Fußball

Wiedersehen mit Boateng Balotelli unterschreibt bei Berlusconi-Klub

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Balotelli mit Monzas Geschäftsführer Galliani.

(Foto: AC Monza)

Nach fünf Monaten Arbeitslosigkeit schließt sich Mario Balotelli dem italienischen Zweitligisten Monza Calcio an. Für den Wechsel verzichtet der Stürmer-Star Berichten zufolge auf eine Menge Geld. Bei dem Verein von Silvio Berlusconi trifft der 30-Jährige auch auf einen alten Bekannten.

Der bislang arbeitslose italienische Fußball-Starstürmer Mario Balotelli wechselt in die Serie B zu Monza Calcio. Beim Klub von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi unterschrieb der 30-Jährige einen Vertrag bis zum Saisonende. Laut Medienberichten will er sich mit einem Gehalt von einer halben Million Euro zufriedengeben. Bei seinem letzten Klub, dem in die Serie B abgestiegenen Brescia Calcio, hatte Balotelli noch das Doppelte kassiert.

Der ehemalige italienische Nationalspieler und EM-Held von 2012 soll angeblich zusätzlich von Monza einen Bonus kassieren, sollte der Zweitligist den Aufstieg in die Serie A schaffen. Balotellis Manager Mino Raiola verzichtete auf seine Provision, um den Deal zu erleichtern. Bei Monza wird Balotelli mit dem Ex-Bundesligaprofi Kevin-Prince Boateng zusammenspielen, der bereits 2013/14 sein Teamkollege bei der AC Mailand gewesen war. "Ich danke Berlusconi für die Chance, die er mir gibt. Ich werde alles dafür geben, damit Monza in die Serie A kommt", wurde Balotelli zitiert.

"Balotelli hat bisher die besten Bedingungen gehabt, um sein Talent zu zeigen. Aus verschiedenen Gründen ist es ihm bis jetzt nicht voll gelungen. Bei uns hat er eine neue Chance", sagte Monzas Geschäftsführer Adriano Galliani. Der Ex-Geschäftsführer des AC Mailand hatte Balotelli bereits 2013 unter Vertrag genommen. In der Saison 2015/16 hatte der vom FC Liverpool verpflichtete Balotelli leihweise bei Milan gespielt.

Balotelli, der 2012 beim 2:1 im EM-Halbfinale gegen die deutsche Auswahl beide Tore für Italien erzielt hatte, war in der Vergangenheit immer wieder durch Disziplinlosigkeiten aufgefallen. Entsprechend waren seine Stationen bei großen Clubs wie Inter und AC Mailand, Manchester City, Liverpool oder Olympique Marseille meist nur von kurzer Dauer.

Quelle: ntv.de, jpe/sid/dpa

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