles. Das Team hat mehrfach die falsche Abzweigung genommen. Intern sollte man sich einen Spiegel vorhalten und nicht immer alles schönreden. Es ist an der Zeit - wenn es nicht schon zu spät ist - sich zu hinterfragen. Die guten Leute verlassen das Team. Ich bin sehr unzufrieden mit dem, was passiert", legt der Niederländer den Finger in die Wunde.
"Mein Anspruch": Bayerns verliehenes Talent begeistert sofort
Dribbelstark, antrittsschnell und kaltschnäuzig im Abschluss: Paul Wanners erster Arbeitsnachweis in der Fußball-Bundesliga für den 1. FC Heidenheim konnte sich wahrlich sehen lassen. "Das ist auch mein Anspruch. Ich will mich auch weiterentwickeln", sagte der 18 Jahre alte Deutsch-Österreicher nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg des FCH bei Aufsteiger FC St. Pauli, den er mit seineme Tor einleitete: "Ich glaube, dass das hier der richtige Schritt ist."
Wanner, der 2022 mit 16 Jahren als jüngste Spieler für Bayern debütierte, ist an die Schwaben verliehen. Sein Trainer Frank Schmidt verspricht sich viel von ihm. "Er hat ein sehr gutes Passspiel, auch ein gutes Auge und fußballerisch ist er schon auf einem sehr hohen Niveau. Aber Männerfußball, Bundesliga oder zweite Liga, bedeutet auch Widerstandsfähigkeit", sagte Schmidt. Dies bedeute auch immer wieder athletisch "im Grenzbereich" zu sein und Rückschläge wegzustecken.
Moukoko findet offenbar Klub, der ihn haben will
Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund und der französische Klub OGC Nizza sollen sich französischen Medien zufolge über ein Engagement des Angreifers einig sein. Wie unter anderem die Sportzeitung "L'Equipe" berichtete, seien aber zwischen den beiden Vereinen noch einige Dinge zu klären. Es soll demnach um eine Leihe des 19-Jährigen mit einer Kaufoption gehen.
Der zweimalige Nationalspieler soll den BVB verlassen wollen, wo er unter Trainer Nuri Sahin auch angesichts des großen Angebots an Angreifern derzeit nicht auf große Einsatzzeiten hoffen kann. Der einst als Supertalent geltende Moukoko war zuletzt bereits mit Betis Sevilla in Verbindung gebracht worden. In den ersten beiden Pflichtspielen dieser Saison gehörte er nicht zum Dortmunder Kader.