Formel1

"Für dieses Rennen Mercedes" Vettel gibt sich schon geschlagen

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Beim letzten gemeinsamen Treffen zwischen Vettel und Hamilton war Konkurrenz kein Thema.

(Foto: AP)

Bei Formel-1-Pilot Sebastian Vettel läuft es nicht gut. Sein neuer Rennwagen "Suzie" hat sich noch nicht mit dem Titelverteidiger angefreundet - die Gewinnchancen beim Saisonauftakt sind gering. Felipe Massa will unterdessen ein Zeichen setzen.

Titelverteidiger Sebastian Vettel hat den deutschen Formel-1-Rennstall MercedesAMG zum Favoriten für den Saisonauftakt an diesem Sonntag in Melbourne erklärt. "Für dieses Rennen Mercedes", betonte der viermalige Champion von Red Bull. Nach drei oder vier Rennen wisse man dann ein bisschen mehr.

Ebenso wie der seit neun Grand Prix ungeschlagene Heppenheimer rechnet sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo mit einem Auftakterfolg der Silberpfeile mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton: "Für dieses Rennen würde ich mein Geld auf Mercedes setzen."

Auch Ex-Ferrari-Pilot Felipe Massa schloss sich den Mercedes-Tippern an, gleichwohl gilt der Brasilianer im Williams selbst als möglicher Kandidat auf einen der vorderen Plätze. "Ich denke, es kann eine schöne Saison für uns werden, wie schön, das weiß ich nicht", meinte Massa.  Er geht beim Saisonauftakt in Melbourne mit dem Logo des bei einem Skiunfall schwer verletzten Michael Schumacher auf dem Helm an den Start. "Ich denke jeden Tag an ihn und bete jeden Tag für ihn", sagte der Williams-Pilot.

"Suzie" zickt noch

Wie erfolgreich es für Vettel wird, ist offen. "Wir wissen, dass wir bis jetzt nicht in der besten Form sind", räumte Vettel in einem von Ernüchterung geprägten Ton an, das Lächeln des Lausbuben war längst wieder verflogen.

"Man kann die Probleme nicht über Nacht lösen", meinte Vettel zu den eklatanten Schwierigkeiten, die sein neuer RB10 mit dem Kosenamen "Suzie" bei den Testfahrten bereitet hatte. Er sei aber zuversichtlich, dass "wir uns auch in der Saison weiterentwickeln können". Für die nachfolgenden Grand Prix kann die Devise des 39-maligen Gewinners schließlich nicht dauerhaft lauten: Hauptsache ankommen - selbst wenn er versprach, in Melbourne bis zum Maximum zu pushen.

Dass er mit einer Zielankunft schon in die Punkteränge fährt, scheint angesichts eines drohenden Ausfall-Reigens nicht unmöglich. Vettel selbst legte sich auf 12 von 22 Autos fest, die am Sonntag (zu sehen im Liveticker bei n-tv.de) nach insgesamt 307,574 Kilometern das Ziel erreichen. Punkte gibt's für die ersten Zehn.

Quelle: ntv.de, lsc/dpa/sid