Fußball

Abstiegsdrama in Braunschweig Energie Cottbus muss in die Regionalliga

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Das kann doch nicht sein: Die Cottbuser reden auf Schiedsrichter Daniel Schlager ein. Der hatte zuvor auf Handelfmeter für Eintracht Braunschweig entschieden.

(Foto: imago images / Hübner)

Der FC Energie Cottbus steigt aus der dritten Fußball-Liga ab. Nach dem spektakulären Remis bei der Braunschweiger Eintracht sind die Gastgeber gerettet. Auch die SG Sonnenhof Großaspach und der FC Carl Zeiss Jena bleiben drin. Am Ende fehlt den Cottbussern ein einziges Tor.

Der FC Energie Cottbus und die Sportfreunde Lotte steigen aus der dritten Fußball-Liga ab. Cottbus reichte in einem Endspiel am 38. und letzten Spieltag beim Konkurrenten Eintracht Braunschweig ein 1:1 (0:1) nicht, Lotte verlor mit 1:2 (1:0) gegen die Würzburger Kickers. Mit einem Sieg hätten die Cottbusser den Abstieg vermieden, in der Tordifferenz trennen sie und Braunschweig am Ende nur ein einziger Treffer. Beide Klubs kommen auf 45 Punkte.

Bereits vor diesem letzten Spieltag stand fest, dass Fortuna Köln und Schlusslicht VfR Aalen den Gang in die Viertklassigkeit antreten müssen. Das dürfte der SG Sonnenhof Großaspach in die Karten gespielt haben, die mit 2:0 (1:0) im Kölner Südstadion gewann und sich mit ebenfalls 45 Zählern vor dem Abstieg rettete. Der FC Carl Zeiss Jena machte mit dem 4:0 (2:0) gegen den TSV 1860 München alles klar.

Die Braunschweiger, die nach der Hinrunde mit gerade mal 13 Punkten auf dem letzten Platz bereits abgeschlagen schienen, gingen vor 22.744 Zuschauern im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße nach einer halben Stunde durch einen strittigen Elfmeter in Führung. Nachdem der Cottbusser Tim Kruse den Ball aus kurzer Entfernung an die Hand geschossen bekommen hatte, entschied Schiedsrichter Daniel Schlager auf Strafstoß. Marc Pfitzner verwandelte sicher. Nach der Pause gleich Fabio Viteritti nach einem ebenso strittigen Elfmeter zwar aus (57.), doch zum Sieg reichte es für die Lausitzer nicht mehr. Der Cottbuser Jose Matuwila sah kurz vor Schluss noch Gelb-Rot, Braunschweigs Christoph Menz in der dritten Minute Nachspielzeit Rot.

Quelle: n-tv.de, sgi/sgi