Fußball

Schalke doch schöner als Wolfsburg Farfans Millionentransfer geplatzt

Für angeblich 15 Millionen Euro wollte der VfL Wolfsburg den Peruaner Jefferson Farfan von Gelsenkirchen in die Autostadt holen. Allein, es hat wohl nicht geklappt. Deswegen darf sich nun auch Eintracht Frankfurt über den Verbleib seines Kapitäns freuen.

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Peruaner in Gelsenkirchen: Jefferson Farfan war in der Hinrunde oft überragend, trug sich in der Winterpause aber dennoch mit Abschiedsgedanken.

(Foto: dpa)

Jefferson Farfan wird offenbar nicht vom FC Schalke 04 zum VfL Wolfsburg wechseln. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Das Blatt schreibt weiter, dass deshalb auch der Transfer von Eintracht Frankfurts Kapitän Patrick Ochs zum deutschen Vizemeister geplatzt ist. Er war als Farfan-Ersatz vorgesehen.

"Schalke hat das Angebot für Ochs zurückgezogen, weil sich der Farfan-Wechsel zu Wolfsburg zerschlagen hat", sagte Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen und fügte an: "Es ist gut, dass Ochs bleibt."

Ochs hätte den Verein angeblich für drei Millionen Euro verlassen können, wollte das aber offenkundig gar nicht. "Ich gehe nicht zu Schalke 04. Ich habe Magath heute Morgen abgesagt. Es war ein sehr gutes Gespräch, aber es ging mir alles viel zu schnell. Hinzu kommt, dass ich bei der Eintracht in der Verantwortung stehe, der Kapitän bin, und es sportlich nicht so gut läuft", meinte Ochs gegenüber dem "Kicker". Durch die 0:1-Heimniederlage gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach ist Frankfurt in der Rückrunde weiter punktlos.

"Ich bin über die Entwicklung froh", sagte Bruchhagen: "Caio war ein Transfer, den wir gewollt haben, aber Ochs ist einer, den ich nicht wollte." Der Brasilianer hätte für drei Millionen Euro zu Dynamo Moskau wechseln sollen, der Transfer platzte aber ebenfalls.

Der Vorstandsboss ließ offen, ob er nun Gespräche mit Ochs über eine Verlängerung seines bis 2012 laufenden Vertrags führen wolle. Auch Trainer Michael Skibbe begrüßte den Verbleib von Ochs: "Ohne Ochs wäre es ganz schwierig gewesen, unsere Ziele zu erreichen."

Quelle: n-tv.de, dpa/sid

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