Sport
Freitag, 03. November 2017

Der Sport-Tag: Ober-Schiedsrichter bedauert Panne bei Videobeweis

Die Referees verwirren in der Vergangenheit mit häufigen Video-Einsätzen.
Die Referees verwirren in der Vergangenheit mit häufigen Video-Einsätzen.(Foto: imago/Thomas Frey)

Nach der neuen Verwirrung um den Videobeweis versucht Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich mit einem neuen Brief an die Bundesliga-Klubs, für mehr Klarheit zu sorgen. Wie der DFB mitteilt, bedauere Fröhlich, dass "missverständliche Formulierungen" im Brief der vergangenen Woche für Irritationen gesorgt und Fragen aufgeworfen hätten".

  • Gestern hatte der "Kicker" von einem von den Schiedsrichter-Bossen Fröhlich und Hellmut Krug unterzeichneten DFB-Schreiben vom 25. Oktober berichtet, in dem von einer "Kurs-Korrektur" beim Videobeweis die Rede sein soll. Das Schreiben hatte aber für mehr Verwirrung als Klarheit gesorgt und auch DFB-Präsident Reinhard Grindel verärgert.
  • In der Mitteilung von Freitag stellt Fröhlich nun klar, dass der Schiedsrichter der hauptverantwortliche Spielleiter sei und die finale Entscheidung treffe. Zudem wird betont, dass der Video-Assistent eben nur ein "Assistent" und "Helfer des Schiedsrichters" sei.
  • Außerdem liege ein "klarer Fehler" des Schiedsrichters vor, wenn dieser seine Entscheidung nach Betrachtung des Bildmaterials unverzüglich ändern würde.

Quelle: n-tv.de