Fußball

Für immer FC Barcelona? Nein! Guardiola deutet Abschied an

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Erfolgstrainer: Josep Guardiola hat mit dem FC Barcelona schon im ersten Jahr alles gewonnen, was man gewinnen kann.

(Foto: REUTERS)

Erst Anfang Februar hat Josep Guardiola seinen Vertrag als Trainer des FC Barcelona bis Anfang 2012 verlängert. Nun deutet er an, dass es die letzte Verlängerung gewesen sein dürfte: "Denn mit der Zeit werden Spieler ihrer Trainer überdrüssig und umgekehrt."

Trainer Josep Guardiola hat seinen baldigen Abschied vom spanischen Fußball-Meister FC Barcelona angekündigt. "Ich denke, dass sich meine Zeit bei Barca dem Ende nähert", sagte der 40-Jährige in einem Interview mit dem italienischen Fernsehsender RAI: "Ich bin glücklich hier. Aber nach einer so langen Zeit bei einem solchen Klub ist es nicht möglich, noch auf lange Sicht zu bleiben." Der Vertrag des früheren Barca-Regisseurs wurden erst vor wenigen Wochen bis 2012 verlängert.

Guardiola ist seit 2008 Trainer der Katalanen. In seiner Debütsaison führte er Barcelona zu Meisterschaft, Pokalsieg, Champions-League-Triumph sowie Siegen im spanischen und europäischen Supercup. Im Dezember 2009 gewann er mit Barca dann auch die Klub-Weltmeisterschaft, ehe er mit seinem Team die spanische Meisterschaft verteidigte.

Aktuell führt er mit Barca die Tabelle der spanischen Primera Division an, steht mit den Katalanen im Pokalfinale gegen Real Madrid und im Viertelfinale der Champions League, wo Schachtjor Donezk wartet. Dennoch sagte Guardiola dem RAI nun: "Ein solcher Verein wie Barca muss eine Menge Mut haben, über diese ganze Zeit an einem Trainer festzuhalten, denn mit der Zeit werden Spieler ihrer Trainer überdrüssig und umgekehrt."

Vor seiner jüngsten Vertragsverlängerung war in englischen Medien über einen Wechsel von Guardiola zum FC Chelsea spekuliert worden. Demnach wollten die "Blues" Barcelonas früheren Sportdirektor Txiki Beguiristain verpflichten, um auf diese Weise Guardiola von einem Wechsel nach London zu überzeugen. Beguiristain zeigte sich durchaus interessiert, erhielt von Chelsea nach eigenen Angaben aber kein offizielles Angebot. Der Wechsel zerschlug sich.

Quelle: ntv.de, cwo/sid

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