Der Sport-Tag
1. November 2025
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20:44 Uhr

Paris Saint-Germain bereit für die Rekord-Bayern

Paris Saint-Germain hat eine erfolgreiche Generalprobe für das Champions-League-Spiel gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München gefeiert. Der Titelverteidiger besiegte OGC Nizza in letzter Minute 1:0 (0:0) und festigte seine Tabellenführung in der Ligue 1. Dem eingewechselten Goncalo Ramos gelang der erlösende Treffer in der Nachspielzeit (90.+4). Trainer Luis Enrique schonte mit Blick auf das Spiel gegen die Münchner am Dienstag einige Stammspieler. Paris bestimmte zwar über weite Strecken die Begegnung, große Chancen spielten sich die Gastgeber aber nicht heraus.

Paris Saint-Germain bereit für die Rekord-Bayern
20:32 Uhr

Neapel patzt vor Frankfurt-Showdown

Der SSC Neapel droht der Verlust der Tabellenführung in der Serie A. Der italienische Meister musste sich am heutigen Samstagabend mit einem 0:0 gegen Como 1907 begnügen und könnte am Sonntag von der AS Rom überholt werden. Rom (21 Punkte) gastiert bei der AC Mailand und würde mit einem Sieg Platz eins von Neapel (22) übernehmen.

Neapel hatte sogar Glück, dass der spanische Europameister Alvaro Morata mit einem Foulelfmeter an Vanja Milinkovic-Savic scheiterte (26.). Unter der Woche empfängt Neapel Eintracht Frankfurt zum Showdown in der Königsklasse.

Como spielt weiter eine starke Saison und bleibt vorerst Tabellenfünfter. Bei den Gästen, die in zehn Saisonspielen erst sechs Gegentore kassiert haben, stand der ehemalige Bundesliga-Profi Marc-Oliver Kempf in der Startelf. Kempf musste aber bereits nach acht Minuten verletzt ausgewechselt werden.

Neapel patzt vor Frankfurt-Showdown
19:44 Uhr

Havertz-Klub rennt in Premier League allen davon

Der FC Arsenal hat mit dem fünften Sieg in Folge die Tabellenführung in der englischen Premier League behauptet. Die Londoner gewannen mit 2:0 (2:0) beim FC Burnley und bauten ihren Vorsprung auf den ersten Verfolger AFC Bournemouth auf vorübergehend sieben Punkte aus. Victor Gyökeres (14.) und Declan Rice (35.) sorgten mit ihren Treffern für den achten Sieg im zehnten Ligaspiel der Gunners, die weiterhin auf den verletzten Kai Havertz verzichten müssen.

Brighton & Hove Albion bleibt nach einem 3:0 (1:0) über Leeds United derweil in Reichweite der internationalen Plätze. Im Duell der deutschen Teammanager Fabian Hürzeler, der Brighton trainiert, und Daniel Farke, der vor zwei Jahren Leeds übernahm, sorgten die Treffer von Danny Welbeck (11.) und Diego Gomez (64., 70.) für klare Verhältnisse.

Einen Dämpfer musste Manchester United hinnehmen, das gegen Brighton am vorigen Wochenende noch 4:2 gesiegt hatte. Beim Tabellen-18. Nottingham Forest reichte es nur zu einem 2:2 (1:0), wobei der späte Treffer durch Amad (81.) zumindest noch einen Punktgewinn sicherte. Nationalspieler Kevin Schade verlor mit dem FC Brentford mit 0:2 (0:1) bei Crystal Palace und steht mit dem Team weiter im unteren Tabellenmittelfeld.

Havertz-Klub rennt in Premier League allen davon
19:06 Uhr

Super-Bayern bald noch besser? Max Eberl droht der Liga mit Musiala-Comeback

Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala könnte nach seinem Wadenbeinbruch in diesem Jahr noch zu Kurzeinsätzen beim FC Bayern kommen. Das ließ Sportvorstand Max Eberl am Rande des Bundesliga-Spiels gegen Bayer Leverkusen durchblicken. "Wir denken, dass er im Dezember wieder mit der Mannschaft dabei sein kann. Dass er vielleicht schon ein paar Minuten schnuppern kann, so dass er dann im Januar wieder 100 Prozent dabei ist", sagte Eberl bei Sky. Musiala hatte im Sommer bei der Klub-WM in den USA im Spiel gegen Paris Saint-Germain eine Sprunggelenksluxation mit dem Bruch des Wadenbeins erlitten. Zuletzt war er auf den Platz zurückgekehrt und absolvierte Laufeinheiten auf dem Rasen. Bereits ohne Musiala spielt der FC Bayern in einer anderen Liga als alle anderen Klubs in Deutschland. Jetzt die "Drohung".

Super-Bayern bald noch besser? Max Eberl droht der Liga mit Musiala-Comeback
18:28 Uhr

Trotz Sieg: Bundesliga-Trainer vor unsicherer Zukunft

Sportchef Rouven Schröder von Borussia Mönchengladbach hat trotz des ersten Bundesliga-Erfolgs seit 217 Tagen ein klares Bekenntnis zu Trainer Eugen Polanski vermissen lassen. "Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns jetzt aufs Derby", sagte Schröder bei Sky nach dem überzeugenden 4:0 (2:0)-Sieg beim FC St. Pauli mit Blick auf das Spiel gegen den 1. FC Köln.

Auch auf Nachfrage äußerte sich Schröder nicht konkret zur Zukunft Polanskis. "Man sieht, dass Eugen die Mannschaft erreicht. Jetzt konzentrieren wir uns aufs Derby", sagte Schröder nach dem Sprung auf Platz 16. Gladbach hatte sich am 15. September von Coach Gerardo Seoane getrennt. In sechs Spielen unter Polanski holte die Borussia fünf Punkte und erreichte das Achtelfinale im DFB-Pokal. Über seine Zukunft soll endgültig nach dem Derby gegen Köln in der Länderspielpause entschieden werden.

Trotz Sieg: Bundesliga-Trainer vor unsicherer Zukunft
17:42 Uhr

Ohne Superstar gegen Bayer: Vincent Kompany verblüfft mit Aufstellung

Trainer Vincent Kompany von Bayern München überrascht im Topspiel der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) mit seiner Aufstellung. Der Belgier schont unter anderem Stürmerstar Harry Kane und Offensiv-Sensation Michael Olise - das Duo sitzt zunächst nur auf der Bank. Im Vergleich zum Zweitrundensieg im DFB-Pokal beim 1. FC Köln (4:1) nimmt Kompany sieben Änderungen vor. Kapitän Manuel Neuer, der im Cup gesperrt war, kehrt zwischen die Pfosten für Jonas Urbig zurück.

Neben Jungstar Lennart Karl rotieren auch Min-Jae Kim, Raphael Guerreiro, Tom Bischof, Leon Goretzka und Nicolas Jackson ins Team. Nicht mehr in der Startformation stehen außerdem Josip Stanisic, Dayot Upamecano, Aleksandar Pavlovic und Luís Diaz. Sie alle stehen ebenfalls als Einwechselspieler bereit. Auch Leverkusens Coach Kasper Hjulmand überrascht: Er lässt zunächst Freistoßspezialist Alejandro Grimaldo draußen.

Ohne Superstar gegen Bayer: Vincent Kompany verblüfft mit Aufstellung
17:39 Uhr

Wimbledon-Siegerin mit Machtdemonstration in Riad

Wimbledonsiegerin Iga Swiatek ist mit einer Machtdemonstration in die WTA Finals in Riad gestartet. Die Weltranglistenzweite aus Polen ließ der Australian-Open-Siegerin Madison Keys (USA) zum Auftakt des Saisonabschlussturniers der besten acht Spielerinnen in Saudi-Arabien keinerlei Chance und gewann in nur 61 Minuten mit 6:1, 6:2. Swiatek hat die Finals bereits einmal gewonnen, 2023 triumphierte sie im mexikanischen Cancún. In dieser Saison gewann die 24-Jährige insgesamt drei Titel, allesamt in der zweiten Saisonhälfte.

In Gruppe B trifft Swiatek noch auf Amanda Anisimova (USA) und Jelena Rybakina (Kasachstan), die sich am späten Nachmittag gegenüberstehen. Am Sonntag steigt die Gruppe A um die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ins Turnier ein.

Wimbledon-Siegerin mit Machtdemonstration in Riad
16:49 Uhr

Rassismus-Vorfall überschattet Drittliga-Spiel: Stadion reagiert wütend

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Justin Butler und Schiedsrichter Oldhafer. (Foto: IMAGO/Eibner)

Ein Rassismus-Vorfall hat das 3:0 von TSV 1860 München gegen Energie Cottbus überschattet. Ein Fan der Heimmannschaft soll Affenlaute in Richtung des Cottbuser Spielers Justin Butler gerufen und ihn zuvor mit einem Becher beworfen haben.

Die Partie war daraufhin für mehrere Minuten lang unterbrochen worden, Schiedsrichter Konrad Oldhafer sprach anschließend länger mit beiden Kapitänen. Nach etwa zehn Minuten wurde die Partie fortgesetzt. Das Publikum reagierte mit Pfiffen und "Nazis raus"-Gesängen, berichtet der Bayrische Rundfunk. Der Stadionsprecher rief dem des Stadions verwiesenen Fan hinterher, dass er nie wieder zurückkommen möge. Matchwinner der Löwen war Thore Jacobsen mit einem Doppelpack kurz vor der Halbzeitpause (39., Foulelfmeter, 45.+4). Nach dem Wechsel unterlief King Manu (83.) ein Eigentor.

Rassismus-Vorfall überschattet Drittliga-Spiel: Stadion reagiert wütend
16:14 Uhr

Schlusslicht Essen überfordert: FC Bayern siegt glanzlos

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Doppelpack Schüller. (Foto: IMAGO/HMB-Media)

Trotz eines Fehlstarts haben die Fußballerinnen von Bayern München ihre nächste Pflichtaufgabe souverän erfüllt. Das Team von Trainer José Barcala setzte sich am heutigen Samstag glanzlos mit 4:1 (3:1) gegen das sieglose Bundesliga-Schlusslicht SGS Essen durch und holte damit den fünften Ligasieg nacheinander.

Ramona Maier (2.) brachte Essen zwar mit einem Traumtor aus rund 30 Metern überraschend in Führung. Der Double-Gewinner schlug aber schon vor der Pause zurück: Nationalstürmerin Lea Schüller (16./45.+1) mit ihrem ersten Doppelpack in dieser Saison und Pernille Harder (20.) drehten die Partie. Schüller vergab im Spielverlauf noch weitere Möglichkeiten, ehe Linda Dallmann (88.) nach Vorarbeit der Angreiferin den Endstand erzielte.

Die Bayern festigten durch den siebten Erfolg im achten Spiel ihre Tabellenführung, der Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf Rang zwei vergrößerte sich auf sechs Punkte. Im Verfolgerduell mit der TSG Hoffenheim können die Wölfinnen am Nachmittag (16.00 Uhr) nachziehen.

Schlusslicht Essen überfordert: FC Bayern siegt glanzlos
15:27 Uhr

Wilde Gerüchte: FC Bayern gerät im Wettrennen um Verteidiger in die Defensive

Der FC Bayern hat den Spielermarkt ganz genau im Blick. Vor allem der mögliche Abgang von Dayot Upamecano zwingt die Münchner dazu, sich für alle denkbaren Szenarien vorzubereiten. Bei Englands Nationalspieler Marc Guehi könnte der deutsche Rekordmeister aber leer ausgehen - und obendrein den Poker um Upamecano verlieren, glaubt man neuesten Gerüchten. Wie das Portal "fichajes.net" berichtet, peilt Real Madrid einen Vorvertrag mit dem 25-Jährigen an. Guehi soll sich damit an die Königlichen binden, um dann im kommenden Sommer ein Arbeitspapier zu unterzeichnen. Man sei zuversichtlich, dass sich der Engländer für Real entscheide, heißt es.

Diesen Plan will Inter Mailand allerdings verhindern. Wie die "Gazzetta dello Sport" schreibt, könnte man bei den Nerazzurri darüber nachdenken, den Wunschspieler Guehi schon im Januar zu verpflichten, um andere Vereine auszustechen. Dies sei vorerst aber nur Spekulation. Neben Real Madrid und Inter Mailand sollen Medienberichten zufolge auch der FC Bayern, der FC Liverpool oder der FC Barcelona großes Interesse an einer Verpflichtung des Defensivspielers zeigen. Guehi stand im vergangenen Sommer bereits kurz vor dem Wechsel nach Liverpool, doch sein Arbeitgeber Crystal Palace stellte sich quer.

Inter, so die "Gazzetta", hat angesichts der großen Konkurrenzsituation bereits Alternativen ausfindig gemacht. Erneut ist auch der FC Bayern involviert: Plan B von Inter sei es nämlich, Dayot Upamecano im Sommer ablösefrei zu verpflichten. Bei Inter stehe man bereit, sofern die Verlängerung des auslaufenden Vertrags scheitert. Der FC Bayern will die Zusammenarbeit mit seinem Stamm-Innenverteidiger unbedingt ausdehnen, noch konnten sich beide Seiten aber nicht einigen.

Mehr zu den wilden Gerüchten um die zukünftige Bayern-Defensive hier bei sport.de

Wilde Gerüchte: FC Bayern gerät im Wettrennen um Verteidiger in die Defensive
14:59 Uhr

Hansi Flick wirft sich schützend vor hart kritisierten Superstar Yamal

Trainer Hansi Flick vom spanischen Meister FC Barcelona hat sich schützend vor seinen Jungstar Lamine Yamal gestellt. "Ich werde ihn immer schützen und unterstützen. Er ist ein fantastischer Spieler, ein fantastischer Kerl, er ist noch sehr jung, und wir werden diesen Weg weitergehen", sagte Flick vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den FC Elche über den 18 Jahre alten Europameister.

Der Offensivspieler hatte nach dem hitzigen Clásico am vergangenen Sonntag bei Real Madrid (1:2) Kritik aufgrund seiner Aussagen im Vorfeld des Spiels einstecken müssen. "Sie stehlen, sie beschweren sich", hatte Yamal über den spanischen Rekordmeister gesagt. Flick wollte diese Worte nicht überbewerten. "Wir sprechen mit ihm. Wir sind sehr ehrlich zueinander, er zu mir und ich zu ihm, und das ist der beste Weg", sagte der ehemalige Bundestrainer.

Hansi Flick wirft sich schützend vor hart kritisierten Superstar Yamal
14:23 Uhr

Katastrophenstart in neue Saison: Genua wirft Weltmeister raus

Der frühere Fußball-Weltmeister Patrick Vieira hat seinen Posten als Trainer des italienischen Erstligisten CFC Genua aufgegeben. Wie der Klub am heutigen Samstag mitteilte, ist der 49 Jahre alte Franzose nicht mehr für das Serie-A-Schlusslicht verantwortlich. Vieira war erst im vergangenen November verpflichtet worden und hatte das Team zwischenzeitlich stabilisiert - doch der Start in die neue Saison war völlig misslungen.

Mit nur drei Punkten aus neun Ligaspielen steht Genua am Tabellenende. Am Mittwoch hatte das Team zu Hause mit 0:2 gegen Aufsteiger US Cremonese verloren, Fangruppen forderten zuletzt wiederholt und mit Nachdruck Vieiras Rücktritt. Bereits am Freitag trennte sich der Verein von Sportdirektor Marco Ottolini. Medienberichten zufolge trafen sich die Verantwortlichen am Samstag erneut mit Vieira - das Ergebnis: eine einvernehmliche Trennung. Übergangsweise sollen Roberto Murgita und der aktuelle U17-Coach Domenico Criscito die Mannschaft beim kommenden Spiel am Montag gegen US Sassuolo Calcio betreuen. Als Favorit auf die Nachfolge Vieiras gilt Daniele De Rossi, der zuletzt die AS Rom trainierte. Vieira hatte Genua in der vergangenen Saison noch auf Rang 13 geführt und im Juni bis 2027 verlängert.

Katastrophenstart in neue Saison: Genua wirft Weltmeister raus
13:31 Uhr

Borussia Dortmund hält plötzlich einen Europa-Rekord

Am 9. Spieltag der Saison 2025/26 der deutschen Fußball-Bundesliga blieb der BVB zum sechsten Mal ohne Gegentor. Eine Ausbeute, die in der Geschichte der Schwarzgelben zu diesem Zeitpunkt der Saison ein Novum darstellt. Nach einem wilden und ernüchternden 3:3 zum Start der Spielzeit gegen den FC St. Pauli gewann der BVB mit 3:0 gegen Union Berlin, mit 2:0 gegen den 1. FC Heidenheim, mit 1:0 gegen den VfL Wolfsburg und mit 2:0 gegen den 1. FSV Mainz 05, ehe es gegen Leipzig (1:1) und den FC Bayern (1:2) wieder Gegentreffer setzte. Beim 1:0 gegen den 1. FC Köln und dem jüngsten Sieg gegen Augsburg stand dann wieder die Null.

Zum Vergleich: Im Vorjahr stand man nach neun Spieltagen bei satten 15 Gegentreffern, bei den Meisterschaften 2010/11 und 2011/12 waren es je sieben. Weniger als die derzeitigen sechs Treffer musste man nur 2002/03 unter Matthias Sammer hinnehmen. Damals spielte man allerdings "nur" fünfmal zu null. Übrigens: In den fünf großen europäischen Ligen weist nur der FC Arsenal aus England nach neun Spieltagen aktuell ebenfalls sechs Gegentore auf.

Mehr zur Dortmunder Mauer hier bei den Kollegen von sport.de

Borussia Dortmund hält plötzlich einen Europa-Rekord
13:01 Uhr

Polizei reagiert: Dynamo- und Hertha-Fans prügeln im Stadion aufeinander ein

Fußballfans prügeln sich auf Rängen des Olympiastadions

Schon knapp zwei Stunden vor Anpfiff des brisanten Zweitliga-Spiels zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden im Berliner Olympiastadion kommt es zu ersten Fan-Auseinandersetzungen im Stadion. ntv.de liegen Videoclips vor, die die Szenen im Stadion bestätigten. Was genau vorgefallen ist, ist noch unklar. Aber nach Informationen von RTL/ntv geht die Polizei nun mit massiver Präsenz ins Stadion und will offenbar deutlich Grenzen zwischen den Fanblöcken ziehen.

Die "Berliner Morgenpost" zitiert in ihrem Live-Blog einen Polizeisprecher: "Ersten Erkenntnissen zufolge hatten mehrere hundert Fans von Hertha BSC und Dynamo Dresden ganz gezielt die körperliche Auseinandersetzung gesucht und auch versucht, eine große Massenschlägerei im Olympiastadion im Oberring anzuzetteln." Laut der Polizei wurde das von einem großen Polizeiaufgebot und dem Ordnerdienst verhindert. Festnahmen gab es nicht.

Das Hertha-Spiel gegen Dynamo Dresden (13 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) wird für sich alleine schon in die Kategorie "Hochsicherheit" eingeordnet. Beim letzten Duell vor genau sechs Jahren im DFB-Pokal war die Lage enorm angespannt. Jüngste Schmierereien an der Berliner Geschäftsstelle, die dem Dresdner Fanlager angelastet wurden, verschärften die Grundstimmung.

Ein Risikofaktor ist die erwartbare Durchmischung von Heim- und Gästefans im Olympiastadion. 11.000 offizielle Gästetickets gingen nach Dresden, aber wie so oft bei Hertha-Heimspielen holen sich Besucher auf dem freien Markt ihre Karten für andere Blöcke. Die Schätzungen gehen über 25.000 Dynamo-Anhänger hinaus.

Polizei reagiert: Dynamo- und Hertha-Fans prügeln im Stadion aufeinander ein
12:27 Uhr

Angebliche Erfolgsprämien von Thomas Müller enthüllt

Fußball-Ikone Thomas Müller winken bei den Vancouver Whitecaps reichlich Zusatzeinnahmen durch branchenübliche Prämien. Nach Angaben von "Bild"-Fußballchef Christian Falk könnte der 36-Jährige pro Saison in Summe bis zu eine halbe Million Euro an Bonuszahlungen einstreichen. Gewinnt Müller mit seinem neuen Klub den Meistertitel in der MLS, würde er "fast 300.000 Euro" bekommen. Hinzu kommen unter anderem Torprämien, die nach fünf sowie zehn Treffern ausgezahlt werden. Nach bislang acht Pflichtspielen steht der 131-fache Ex-Nationalspieler bereits bei acht Toren.

Müller war im Sommer, mitten in der regulären Spielzeit der MLS, nach Kanada gewechselt, wo er zunächst einen sogenannten "Targeted-Allocation-Money"-Vertrag unterschrieb. Die Spielergewerkschaft MLSPA hatte jüngst das garantierte Jahresgehalt des Angreifers mit 1.436.956 US-Dollar (umgerechnet rund 1.245.000 Euro) angegeben. Für sein erstes halbes Jahr verdient er somit rund 600.000 Euro.

Zur neuen Saison 2026 steigt Thomas Müller dann aber im Gehaltsranking auf. Er erhält einen der drei Kaderplätze als "Designated Player", wodurch er nicht mehr unterhalb der Gehaltsobergrenze liegen muss. Dadurch streicht er satte sechs Millionen Euro ein.

Angebliche Erfolgsprämien von Thomas Müller enthüllt
11:45 Uhr

Medien: Real kommt FC Bayern bei Transfer in die Quere

Der Vertrag von Innenverteidiger Marc Guehi bei Crystal Palace läuft im Sommer 2026 aus. Ein Umstand, der den englischen Nationalspieler auf die Liste zahlreicher Topklubs gespült haben soll. Darunter angeblich auch der FC Bayern. Die Konkurrenz im Werben um den 25-Jährigen könnte prominenter aber wohl kaum sein. Real Madrid soll sogar daran arbeiten, Guehi im Januar zur Unterschrift unter einen Vorvertrag zu bewegen und die Konkurrenz so auszustechen. Das berichtet "fichajes.net". Ohnehin soll man in Madrid "zuversichtlich" sein, Guehi unter Vertrag nehmen zu können.

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Medien: Real kommt FC Bayern bei Transfer in die Quere
11:11 Uhr

Berichte: NBA-MVP Gilgeous-Alexander Opfer von Einbruch

Die Serie von Einbrüchen in die Anwesen von Profisportlern in den USA geht weiter: Wie die lokale Polizei gegenüber ABC News bestätigte, ist in das Haus des kanadischen Basketball-Superstars Shai Gilgeous-Alexander eingebrochen worden. Der Vorfall ereignete sich demnach am Donnerstagabend Ortszeit in den Nichols Hills, einem vornehmen Vorort von Oklahoma City, als Gilgeous-Alexander mit seinem NBA-Club Oklahoma City Thunder gegen die Washington Wizards spielte. Der MVP der vergangenen NBA-Saison hatte zu dem 127:108-Erfolg 31 Punkte beigetragen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge konnten die Verdächtigen flüchten, bevor die Polizei eintraf. Festnahmen gab es nach Auskunft der Polizei bisher nicht.

Der Vorfall bei Gilgeous-Alexander fügt sich in eine Reihe von Einbrüchen bei prominenten Sportlern ein, die sich in den USA in den vergangenen Monaten ereigneten. Zu den Opfern gehörten auch die NFL-Stars Patrick Mahomes, Travis Kelce und Joe Burrow sowie der NBA-Star Luka Doncic. Erst im Februar dieses Jahres wurden sieben mutmaßliche Mitglieder einer südamerikanischen Diebesbande wegen Verbindungen zu diesen Einbrüchen festgenommen.

Berichte: NBA-MVP Gilgeous-Alexander Opfer von Einbruch
10:32 Uhr

BVB erwägt bei zwei Stars angeblich einen Tabubruch

Wirbel in Dortmund: "Sky" und die "Sport Bild" berichteten unlängst, dass der BVB einen Tabubruch in Betracht ziehe, um die Verträge von Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck (beide bis 2027) vorzeitig zu verlängern. Konkret soll man mit dem Gedanken spielen, beiden Stars eine Ausstiegsklausel zuzugestehen. Eine Vereinbarung, die man in Dortmund eigentlich tunlichst meidet, um Leistungsträger nicht unerwartet auf der Zielgeraden eines Transferfensters zu verlieren.

Am Rande der Partie gegen Augsburg wurde BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl nun bei "Sky" mit dieser Behauptung konfrontiert: "Ich werde nichts über Vertragsinhalte sagen, das ist nichts für die Öffentlichkeit", erklärte Kehl, schob dann jedoch nach: "Dass ich in meiner Funktion kein großer Fan von Ausstiegsklauseln bin, wird man mir zugestehen."

Und weiter: "Ich kämpfe grundsätzlich dafür, dass wir Spieler bei uns haben, die sich komplett mit Haut und Haaren dem Klub verschreiben und nicht darüber nachdenken, was danach folgt. Wir sind bei diesen beiden Personalien früh dran und werden versuchen, gemeinsam einen fairen Weg zu finden und irgendwann eine Entscheidung treffen."

BVB erwägt bei zwei Stars angeblich einen Tabubruch
09:59 Uhr

Superstar Yamamoto rettet Dodgers das Do-or-die-Spiel

Die Los Angeles Dodgers haben sich im Titelkampf der Major League Baseball gegen die Toronto Blue Jays das entscheidende siebte Spiel in der World Series erkämpft. Die enge sechste Begegnung gewann der Titelverteidiger in Toronto mit 3:1, beim Stand von 3:3 fällt die Entscheidung in der Nacht zu Sonntag ebenfalls im Rogers Centre.

Den Grundstein legte das Team aus Kalifornien mit drei Runs im dritten Inning sowie einer weiteren starken Vorstellung von Pitcher Yoshinobu Yamamoto. Zum ersten Mal seit 2019 geht die World Series über die volle Distanz. Die Blue Jays aus Toronto haben dabei den ersten Triumph seit 32 Jahren im Visier. Die Dodgers-Stars um den Japaner Shohei Ohtani könnten als erstes Team seit einem Vierteljahrhundert zweimal in Folge die World Series gewinnen.

Superstar Yamamoto rettet Dodgers das Do-or-die-Spiel
09:18 Uhr

Darf ein Superstar des FC Bayern so eine Chance vergeben?

Als der FC Bayern vor der Saison Luis Diaz für 70 Millionen Euro aus Liverpool holt, hagelt es Spott. Acht Spieltage später fühlen sich beide Seiten bestätigt. Zwar schlägt der Stürmer voll ein, ist Bayerns zweitbester Torschütze. Zur Wahrheit gehört aber auch: Niemand in Europas Top-Ligen vergibt mehr Großchancen.

Darf ein Superstar des FC Bayern so eine Chance vergeben?
08:57 Uhr

Luka Doncic setzt nicht zu fassende Serie fort

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Ein reiner Spaß-ketballer. (Foto: AP)

Nach einer verletzungsbedingten Pause hat sich Basketball-Star Luka Doncic eindrucksvoll in der NBA zurückgemeldet. Beim 117:112 seiner Los Angeles Lakers bei den Memphis Grizzlies glänzte der Slowene mit 44 Punkten. Damit verbuchte Doncic in seinen ersten drei Saisonspielen jeweils über 40 Zähler - das gelang bislang nur NBA-Legende Wilt Chamberlain.

"Er hat die Fähigkeit, ein Team zu tragen, und das hat er heute gezeigt", sagte Austin Reaves über die beeindruckende Rückkehr seines Teamkollegen, der zudem 12 Rebounds und sechs Assists erzielte. Doncic kommt bisher auf durchschnittlich 45 Punkte, wegen eines verstauchten linken Fingers hatte der Superstar drei Spiele aussetzen müssen. Das Spiel in Tennessee war der erste Spieltag der Gruppe B des NBA Cups im Westen.

Weiter ohne Makel bleiben die Chicago Bulls, die beim 135:125 gegen die New York Knicks ihren fünften Saisonsieg feierten. Im Osten verloren die Philadelphia 76ers mit 108:109 gegen die Boston Celtics und kassierten so ihre erste Niederlage der Spielzeit.

Luka Doncic setzt nicht zu fassende Serie fort
08:10 Uhr

Dietmar Hamann fürchtet Konsequenzen für Florian Wirtz

Die bittere 0:3-Schlappe im Ligapokal gegen Crystal Palace war am Mittwoch längst mehr als nur ein Ausrutscher: Er war das nächste Alarmzeichen für den FC Liverpool, der auch in der Meisterschaft schon auf Tabellenplatz sieben abgestürzt sind. Während Teammanager Arne Slot unter größeren Druck gerät, rückt in der kritischen Berichterstattung über den FC Liverpool vor allem ein Name immer mehr in den Fokus: Florian Wirtz.

Der ehemalige Liverpool-Star Dietmar Hamann nahm gegenüber "Sky" angesprochen auf den 22-Jährigen kein Blatt mehr vor den Mund. "Wenn Wirtz weiter so anonym bleibt wie bisher, wird sich in Liverpool etwas tun. Es wird dann mit Sicherheit Überlegungen geben, wie lange man mit ihm weitermacht", sagte er bei Sky.

Spätestens die kommenden Partien gegen Aston Villa in der Meisterschaft und gegen Real Madrid in der Champions League müssen für den deutschen Nationalspieler nun die Trendwende bringen, meinte Hamann: "Wenn mal 13, 14 Spiele gespielt sind und ein Drittel der Saison vorbei ist, muss man sich die Frage stellen, ob man noch das Vertrauen in den Spieler hat und ob man der Meinung ist, dass er sich in Liverpool durchsetzen wird." Im Spätherbst ist die Schonfrist für Florian Wirtz beim FC Liverpool endgültig vorbei.

Dietmar Hamann fürchtet Konsequenzen für Florian Wirtz
07:02 Uhr

FC Bayern buhlt um 19 Jahre jungen "Wunschkandidaten"

Die Transferplanungen des FC Bayern für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren. Neu im Visier der Münchner: Givairo Read von Feyenoord. Wie "Sky" berichtet, streckt der FC Bayern die Fühler nach dem niederländischen U21-Nationalspieler aus. Demnach ist der 19-Jährige "Wunschkandidat" für die Position des Rechtsverteidigers, auf der Sportdirektor Christoph Freund und Spotvorstand Max Eberl dem Bericht zufolge zur kommenden Saison "unbedingt etwas machen wollen".

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Die Münchner Bosse sollen bereits Gespräche mit der Spielerseite geführt haben. Read sei von dem Interesse des deutschen Rekordmeisters geschmeichelt, heißt es. Im Werben um den Youngster droht dem FC Bayern aber namhafte Konkurrenz. Auch bei zahlreichen europäischen Topklub soll Read auf dem Zettel stehen. Gerade in der Premier League soll er Begehrlichkeiten wecken. Read hat seinen Vertrag bei Feyenoord erst im April bis 2029 verlängert. Über die Höhe einer möglichen Ablöse ist derzeit nichts bekannt.

FC Bayern buhlt um 19 Jahre jungen "Wunschkandidaten"
06:24 Uhr

Beim BVB macht sich die ganz große Erleichterung breit

Das Ende der Flaute soll für Serhou Guirassy am liebsten gleich der Anfang einer Serie sein - bei Borussia Dortmund hofft man nach dem entscheidenden Treffer des Stürmers in Augsburg auf viele weitere Tore. "Je öfter er trifft, desto leichter wird es für uns, Spiele zu gewinnen", sagte Trainer Niko Kovac bei Sky: "In den letzten Wochen hat er nicht getroffen, deswegen war es für uns auch schwieriger. Heute hat er den entscheidenden Treffer gesetzt." Das freue ihn "ungemein", so Kovac, "wir brauchen Serhou, er ist derjenige, der uns die Punkte garantieren kann."

In der 37. Minute des Spiels beim FC Augsburg war Guirassy der Ball eher zufällig vor die Füße gesprungen, er nutzte die Chance, erzielte das einzige Tor des Spiels - und beendete damit auch seine Torflaute nach 438 Minuten. Dass die fehlenden Tore in den vergangenen Wochen überhaupt ein solches Thema waren, liege nicht zuletzt an Guirassys Klasse, sagte Teamkollege Pascal Groß.

"Wenn er mal kein Tor macht, wird darüber gesprochen, weil er die Latte so hoch gelegt hat", sagte Groß. Guirassy sei "extrem cool und weiß, wie gut er ist". Für den Nationalspieler Guineas war es das erste Liga-Tor seit Mitte September, insgesamt kommt Guirassy nun auf fünf Saisontore in der Bundesliga.

Beim BVB macht sich die ganz große Erleichterung breit
05:45 Uhr

Stars des FC Bayern kümmern sich um das Wunderkind

Beim FC Bayern achten offenbar auch die erfahreneren Profis darauf, dass Jungstar Lennart Karl angesichts des derzeitigen Trubels nicht die Bodenhaftung verliert. Die Mannschaft sei "gefestigt, viele Jungs kümmern sich um ihn, reden mit ihm. Sie sagen ihm, dass er diese Phase genießen soll, aber auch, dass andere Phasen kommen werden", sagte Sportdirektor Christoph Freund im Sky-Interview: "Er ist gut eingebettet in die Truppe."

Der Rummel um das Supertalent des deutschen Rekordmeisters überrascht den Funktionär der Münchner kaum. "Wenn man als so junger Spieler bei Bayern München Einsätze bekommt, performt und Tore schießt - und das auf so spektakuläre Art -, ist der Hype natürlich groß", sagte Freund. Karl, der zuletzt sehenswert seine beiden ersten Pflichtspieltore für die Bayern erzielt hatte, könne die aktuelle Situation aber "gut einordnen. Er liebt es einfach, Fußball zu spielen - er hat Spaß, will zocken".

Zugleich warnte Freund vor verfrühter Zufriedenheit bei dem Teenager. "Es ist eine schöne Geschichte, aber wir alle wissen, dass harte Arbeit die Basis ist", sagte der 48-Jährige: "Er trainiert sehr fleißig - das ist entscheidend. Alles andere kommt dann von selbst."

Stars des FC Bayern kümmern sich um das Wunderkind