Fußball

Schult plant ihr Comeback Erst Zwillinge, dann endlich Weltmeisterin?

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Schult will es nach der Geburt ihrer Zwillinge auch nochmal auf dem Platz wissen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Viele Spitzensportlerinnen fragen sich: Karriere und Kinder - wie geht das zusammen? DFB-Torhüterin Almuth Schult ist sich sicher, beides hinzubekommen. Im April brachte sie Zwillinge auf die Welt, nun spricht sie bereits von ihren Comeback-Plänen - und einem großen Traum.

Torhüterin Almuth Schult will beim VfL Wolfsburg und in der Fußball-Nationalmannschaft wieder die Nummer 1 werden, bei der EM 2022 zwischen den Pfosten stehen - und sich noch ihren großen Traum vom WM-Titel erfüllen. "Bei Weltmeisterschaften bin ich zweimal im Viertelfinale ausgeschieden und habe einmal das Spiel um Bronze verloren. Ich bin mit der deutschen U20 Weltmeister geworden. Das Gefühl hätte ich gern noch einmal", sagte die 29-Jährige in einem Interview der "Sport Bild".

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Schult ist "schon wieder mit dem Rad unterwegs".

(Foto: imago images/foto2press)

Den Zeitpunkt für ihr Comeback ließ Schult offen. Ihr bis dato letztes Spiel war das WM-Viertelfinale am 29. Juni 2019. "Danach musste ich mich an der Schulter operieren lassen - und dann kam die Nachricht, dass ich schwanger bin", erzählte sie. Im April wurde Almuth Schult erstmals Mutter und brachte Zwillinge zur Welt. "Meine Babys sind das Schönste, was ich je gehalten habe. Dennoch freue ich mich darauf, wenn ich wieder meine Torwarthandschuhe anziehen kann", sagte die Fußballerin.

"Keinen konkreten Plan"

Ihr klares Ziel: wieder die Nummer 1 bei ihrem Verein und der DFB-Elf zu werden. "Ich habe in Wolfsburg einen Vertrag bis 2022 und gehe davon aus, dass ich den erfülle und darüber hinaus noch Fußball spiele", sagte Schult und blickte schon zwei Jahre in die Zukunft: "2022 ist die EM in England, auch da will ich dabei sein." Wo die WM 2023 ausgetragen wird, entscheidet sich am 25. Juni.

In der nächsten Saison wolle sie wieder "normal in den Spielbetrieb" einsteigen, das Comeback aber nicht überstürzen. "Die Rückkehr nach einer Schwangerschaft in den Leistungssport ist keine Normalität. Es gibt keinen konkreten Plan für die Steigerung der Trainingsintensität", schilderte sie. "Ich bin schon wieder mit dem Rad unterwegs. Wann ich wieder im Tor stehe, hängt auch von den Corona-Umständen ab", sagte Schult. "Falls die neue Saison später als geplant losgeht, habe ich etwas weniger Stress."

Quelle: ntv.de, ara/dpa