Fußball

Boniface nie wieder für WerderGroßer Bremer Flop verabschiedet sich mit einer Operation

10.01.2026, 11:42 Uhr
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Victor Boniface liegt in der Luft, trifft den Ball nicht richtig und bereitet so ein Tor gegen Wolfsburg vor. Mehr bleibt wohl nicht in Erinnerung. (Foto: IMAGO/Jan Huebner)

Elf Spiele, kein Tor: Das ist die Bilanz von Victor Boniface bei Werder Bremen. Nun muss der Angreifer operiert werden. Was das für den Stürmer und den Klub bedeutet.

Das Kapitel Victor Boniface bei Werder Bremen ist beendet. Der von Bayer Leverkusen ausgeliehene Angreifer wird heute beim Kniespezialisten Prof. Dr. Christian Fink in Innsbruck operiert und fällt damit monatelang aus. Auch die Mannschaftsärzte von Bayer Leverkusen und Werder Bremen hatten Boniface zu einer Operation geraten. Nach einer Untersuchung in Innsbruck am Freitag stimmte der Nigerianer dem Eingriff ebenfalls zu.

"Wir sind froh, dass wir nun eine Lösung haben und Victor eine Operation durchführen lässt. Somit gibt es Klarheit für alle Parteien", sagte Bremens Fußballchef Peter Niemeyer. Zwar wird die bestehende Leihe zwischen Leverkusen und Werder bis zum Ende der Saison aufrechterhalten. Das grün-weiße Trikot wird Boniface aber wohl nicht mehr tragen. "Aufgrund des Rehaprozesses gehen wir nicht mehr davon aus, dass Victor in dieser Saison noch für Werder zum Einsatz kommt", sagte Niemeyer.

Immerhin im Internet lief es prächtig

Boniface war im Sommer am letzten Tag der Transferperiode an die Weser gekommen. Zuvor hatte er wegen bereits bestehender Knieprobleme den Medizincheck bei der AC Mailand nicht bestanden, die den Stürmer ebenfalls hatte verpflichten wollen.

Werder ging dennoch das Risiko ein, allerdings entpuppte sich die Leihe im Endeffekt als Flop. Der 25-Jährige kam in Bremen nur auf elf Einsätze, stand lediglich zweimal in der Startelf. Ein Treffer gelang Boniface dabei nicht. Die meiste Aufmerksamkeit gebührte seinen seltsamen Äußerungen in den sozialen Medien.

Die Bremer, deren für heute geplantes Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim wegen des schlechten Wetters abgesagt werden musste, suchen nun dringend einen neuen Stürmer. Nach übereinstimmenden Medienberichten wollen die Norddeutschen den Serben Jovan Milosevic vom Bundesliga-Rivalen VfB Stuttgart ausleihen.

Quelle: ntv.de, sue/dpa

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