Formel1

Verhandlungen mit Alfa Romeo Hülkenbergs Comeback endet - mit Vertrag?

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Nico Hülkenberg hatte zwei Rennen zur Eigenwerbung.

(Foto: imago images/HochZwei)

Der kurze Stop in der Formel 1 ist schon wieder vorbei - vorerst. Nach zwei Rennen als Ersatzfahrer bei Racing Point kann Nico Hülkenberg aber auf einen neuen Vertrag bei einem Rennstall hoffen. Der 32-Jährige bestätigt nun erstmals Gespräche.

Das Kurz-Comeback von Nico Hülkenberg in der Formel 1 ist nun auch ganz offiziell beendet. Der Mexikaner Sergio Perez hat seine Covid-19-Infektion überstanden und kann beim sechsten Saisonrennen in Barcelona am Sonntag (15.10 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) wieder für Racing Point antreten. Das teilte das Team mit, Hülkenbergs Dienste als Ersatzfahrer werden damit nicht mehr benötigt.

Hülkenberg, der am 19. August 33 Jahre alt wird, hatte beim ersten von zwei Rennen in Silverstone wegen eines Defekts am Rennwagen nicht antreten können. Am vergangenen Sonntag schaffte er es nach dem sensationellen dritten Rang in der Qualifikation im Rennen auf den siebten Platz. Danach hatte er angekündigt, im Simulator bereits für den Großen Preis von Spanien am kommenden Wochenende üben und nach einem Abstecher in die monegassische Wahlheimat zum Circuit de Catalunya-Barcelona reisen zu wollen. "Dann warten wir auf frohe Kunde oder das Ende", hatte Hülkenberg gesagt.

Ein Cockpit bei Alfa Romeo?

Nach seinem zweiten Einsatz für Racing Point hatte sich auch Formel-1-Direktor Ross Brawn für Hülkenberg stark gemacht, der Ende der vergangenen Saison bei Renault keinen neuen Vertrag bekommen hatte und auch woanders nicht untergekommen war. Er wünsche Hülkenberg einen festen Platz in der Formel 1, betonte Brawn.

Jetzt bestätigte der Deutsche, dass er unter anderem mit Alfa Romeo über ein Cockpit im kommenden Jahr spricht. "Ja", sagte Hülkenberg im Podcast F1 Nation. Zuletzt hatte er bereits von Gesprächen mit zwei Rennställen berichtet, ohne dabei jedoch Namen zu nennen.

Zumindest an zwei Rennwochenenden hatte er jetzt Zeit, Eigenwerbung zu betreiben. Perez war vor dem ersten der beiden Rennen in Silverstone Anfang August positiv getestet worden und fiel letztlich für beide WM-Läufe aus. Hülkenberg, der Ende der vergangenen Saison sein Cockpit bei Renault verloren hatte, wurde überraschend als Ersatz nominiert. 178 Grand Prix hat der deutsche Pilot mittlerweile bestritten. Auf das Podest kam er dabei allerdings noch nie. Ein Rekord.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid