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Bei Arsenal aussortiert Bankdrücker Özil lehnt Türkei-Angebot ab

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Mesut Özil verdient auch ohne Einsatzzeit viel Geld in London

(Foto: imago images/PA Images)

Beim FC Arsenal spielt Ex-Nationalspieler Mesut Özil keine Rolle mehr, das untermauert Trainer Mikel Arteta. Nur ein Wechsel würde demnach wieder Schwung in seine Karriere bringen. Ein Angebot aus der Türkei lehnt er aber ab - offenbar stimmt das Gehalt nicht. Ein anderer Istanbuler Klub könnte profitieren.

"Im Moment ist die Situation für ihn unverändert." Eine Aussage, die für Fußballprofi Mesut Özil nichts Gutes heißt. Sein Trainer beim FC Arsenal, Mikel Arteta, will nämlich auf den 31-Jährigen verzichten, der Weltmeister von 2014 spielt im Kader keine Rolle mehr. Nicht eine einzige Einsatzminute bekam der ehemalige Nationalspieler seit dem Re-Start - zuletzt saß er nicht einmal mehr auf der Bank. Vor der Corona-bedingten Pause stand Özil dagegen noch zehnmal in Folge in der Startelf der Gunners.

Doch jetzt stehen die Zeichen zwischen Özil und dem FC Arsenal auf Abschied. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge ist Özil bei der Auswahl eines neuen Klubs allerdings wählerisch. Demzufolge soll er ein Angebot des 19-maligen türkischen Meisters Fenerbahce Istanbul vorliegen gehabt haben, hat dieses allerdings abgelehnt. Angeblich soll der Mittelfeldspieler nicht bereit gewesen sein, auf einen großen Teil seines aktuell fürstlichen Arsenal-Gehalts von knapp 25 Millionen Euro pro Spielzeit zu verzichten.

In London warf Coach Arteta, der mit dem FC Arsenal kürzlich mit einem 2:0-Sieg gegen Manchester City ins FA-Cup-Finale einzog, dem Deutsch-Türken mangelnde Einstellung vor und begründete damit die Nichtberücksichtigung Özils: "Ich setze auf Spieler, die sich unserer Kultur zu 100 Prozent verpflichtet fühlen. Und auf Spieler, die jeden Tag dem gerecht werden, was wir von ihnen erwarten", sagte der Nachfolger des Ende November 2019 entlassenen Unai Emery. Das von Arteta erwartete laufintensive Pressing gehört nicht zu den Stärken Özils.

Wechselt Özil zu Erdogans Herzensklub?

Auch wenn Fenerbahce im Sommer wohl nicht das neue Team des Ballkünstlers sein wird, soll ein Abschied aus der Premier League bevorstehen und womöglich doch die Türkei ein mögliches Ziel für Özil sein. Eine Rückkehr in die Bundesliga, worüber immer mal wieder spekuliert wurde, soll keine Option für den Ballakrobaten sein, der einst für den FC Schalke und den SV Werder Bremen auf Torejagd ging.

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Wie die "Sun" aus dem direkten Umfeld des 31-Jährigen erfahren haben will, sieht sich der Kreativspieler selbst, wenn überhaupt, in der US-amerikanischen Eliteliga MLS oder in der türkischen SüperLig. Dort wurde jüngst der Herzensverein des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Basaksehir Istanbul, Meister und qualifizierte sich damit auch für die Champions League. Der neureiche Verein mit engen Beziehungen zur Regierungspartei AKP holte mit prominenten Altstars wie Demba Ba, Eljero Elia und Robinho erstmalig den Titel. In der Europa League hat der Klub nach einem 1:0 im Hinspiel gegen den FC Kopenhagen gute Chancen, das Viertelfinale zu erreichen. Das Rückspiel findet am 5. August statt (18.55 Uhr im ntv.de-Liveticker).

Bereits länger kursieren Gerüchte, dass sich auch Özil dem Klub am Bosporus bald anschließen könnte, schließlich war Edelfan Erdogan bei der Hochzeit des Ex-Nationalspielers und seiner Ehefrau Amine Gülse Trauzeuge. Darüber hinaus hat der Istanbuler Retortenverein das Geld wohl lockerer sitzen als seine prominenten Stadtrivalen Besiktas, Galatasaray und eben Fenerbahce.

Quelle: ntv.de, ara/sport.de