Fußball

Gündogans Treffer zählt nicht City gewinnt turbulentes Pokal-Derby

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John Stones jubelt über seinen Führungstreffer

(Foto: imago images/PA Images)

Manchester City erhält abermals die Chance zur Titelverteidigung. Zum vierten Mal in Folge erreicht das Team von Pep Guardiola das Endspiel des englischen Ligapokals. Gegen Stadtrivale Manchester United sorgen ausgerechnet zwei Defensivspieler für den Sieg.

Titelverteidiger Manchester City hat zum vierten Mal in Serie das Endspiel des Ligapokals erreicht. Die Mannschaft von Starcoach Josep Guardiola setzte sich in einem unterhaltsamen Halbfinale am Abend 2:0 (0:0) gegen den Lokalrivalen Manchester United durch. Damit kommt es im Finale zum Trainerduell zwischen Guardiola und José Mourinho. Die Citizens treffen im Wembley-Stadion am 25. April auf den Premier-League-Konkurrenten Tottenham Hotspur.

John Stones (50. Minute) und Fernandinho (83.) erzielten im leeren Old Trafford die Tore für die ersatzgeschwächten Gäste. Guardiola musste wie zuletzt in der Premier League auf mehrere Spieler verzichten, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Für Keeper Ederson stand Zack Steffen im City-Tor, der in der vergangenen Saison an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen war.

Drei Tore zählen nicht

Schon in der ersten Hälfte landete der Ball mehrfach im Netz. Ein Eigentor von City-Verteidiger Ruben Dias nach einem abgewehrten Schuss von United-Stürmer Marcus Rashford zählte nicht, weil sich Rashford bei der Ballannahme vorher im Abseits befunden hatte. Außerdem galten zwei Treffer für Man City durch Ilkay Gündogan und Phil Foden wegen vorheriger Abseitsstellungen nicht.

In der Premier-League-Tabelle trennen die beiden Lokalrivalen derzeit vier Punkte. Manchester United belegt punktgleich mit Spitzenreiter FC Liverpool den zweiten Tabellenplatz. Man City ist Fünfter, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert als die Red Devils.

Man City hatte den Ligapokal in den vergangenen drei Jahren gewonnen. Der diesjährige Endspiel-Gegner Tottenham Hotspur hatte sich am Dienstag im anderen Halbfinale mit 2:0 (1:0) gegen den Londoner Zweitligisten FC Brentford durchgesetzt. Das Endspiel war ursprünglich für den 28. Februar angesetzt. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurde die Partie im Wembley-Stadion in den April verlegt.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa