Formel1

Sorgen um Mitarbeiter am GolfPirelli bricht Formel-1-Tests in Bahrain ab

01.03.2026, 05:47 Uhr
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Carlos Sainz bei einem Test in Bahrain Mitte Februar. (Foto: IMAGO/MAXPPP)

In Bahrain wollte die Formel 1 eigentlich noch Reifen testen. Doch nach den Bombardements in der Nahost-Region ist daran nicht zu denken. Pirelli sorgt sich um seine Mitarbeiter. Bereits im April gastiert die Rennserie in den Golfstaaten.

Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten hat Pirelli den zweitägigen Formel-1-Reifentest in Bahrain abgesagt. Der italienische Hersteller wollte ursprünglich am 28. Februar und am heutigen Sonntag auf dem Grand-Prix-Kurs von Bahrain in Sakhir einen Regenreifen-Test absolvieren .Die geplante Veranstaltung auf dem Bahrain International Circuit sei "aufgrund der sich verschärfenden internationalen Lage aus Sicherheitsgründen" gestrichen worden, teilte Pirelli eine Woche vor dem Saisonstart der Formel 1 in Melbourne mit.

Alle Pirelli-Mitarbeiter, die sich derzeit in der Hauptstadt Manama aufhielten, seien in ihren Hotels in Sicherheit. Das Unternehmen bemühe sich, die Rückkehr der Mitarbeiter nach Italien und Großbritannien so schnell wie möglich zu organisieren.

Formel 1 kommt Mitte April in die Region

Am Samstagmorgen hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen. In der Nacht wurde dann auch ein Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen in Bahrain gemeldet.

Erst vor gut einer Woche waren in Bahrain die zweiten offiziellen Formel-1-Tests dieser Saison beendet worden. Am Sonntag in einer Woche bestreitet die Motorsport-Königsklasse ihren Grand-Prix-Auftakt in Melbourne. Für den 12. April ist das vierte Saisonrennen in Bahrain angesetzt, eine Woche darauf soll laut Rennkalender eigentlich in Saudi-Arabien gefahren werden.

2011 musste das Rennen in Bahrain wegen schwerer politischer Unruhen, die auch Todesopfer forderten, abgesagt werden. 2022 sorgte eine Attacke von Huthi-Rebellen vor dem Grand Prix in Saudi-Arabien für Unruhe. Raketen trafen eine in Streckennähe liegende Öl-Anlage des Formel-1-Sponsors Aramco.

Quelle: ntv.de, sue/dpa

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