Fußball

Rekordeinkauf in der Bayern-Abwehr FC Bayern holt Millionenmann Benatia

Der Transfer von Verteidiger Mehdi Benatia vom AS Rom zum FC Bayern ist perfekt - für eine Münchner Rekordablöse. Soviel wie für den 27-jährigen Marokkaner sollen die Münchner noch nie für einen Abwehrspieler bezahlt haben.

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Mehdi Benatia dürfte der teuerste Abwehr-Neuzugang in der Geschichte des FC Bayern sein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Abwehrspieler Mehdi Benatia wechselt vom AS Rom zum FC Bayern. Der deutsche Fußball-Rekordmeister bestätigte bei Twitter die Verpflichtung des 27-jährigen Marokkaners. Er erhält in München einen Fünfjahresvertrag. Details zur Ablöse nannte der FC Bayern nicht.

Italienischen Medienberichten zufolge soll sie sich auf 26 Millionen Euro plus 4 Millionen an Boni belaufen. Der 31-fache Nationalspieler Benatia soll beim deutschen Double-Sieger laut Sky Italia am Mittwoch die medizinischen Checks absolvieren und dann den Fünfjahresvertrag unterschreiben.

Über einen Transfer des 27-Jährigen war in den vergangenen Tagen bereits intensiv spekuliert worden. Nach dem Kreuzbandriss von Javi Martinez, den Trainer Pep Guardiola eigentlich als zentralen Mann in der Defensive eingeplant hatte, hatten sich die Münchner in den letzten Tagen der Transferperiode noch einmal intensiv umgesehen. Die Wahl fiel nun offenbar auf Benatia.

Leistungssprung in Rom

Er entwickelte sich in seinem ersten Jahr in der Hauptstadt zu einem der besten Abwehrspieler in Italien, wurde mit der Roma im Frühjahr hinter Juventus Turin Vizemeister der Serie A. In 33 Ligapartien gelangen ihm fünf Tore. Am Dienstag trainierte der Marokkaner bereits nicht mehr regulär mit der Mannschaft von Coach Rudi Garcia, in der der Grieche Kostas Manolas als Nachfolger für Benatia vorgesehen ist.

Laut "Gazzetta dello Sport" sollen Roma-Sportdirektor Walter Sabatini und Vertreter des FC Bayern am Montagabend intensiv über Benatia verhandelt haben. Die insgesamt kolportierten 30 Millionen Euro wären die dritthöchste Ablösesumme, die die Bayern je für einen Spieler aufgerufen haben. Mehr bezahlten die Münchner nur für Martinez (40 Millionen) und Mario Götze (37 Millionen). Mario Gomez kostete einst ebenfalls 30 Millionen. Der Betrag entspricht der Summe, die Real Madrid nach der WM für Spielmacher Toni Kroos an Bayern überwiesen haben soll.

Quelle: ntv.de, cwo/dpa

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