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In Abschiedsstimmung - oder doch nicht? Alle warten auf eine Entscheidung von Leon Goretzka.
In Abschiedsstimmung - oder doch nicht? Alle warten auf eine Entscheidung von Leon Goretzka.(Foto: imago/Horstmüller)
Montag, 01. Januar 2018

Hoffnung für Schalke?: Goretzka-Berater dementiert Bayern-Wechsel

Der FC Bayern München gewinnt das Tauziehen um Schalkes begehrten Mittelfeldstar Leon Goretzka. So heißt es an Silvester. Stimmt alles gar nicht, erklärt nun aber der Berater des 22-Jährigen. Auf Schalke gibt man sich indes gelassen.

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka hat sich anscheinend doch noch nicht endgültig zu einem Wechsel vom Bundesligisten Schalke 04 zum deutschen Meister Bayern München entschlossen. "Wenn die Entscheidung gefallen ist, dann werden Leon und ich zu allererst Schalke davon in Kenntnis setzen", sagt Goretzkas Berater Jörg Neubauer zu Sport1.

Im Verein war am Tag nach den Berichten über die angeblich bereits feststehende Entscheidung des 22-Jährigen noch nichts bekannt. "Leon hat uns bislang nicht darüber informiert, dass er sich zu einem Wechsel entschieden hat. Und ich vertraue Leon und seinem Berater, mit dem ich noch gestern in Kontakt war", erklärte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel auf Sport1-Anfrage.

Die Sportzeitung "Marca" und "Sport Bild" hatten gemeldet, dass sich Goretzka für einen Transfer zu den Bayern in der Sommerpause entschlossen haben soll. Der Vertrag des gebürtigen Bochumers bei den Königsblauen läuft am Saisonende aus, so dass der Mittelfeldstar ablösefrei wechseln könnte. Schalke hat seinem "Juwel" ein Angebot zur Verlängerung mit einem deutlich höheren Gehalt gemacht.

Goretzka, der zuletzt wegen einer knöchernen Stressreaktion im Unterschenkel pausieren musste, spielt seit 2013 beim FC Schalke. Schon vor seinem Wechsel vom VfL Bochum zum Revierenachbarn hatte der FC Bayern 2012 Interesse an der Verpflichtung des gebürtigen Bochumers. Auch die spanischen Klubs Real Madrid und FC Barcelona sowie der FC Liverpool aus der englischen Premier League sollen an Goretzka interessiert sein.

Quelle: n-tv.de