Fußball

Alex Meier kehrt wohl heim FC St. Pauli verpflichtet den "Fußballgott"

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Zurück beim FC St. Pauli: Alex Meier.

(Foto: picture alliance / Ina Fassbende)

Alex Meier hat offenbar einen neuen Arbeitgeber. Ein halbes Jahr nach seinem Aus bei Pokalsieger Eintracht Frankfurt heuert der "Fußballgott" laut "Bild"-Zeitung beim FC St. Pauli an. Bei den Hamburgern soll er den schwer am Knie verletzten Torjäger Henk Veerman ersetzen.

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat offenbar Ersatz für seinen schwer am Knie verletzten Torjäger Henk Veerman gefunden. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung kehrt Alexander Meier, dessen Vertrag bei Eintracht Frankfurt im Sommer nach 14 Jahren nicht verlängert worden war, nach Hamburg zurück. Der 35 Jahre alte Stürmer komme ablösefrei und erhalte zunächst einen Vertrag bis Saisonende. Vom Kiezklub gab es zunächst keine Bestätigung. Auch Hannover 96 soll an einer Verpflichtung des vereinslosen Angreifers interessiert gewesen sein. Meier hatte sich zuletzt beim österreichischen Bundesligisten Admira Wacker fitgehalten.

Der in Buchholz in der Nordheide geborene Angreifer ist am Millerntor ein alter Bekannter, er wurde schon seit ein paar Tagen mit dem FC St. Pauli in Verbindung gebracht. Meier hat schon von 2001 bis 2003 für den Nordklub gespielt, für den er in 25 Liga-Spielen sieben Tore erzielte. Danach wechselte er zum Lokalrivalen HSV, wo er sich aber nicht durchsetzen konnte. In Frankfurt lief es dann wesentlich besser: Dort brachte es Meier in 336 Punktspielen auf 119 Treffer. Bei den Fans der SGE erarbeitete er sich den Status des "Fußballgotts".

Beim Kiezklub soll er nun vermutlich den Niederländer Veerman ersetzen. Der 27 Jahre alte Sturm-Hüne hatte im letzten Punktspiel vor der Winterpause gegen den 1. FC Magdeburg (4:1) einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Außenbandes im rechten Knie sowie der langen Bizepssehne erlitten. Veerman wurde schon operiert, fällt aber für den Rest der Saison aus. In 16 Zweitligaspielen hatte er sechs Tore erzielt und fünf weitere Treffer vorbereitet.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa