Fußball

Nackter Handstand auf dem Rasen Augsburg muss für Flitzer zahlen

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Ohne Hemd und Hose, aber mit Mütze und Schuhen zeigte der Augsburger Flitzer einen Handstand.

(Foto: REUTERS)

Für Spencer Tunick ist Nacktheit Kunst, für den DFB ein strafwürdiges Vergehen: Zumindest, wenn sie in Bundesliga-Spielen zur Schau gestellt wird, wie jüngst beim FC Augsburg geschehen. Immerhin: Dem nackten Rasenakrobaten tut es leid.

Fußball-Bundesligist FC Augsburg ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines Flitzers zu einer Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro verurteilt worden. Anfang November war im Heimspiel gegen Bayern München ein Flitzer kurz vor Spielende nackt auf den Rasen gelaufen und hatte Fans und Spieler unter anderem mit einem Handstand erfreut.

Die Schwaben haben angekündigt, die Strafe an den Täter weiterzugeben. Ein Teil der Summe werde mit Sozialstunden abgegolten, teilte der FCA mit. Der Flitzer zeigte sich reumütig. "Ich möchte mich noch einmal dafür entschuldigen. Ich akzeptiere die Entscheidung und werde für meine Tat geradestehen", sagte er.

HSV für Randale bestraft

Ebenfalls zahlen muss der Hamburger SV, auch hier haben sich die Fans daneben benommen - mit wiederholter Randale. Das DFB-Sportgericht erlegte den Hanseaten wegen "fortgesetzten unsportlichen Verhaltens" eine Geldstrafe von 7000 Euro auf. Die Strafe bezieht sich auf die Vorfälle beim Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen und im DFB-Pokal-Spiel bei Eintracht Trier. Das Urteil ist rechtskräftig, teilte der DFB mit.

Quelle: n-tv.de, dpa/sid

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