Fußball

Entsetzen in der Europa LeagueBitterer Bock: Porto trifft spektakulär - ins eigene Tor

09.04.2026, 22:10 Uhr
Video poster

Was für ein bitterer Moment: In Porto fällt ein spektakuläres Tor - aber beim Torschützen herrscht pures Entsetzen. Kurz danach wird es für den jungen Mann noch schlimmer.

Der FC Porto kämpft gegen Nottingham Forest um den Einzug ins Halbfinale der Europa League - und macht sich das Leben auf spektakuläre Weise schwer: Im Hinspiel trifft Martim Fernandes in der 13. Minute vor eigenem Publikum aus 45 Metern ins eigene Tor.

Der 20-Jährige, der seit seinem elften Lebensjahr für den FC Porto spielt, wollte den Ball von nahe der Mittellinie unbedrängt zu seinem Torwart Diogo Costa zurückspielen - doch das misslang so dramatisch, dass der überraschte Costa den verunglückten Rückpass nicht mehr stoppen konnte. Die blau-weißen Fans und vor allem der zweimalige portugiesische U21-Nationalspieler schauten entsetzt auf das Geschehen.

Nur wenige Sekunden zuvor hatte das Estadio do Dragao noch gebebt: Einen wunderschönen Angriff schloss William Gomes zur frühen Führung für den FC Porto (11. Minute) ab. Doppelt bitter: Zwei Minuten nach seinem folgenschweren Fauxpas wurde Fernandes durch ein rüdes Einsteigen so schwer erwischt, dass der junge Verteidiger verletzt vom Feld musste. Am Ausgang des Spiels änderte sich nach Fernandes' schlimmen Minuten nichts mehr, es blieb beim 1:1. Im Achtelfinale hatte der FC Porto den VfB Stuttgart ausgeschaltet.

Für die beiden deutschen Teams lief es derweil blendend: In der Europa League gewann der SC Freiburg gegen Celta Vigo nach Treffern von Vincenzo Grifo (10. Minute), Jan-Niklas Beste (32.) und Matthias Ginter (78.) mit 3:0 (2:0). Auch der 1. FSV Mainz 05 darf in der Conference League vom großen Coup träumen: Kaishu Sano (11.) und Stefan Posch (19.) trafen beim 2:0 (2:0) spektakulär für den Bundesligisten gegen den französischen Spitzenklub Racing Straßburg.

Quelle: ntv.de, ter

Fußball1.FSV Mainz 05Europa League