Der Sport-TagDrohende Insolvenz: Barça und Profis feilschen um Gehälter
Der finanziell wankende spanische Fußball-Topklub FC Barcelona muss in der laufenden Saison 2020/21 eine Gehaltsanpassung in Höhe von 191 Millionen Euro vornehmen. Demnach hat die Coronakrise beim Verein des deutschen Nationaltorhüters Marc-André ter Stegen zu einer Verringerung der Einnahmen um 300 Millionen Euro geführt.
Eine Einigung über die Kürzung der Gehälter gibt es allerdings noch nicht. Dafür wollen sich die verhandelnden Parteien - der Verein, die Vertreter des Profifußballs sowie der Angestellten - bis zum 23. November Zeit lassen. Die Parteien haben "nach mehreren Tagen intensiver Treffen die Konsultationsphase beendet, ohne eine Einigung zu erzielen", hieß es in einer Stellungnahme
"Der Verein muss akzeptieren, dass er die erforderlichen Mindestziele nicht erreichen kann. Die Profifußballer müssen einen Beitrag leisten, der über dem Erwarteten liegt", hieß es weiter.
Sollten Lionel Messi und Co. nicht auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten, droht im Januar der Konkurs.