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Nun kann er wenigstens nicht den entscheidenden Elfmeter verschießen: Mario Götze.
Nun kann er wenigstens nicht den entscheidenden Elfmeter verschießen: Mario Götze.(Foto: dpa)
Mittwoch, 22. Mai 2013

Herber Rückschlag für den BVB: Götze fällt fürs Finale aus

Am Ende ist der ganze Kampf umsonst. Bis zuletzt hofft Mario Götze auf seinen Einsatz im großen Finale der Champions League, doch nun ist es amtlich: Der Dortmunder Mittelfeldspieler wird gegen den FC Bayern nicht mitspielen können. Ottmar Hitzfeld hält das für fatal.

Borussia Dortmund muss im Endspiel der Champions League gegen den FC Bayern München am Samstag (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) auf Mario Götze verzichten. Wie der BVB mitteilte, sei im Training eine alte Verletzung des 20 Jahre alten Fußball-Nationalspielers wieder aufgebrochen. Götze hatte sich im Halbfinal-Rückspiel am 30. April bei Real Madrid einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. In der vergangenen Woche war er in das Lauftraining zurückgekehrt und hatte dabei vielversprechende Fortschritte gemacht. Doch der Schein trog.

"Das Finale war mein großes Ziel, und ich habe in den vergangenen Wochen hart darum gekämpft. Es tut mir unglaublich leid, der Mannschaft in dieser wichtigen Partie nicht helfen zu können", wird Götze in einer Pressemittelung des Vereins zitiert. Damit bleibt dem künftigen Bayern-Profi ein Abschiedsspiel für die Borussia auf großer internationaler Bühne verwehrt. Am 23. April war sein im Sommer anstehender Wechsel zum deutschen Meister nach München bekanntgeworden. Aufgrund einer Ausstiegsklausel kann Götze den BVB vor Ende der Vertragslaufzeit im Jahr 2016 für eine Ablösesumme in Höhe von 37 Millionen Euro verlassen. "Ich habe volles Vertrauen in unser Team und werde selbstverständlich mit nach London reisen, um die Jungs abseits des Rasens nach Kräften zu unterstützen", sagte Götze.

Auf das brisante Duell mit seinen künftigen Mitstreitern müssen die Fans nun also verzichten. Und Dortmunds Trainer Jürgen Klopp muss sich etwas einfallen lassen. Möglicherweise wird Ilkay Gündogan die Position hinter der Sturmspitze Robert Lewandowski besetzen und dafür Nuri Sahin auf die Position in der Doppel-Sechs rücken. Auch eine Variante mit Marco Reus auf der Position des zentralen Mittelfeldspielers und Kevin Großkreutz auf der linken Seite wäre denkbar. Derweil sieht Ottmar Hitzfeld, der als Trainer 1997 mit dem BVB und 2001 mit den Bayern die Königsklasse gewann und nun als Nationalcoach der Schweiz arbeitet, die Borussia erheblich geschwächt. Zumindest hatte er zuvor angekündigt: "Ein Ausfall von Götze wäre für den BVB fatal, wahrscheinlich sogar entscheidend."

Quelle: n-tv.de

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