Fußball

Ex-Fohle Grifo trifft für SCF Gladbach stolpert im Kampf um Platz drei

imago39346839h.jpg

Grifo (r.) verzichtete aus Respekt auf einen ausgelassenen Torjubel.

(Foto: imago images / Team 2)

Borussia Mönchengladbach muss im Wettstreit um die internationalen Plätze in der Fußball-Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen. Gegen den Sport-Club aus Freiburg kommt die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking nicht über ein Unentschieden hinaus. Immerhin verliert sie mal ein Heimspiel nicht.

Borussia Mönchengladbach hat den Heimkomplex in der Fußball-Bundesliga nicht ablegen können und verliert im Kampf um die Champions-Teilnahme wieder Punkte. Nach zuvor drei Niederlagen vor eigenem Publikum kamen die Gladbacher gegen den SC Freiburg über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus. Vor 46.832 Zuschauern im Borussia-Park erzielte der frühere Gladbacher Profi Vincenzo Grifo in der zehnten Minute die Führung für die Gäste. Alassane Pléa (16.) traf für die seit nun vier Heimspielen sieglose Borussia.

118317174.jpg

Freiburgs Petersen und Gladbachs Jantschke im Kopfballduell.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gladbach kletterte zwar vorerst wieder auf den dritten Rang. Sollte Eintracht Frankfurt allerdings am Sonntag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) Schlusslicht Nürnberg schlagen, würde der Vorsprung auf einen Europaliga-Platz auf nur noch einen Zähler schrumpfen. Und RB Leipzig kann am Samstag schon mit einem Remis in der Partie beim FC Schalke 04 (ab 15.30 Uhr im Liveticker) wieder an der Borussia vom Niederrhein vorbeiziehen. Freiburg ist mit 31 Zählern als Tabellenelfter praktisch gerettet.

Gladbachs Trainer Dieter Hecking hatte nach dem 1:0-Sieg in Mainz keinen Grund seine Startelf zu ändern, zumal Nationalspieler Matthias Ginter, der für die beiden Länderspiele in der nächsten Woche nominiert wurde, noch nicht komplett fit ist. Der Brasilianer Raffael, der nach überstandener Verletzung seit 14 Tagen wieder im Training ist, kam für die Schlussphase ins Spiel, Hecking schenkte zunächst seinen zuletzt nicht treffsicheren Stürmern das Vertrauen. Die Freiburger mussten in der Defensive zwei Umstellungen vornehmen, dabei feierte Innenverteidiger Keven Schlotterbeck ein gelungenes Startelf-Debüt. Die Elf von Trainer Christian Streich kam gut ins Spiel, agierte aus einer kompakten Deckung und überraschte die Gastgeber mit dem frühen Führungstreffer von Grifo. Der ehemalige Borussen-Profi erzielte mit einem Schuss aus 15 Metern, der vom Innenpfosten über die Linie sprang, das 1:0 für die Gäste auf Vorarbeit von Pascal Stenzel.

Pléa gelingt der Ausgleich

Die Gastgeber steckten das schnell weg und kamen durch den ersten guten Angriff über Denis Zakaria und Thorgan Hazard zum Ausgleich durch den elften Saisontreffer von Pléa. Allerdings wurde das 1:1 wegen einer möglichen Abseitsstellung von Hazard erst nach Videobeweis anerkannt. Die Gladbacher taten sich schwer gegen die variable Defensive der Freiburger, brachten den Gegner aber immer wieder mit schnellem, direkten Spiel in Gefahr. Doch Tormöglichkeiten boten sich den Borussen in der zähen Partie nur wenige.

Die Freiburger verteidigten geschickt, machten die Räume eng und kamen auch zu einigen guten Offensivaktionen, strahlten dabei aber wenig Torgefahr aus.  Zudem stand hinter der starken Abwehrreihe noch Torhüter Alexander Schwolow, der ebenfalls einen sicheren Eindruck machte und in der 64. Minute einen Schuss des eingewechselten Patrick Herrmann parierte. So mussten sich die Gastgeber mit dem Remis begnügen.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa