Fußball

Sparkurs statt Shoppingtour FCB bremst Nagelsmann direkt schon ein

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Julian Nagelsmann eint das Schicksal mit Hansi Flick: Beide haben nicht die freie Auswahl bei der Kaderzusammenstellung.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Als Nachfolger des erfolgreichen Hansi Flick tritt Julian Nagelsmann beim FC Bayern München ein schweres Erbe an. Erschwert werden die Bedingungen beim Rekordmeister zudem durch einen selbst verordneten Sparkurs, der den neuen Trainer schon jetzt einschränkt.

Wie die "Sport Bild" berichtet, hat die Chefetage des FC Bayern erste Wunschspieler des kommenden Trainers bereits abgelehnt. Konkrete Namen wurden nicht genannt, jedoch seien die angeregten Verpflichtungen aufgrund eines selbst auferlegten Sparkurses nicht umsetzbar. Mit Dayot Upamecano bringt Nagelsmann den Abwehrchef seines Noch-Klubs RB Leipzig mit, der Franzose wird mit 42,5 Millionen Euro Ablöse wohl der teuerste Einkauf der Bayern in diesem Sommer bleiben.

Dennoch möchte man sich an der Säbener Straße nach einem neuen Rechtsverteidiger und einem zentralen Mittelfeldspieler umschauen. Letzteres hängt aber wohl davon ab, wie sich die Personallage auf dieser Position entwickelt. Ein Transfer sei laut "Sport Bild" nur möglich, wenn entweder der ausgeliehene Mickael Cuisance oder der verletzungsanfällige Corentin Tolisso verkauft wird.

"Exit-Strategie" in Nagelsmanns Vertrag

Auch über dem Verbleib von Flügelstürmer Kingsley Coman schwebt ein Fragezeichen. Zwar hat der Franzose noch einen Vertrag bis 2023, soll aber ein höheres Gehalt gefordert haben. Aktuell soll er etwa 12 Millionen Euro brutto verdienen, Manchester United soll ihm einen ähnlichen Betrag in netto angeboten haben.

Zudem will die "Sport Bild" weitere Details aus dem Vertrag von Julian Nagelsmann beim FC Bayern erfahren haben. Bekannt war bis dato, dass das Arbeitspapier über fünf Jahre, also bis 2026 gilt. Da für den Übungsleiter eine hohe Ablösesumme fällig wird, hat sich der Rekordmeister wohl zumindest im Falle einer vorzeitigen Trennung abgesichert. Demnach soll eine "Exit-Strategie" greifen, welche ab 2023 Abfindungszahlungen in festgelegten Schritten regeln soll.

Ebenso ist die Zahlung der Ablösesumme schrittweise geregelt: Der Sockelbetrag soll bei 15 Millionen Euro liegen, zudem soll ein Freundschaftsspiel zwischen RB und dem FCB weitere zwei Millionen Euro einbringen. Insgesamt plant man in Leipzig mit Einnahmen von über 20 Millionen Euro.

Quelle: ntv.de, ter/sid

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