Formel1

Name Hamilton ist kein Unikat F1-Weltmeister verliert gegen Uhrenkonzern

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Mit Niederlagen kennt er sich nicht aus: Lewis Hamilton.

(Foto: imago images/HochZwei)

Lewis Hamilton bricht in der Formel 1 einen Rekord nach dem nächsten. Damit nichts und niemand sich mit seinem ruhmreichen Namen schmücken kann, will der 35-Jährige seinen Nachnamen als Markenzeichen schützen lassen. Das EU-Amt für geistiges Eigentum spielt da aber nicht mit.

Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton wollte seinen Nachnamen als Markenzeichen schützen lassen - doch hatte er die Rechnung ohne die Uhrenmarke Hamilton der Schweizer Swatch-Gruppe gemacht. Der Rennfahrer wollte, dass der Markeneintrag der in den USA gegründeten Uhrenfirma gelöscht wird. Das EU-Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) lehnte dies aber ab, wie die britische "Daily Mail" und die Schweizer Zeitung "Blick" bereits Ende der Vorwoche berichteten.

Ein Nachname könne nicht als Marke registriert werden, wenn das Dritten schade, begründete EUIPO den Entscheid. Die Uhren der Marke Hamilton werden bereits seit 1892 verkauft. Hamilton ist mit Schweizer Uhren bestens vertraut, setzt allerdings auf Swatch-Konkurrenz: Er wirbt für den zur Richemont-Gruppe gehörenden Schaffhauser Uhrenhersteller IWC.

Hamilton war am 15. November zum bereits siebten Mal Weltmeister geworden und hatte zu Rekord-Champion Michael Schumacher aufgeschlossen. "Ich bin sprachlos", sagte Hamilton nach dem Rennen: "Die Reise bis hierher war einfach unglaublich. Ich habe davon geträumt, als ich klein war, aber das übertrifft all meine Träume." Zuvor hatte der Brite bereits den Sieg-Rekord von Schumacher kassiert.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid