Formel1

Zu viel Regen in der Eifel Mick Schumachers Debüt fällt aus

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Das Wetter verhagelte Mick Schumacher sein Formel-1-Debüt.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Lange wartet die Motorsportwelt darauf, dass der legendäre Name Schumacher in die Formel 1 zurückkehrt, eigentlich soll es an diesem Rennwochenende so weit sein. Doch das Debüt von Mick Schumacher am Nürburgring fällt aus.

Das Trainingsdebüt von Mick Schumacher in der Formel 1 ist aufgrund des schlechten Wetters am Nürburgring ins Wasser gefallen. Die Rennleitung entschied, dass die für 11 Uhr angesetzte Einheit nicht gestartet werden kann und abgesagt wird. Angesichts von Dauerregen und Nebel in der Eifel konnte der Rettungshelikopter nicht starten - dies aber ist Bedingung.

Der 21-jährige Schumacher sollte in der ersten Trainingseinheit am Freitag erstmals unter Wettkampfbedingungen einen Formel-1-Boliden bewegen. Sein Alfa Romeo mit der Startnummer 37 blieb aber wie alle anderen Rennwagen in den Garagen. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher vertrat am Freitagvormittag den Alfa-Stammfahrer Antonio Giovinazzi. Für den Italiener muss der Formel-2-Spitzenreiter in der zweiten Einheit (15 Uhr/ntv) wieder Platz machen.

Ob Schumacher bei einem der in dieser Saison noch verbleibenden sechs weiteren Rennen eine neue Chance bekommen wird, ist unklar. RTL/ntv-Experte Felix Görner ist sich jedoch sicher: Mick wird bis zum Jahresende noch aktiv an einem Formel-1-Rennwochenende ins Geschehen eingreifen, dies sei sowohl der Wunsch von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto als auch von Alfa Romeo-Boss Frédéric Vasseur.

"Werden ihn ganz sicher bald in der Formel 1 sehen"

Schumacher gilt weiterhin als heißer Kandidat auf ein Cockpit in der Formel 1 in der kommenden Saison. "Wir werden ihn ganz sicher bald in der Formel 1 sehen", sagte Vasseur bei Sky - trotz seiner Maske mit einem gut erkennbaren Grinsen. "Ich denke, wir stehen kurz vor einer Entscheidung, was unsere Fahrer für nächstes Jahr betrifft. Mick ist natürlich eine Option, es liegt aber auch an Ferrari, da eine Entscheidung zu treffen", erklärte Vasseur weiter.

Pech hatte auch Callum Ilott, wie Schumacher Teil des Ferrari-Nachwuchsprogrammes. Auch der Brite hätte am Nürburgring einen Formel-1-Boliden durch das 1. Freie Training steuern sollen. Ansonsten könnte Robert Shwartzman der einzige Ferrari-Nachwuchsfahrer sein, der noch in der laufenden Saison Formel-1-Luft schnuppern darf. Der Russe soll beim Grand Prix in Abu Dhabi ins Auto steigen.

Das Wetter am Nürburgring soll am gesamten Rennwochenende mäßig bleiben. Kühle Temperaturen und Wind werden auch für Samstag sowie das Rennen am Sonntag (14.10 Uhr/RTL und Sky) erwartet, an diesen Tagen werden aber allenfalls Schauer erwartet.

Quelle: ntv.de, ter/sid