Fußball

DFB-Pokal trotz Corona-Fällen Gesundheitsamt genehmigt Südwest-Duell

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Die Mannheimer Spieler dürfen weiter von der Pokalsensation träumen.

(Foto: imago images/foto2press)

Es bleibt bei einem Spielausfall in der ersten Runde des DFB-Pokals: Drittligist Waldhof Mannheim darf trotz zweier Corona-Fälle gegen den SC Freiburg spielen. Das städtische Gesundheitsamt sieht für die anderen Beteiligten keine erhöhte Infektionsgefahr.

Das DFB-Pokalspiel zwischen dem Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim und dem Bundesligisten SC Freiburg kann wie geplant an diesem Sonntag (18.30 Uhr) angepfiffen werden. Das Mannheimer Gesundheitsamt gab am Samstagabend grünes Licht für die Partie, nachdem Waldhof zuvor zwei Corona-Fälle vermeldet hatte. Nach dpa-Informationen wurden ein Spieler sowie ein Mitarbeiter des Betreuerstabs positiv getestet.

"Inzwischen konnten die engen Kontaktpersonen ermittelt werden, für drei Personen - außer den beiden positiv Getesteten - wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet", teilte die Stadt mit. "Für die weiteren Spieler besteht derzeit aus medizinischer Sicht aufgrund der Ermittlungen des Gesundheitsamtes keine erhöhte Infektionsgefahr." Dem Pokalspiel stehe "damit aus Sicht des Gesundheitsamtes nichts entgegen".

Die Behörde hatte zuvor zunächst für die gesamte Mannschaft, das Trainerteam und einige Mitarbeiter bis auf Weiteres eine häusliche Quarantäne angeordnet. Nach enger Abstimmung des Klubs mit der Behörde sowie dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) fiel schließlich die Entscheidung.

Bei einer Testreihe am vergangenen Dienstag waren alle Personen der Testgruppe noch negativ getestet worden. Symptome seien auch nach den positiven Tests nicht aufgetreten, teilte der Klub mit. Im Anschluss an die Ergebnisse ging es für das Gesundheitsamt darum, die Kontaktpersonen der Betroffenen zu klassifizieren.

Am Freitag war das ebenfalls für Sonntag geplante Erstrundenspiel des FC Schalke 04 abgesagt worden. Das Landgericht München I hatte zuvor entschieden, dass Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München anstelle des Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05 gegen den Bundesligisten antreten soll. Auf Antrag des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) verschob der DFB bis zur endgültigen Klärung des Rechtsstreits die Erstrundenpartie.

Quelle: ntv.de, chr/dpa