Fußball

"Schwere Gehirnerschütterung" Awoniyi nach Kopf-Kollision ins Krankenhaus

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Taiwo Awoniyi muss nach einem üblen Zusammenprall minutenlang behandelt und ins Krankenhaus eingeliefert werden.

(Foto: Eibner-Pressefoto)

Taiwo Awoniyi von Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 kracht bei einem Kopfball böse mit einem Verteidiger des FC Augsburg zusammen und bleibt regungslos liegen. Minutenlang behandeln ihn die Ärzte, sein Trainer Achim Beierlorzer darf nicht zu ihm. Schon vorher in der Partie gibt es einen Unfall.

Schockmoment für Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05: In der Partie gegen den FC Augsburg steigt Taiwo Awoniyi hoch und kracht im Kopfballduell mit FCA-Verteidiger Felix Uduokhai (17.) zusammen. Nach dem bösen Zusammenprall stürzt Awoniyi ungebremst auf den Rasen und bleibt sofort regungslos liegen, Schiedsrichter Marco Fritz winkt sofort die Ärzte aufs Feld.

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(Foto: REUTERS)

Minutenlang wird die Liverpool-Leihgabe behandelt. Dann fordern die Sanitäter eine Trage an und dem Mainzer wird eine Halskrause angelegt. Die Spieler auf dem Feld schauen betroffen zu, 05-Trainer Achim Beierlorzer versucht aufs Feld zu rennen, um nach seinem Schützling zu schauen, wird aber vom Vierten Offiziellen davon abgehalten. Schließlich wird Awoniyi von den Helfern langsam vom Platz getragen, alle Anwesenden klatschen ihm gute Besserung zu. Karim Onisiwo kommt für ihn auf den Platz.

Wie die 05er im Anschluss an den Zusammenprall mitteilten, sei der Nigerianer aber ansprechbar gewesen und nun zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Angreifer zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu, wie Trainer Beierlorzer schließlich nach der Mainzer Heimniederlage (0:1) mitteilte.

"Wir haben Entwarnung bekommen von den Ärzten. Er ist wieder bei Bewusstsein, kann sich erinnern an die Dinge, die passiert sind. Er hat eine schwere Gehirnerschütterung und muss zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben", sagte Beierlorzer.

Minuten vorher waren schon der Augsburger Philipp Max und der Mainzer Levin Öztunali zusammengeprallt. Beide bekamen einen Turban, letzterer musste sogar getackert werden.

Quelle: ntv.de, dbe