Fußball

Drei Müller-Tore für Finaleinzug FC Bayern watscht Kruses Fenerbahce ab

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Umarmung für Thomas Müller, der gleich drei Tore schießt.

(Foto: imago images / Lackovic)

Absolute Torlaune beim FC Bayern: Im Audi-Cup schießt das Team um Dreifachtorschütze Thomas Müller Fenerbahce Istanbul mit Max Kruse ab. Im Finale des Vorbereitungsturniers trifft der Fußball-Bundesligist nun auf den Champions-League-Finalisten Tottenham Hotspur.

Karl-Heinz Rummenigge freute sich kurz nach seiner Kritik an Niko Kovac über ein Torfest beim Heim-Test. Vier Tage vor dem Supercup gegen Borussia Dortmund hat sich der FC Bayern in Angriffslaune präsentiert. Die Münchner um Dreifach-Torschütze Thomas Müller deklassierten den 19-maligen türkischen Meister Fenerbahçe Istanbul mit 6:1 (5:0). Gegen den überforderten türkischen Traditionsklub um den Ex-Bremer Max Kruse erledigte die Münchner Startruppe ihren Job locker. Renato Sanches (22. Minute), Leon Goretzka (28.), Müller per Dreierpack (31./44./Foulelfmeter/58.) und Kingsley Coman (40.) sorgten für den deutlichen Sieg. Kruse gelang eine minimale Ergebniskorrektur (64.).

"Bei einem 6:1 gibt es einiges, was uns gut gefallen hat", kommentierte Müller nach dem Spiel im ZDF: "Wir haben von Anfang ziemlich gut gespielt. Als wir das erste Tor getroffen haben, ist ein Knoten aufgegangen." Der ehemalige Werder-Profi Kruse sagte: "Dass du solche Fehler gegen Bayern nicht machen darfst ist klar."

Im Finale um den Audi-Cup trifft der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF) auf Tottenham Hotspur. Der Champions-League-Finalist hatte sich gegen das kriselnde Ensemble von Real Madrid um Toni Kroos mit 1:0 durchgesetzt.

Kovac schickte im Anschluss eine Mannschaft auf den Rasen, die so auch am Samstag im Supercup als erstem Pflichtspiel der neuen Saison auflaufen könnte. Neben Niklas Süle bot er zunächst Jérôme Boateng in der Innenverteidigung auf. Vor Sechser Thiago spielten Sanches und Goretzka im Mittelfeld. Vorne wirbelten Serge Gnabry, Coman und Robert Lewandowski in der Anfangsformation. Gnabry musste allerdings früh ausgewechselt werden, für den Nationalspieler kam Müller.

Quelle: ntv.de, ara/dpa