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Wolfsburg hat EL-Losglück Eintracht und Gladbach erwischen Topgegner

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Da wartet der AS Rom: Die Borussia aus Mönchengladbach bekommt es mit einem schweren Gegner zu tun.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Eintracht Frankfurt muss in der Europa League schon wieder nach London reisen. In der Gruppenphase bekommen sie es mit dem FC Arsenal zu tun. Auch Mönchengladbach hat mit dem AS Rom einen namhaften Gegner. Der VfL Wolfsburg ist dagegen klarer Favorit in seiner Vierer-Gruppe.

Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach haben für die Gruppenphase der Europa League namhafte Konkurrenten zugelost bekommen. Etwas leichter erwischte es bei der Zeremonie in Monaco der VfL Wolfsburg.

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Vorjahres-Halbfinalist Eintracht Frankfurt bekommt es in der Gruppe F mit dem FC Arsenal um Ex-Nationalspieler Mesut Özil, Standard Lüttich und Vítoria Guimares aus Portugal zu tun. Die Gladbacher zogen den italienischen Spitzenklub AS Rom als stärksten Kontrahenten. Zudem sind in der Gruppe J noch der türkische Vizemeister Basaksehir Istanbul und der Wolfsberger AC aus Österreich vertreten. Wolfsburg bekam als Kopf der Gruppe I von Ashley Cole und Paulo Ferreira den belgischen Klub KAA Gent, Frankreichs Traditionsverein AS St. Etienne und den Außenseiter FC Olexandrija aus der Ukraine zugelost.

"Reisestrapazen nicht so groß"

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl zeigte sich überrascht von der Auslosung, es seien Gegner geworden, mit denen er nicht gerechnet hatte. "Ich freue mich auf die Gruppe, es sind die internationalen Reisen, auf die wir zwei Jahre lang gewartet haben." Einen Vorteil hat er ebenfalls benannt: "Die Reisestrapazen werden aufgrund der Distanzen nicht so groß sein." Kapitän Lars Stindl hat vor allem Lust auf das Duell mit AS Rom. "Es ist eigentlich eine Champions-League-Mannschaft und damit auch der schwierigste Gegner", sagte er laut Vereinsmitteilung.

Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner sagte: "Das sind alles gute Ligen. Ich erwarte spielstarke Gegner." Maximilian Arnold hat noch "gute Erinnerungen" an die Duelle mit Gent. Die beiden Klubs waren in der Champions-League-Saison 2016 im Achtelfinale aufeinander getroffen - Wolfsburg hatte sich damals durchgesetzt.

Frankfurter holen potenzielles Finale nach

Frankfurts Trainer Adi Hütter sagte laut Mitteilung seines Klubs: "Über Arsenal müssen wir nicht viel sagen: viele deutsche Spieler und mit Unai Emery ein Toptrainer, der schon mehrmals die Europa League gewonnen hat." Aber auch Lüttich und Guimares seien Traditionsvereine. Sportvorstand Fredi Bobic sagte zudem: "Vitória Guimares ist eine sehr spielstarke und technisch gute Mannschaft. Sicher sind sie in der Gruppe der etwas unbekanntere Gegner und daher schwer einzuschätzen." Eins stehe aber fest: "Wir wollen weiterkommen!"

Danny da Costa freut sich, "endlich" auf Arsenal zu treffen. Denn das Los hat eine besondere Note. Die Londoner wären bei einem Finaleinzug der Frankfurter in der Vorsaison der Endspiel-Kontrahent in Baku gewesen. Der sensationelle Siegeszug der Eintracht in der Europa League hatte im Halbfinale im Elfmeterschießen beim Arsenal-Lokalrivalen FC Chelsea geendet. Die erneute Europacup-Qualifikation sicherten sich die Frankfurter durch ein 3:0 gegen Racing Straßburg am Donnerstagabend. Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg hatten durch die Plätze fünf und sechs in der Bundesliga ein automatisches Startrecht.

Doll-Team gegen den Rekordsieger

Ein deutscher Trainer ist ebenfalls noch mit dabei: Thomas Doll. Mit APOEL Nikosia hatte er in den Champions-League-Playoffs die Sensation verpasst und war an Ajax Amsterdam gescheitert. Nun trifft er mit seinem Team in der Gruppe A auf Rekordsieger FC Sevilla, Qarabag Agdam aus Aserbaidschan und F91 Düdelingen aus Luxemburg.

Die Gruppenphase beginnt am 19. September und wird mit dem sechsten Spieltag am 12. Dezember abgeschlossen. Der Nachfolger von Vorjahressieger FC Chelsea wird beim Finale am 27. Mai 2020 in Danzig gekürt.

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Quelle: n-tv.de, ara/dpa

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