Fußball

Transfer-Hoffnung für FC Bayern Guardiola kämpft, Sané darf aber wechseln

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Guardiola lobhudelt seinen Spieler Sané.

(Foto: imago images / Sportimage)

Der FC Bayern will Leroy Sané verpflichten. Der Fußball-Nationalspieler weiß aber immer noch nicht, ob er das auch will - und schweigt. Sein Trainer bei Manchester City, Josep Guardiola, gibt ihn frei, würde ihn aber lieber behalten und spricht sogar über eine Vertragsverlängerung.

Beim FC Bayern setzen sie offenbar weiter alles auf ihren geplanten Königstransfer: Leroy Sané soll kommen, alles andere scheint unwichtig. Und tatsächlich darf sich der deutsche Fußball-Rekordmeister verstärkte Hoffnungen auf eine Verpflichtung des Nationalspielers von Manchester City machen. Denn Trainer Josep Guardiola sagte der BBC: "Er muss sich entscheiden. Wenn er gehen möchte, kann er das." Es gebe ein Angebot, den Vertrag zu verlängern, aber "es liegt nicht in unseren Händen", so der 47-Jährige. "Wir möchten, dass er bleibt", betonte der frühere Bayern-Coach allerdings.

Sané gilt bei den Bayern seit längerer Zeit als Wunschspieler für das Erbe von Arjen Robben und Franck Ribéry auf den Flügelpositionen. Bei Manchester City hat er allerdings noch einen zwei Jahre laufenden Vertrag. Guardiola lobte den 21-maligen deutschen Nationalspieler nun zum wiederholten Mal: "Er ist ein Junge, den wir sehr wertschätzen. Ich mag ihn sehr, und ich glaube, dass er noch viel besser werden kann. Das ist der Grund, warum er seit mehr als einem Jahr ein Angebot hat, um den Vertrag zu verlängern."

Dembélé ist kein Thema mehr

Der 23-Jährige ist der einzige, der bislang zu seinem möglichen Transfer schweigt. Dem "Kicker" zufolge haben die Bayern zu ihm keinen direkten Kontakt. Dennoch setzen sie alles auf diese Karte - und nehmen dafür Abstand von anderen Verpflichtungen. Der Wunschspieler von Sportdirektor Hasan Salihamidzic, Callum Hudson-Odoi, wird wohl zeitnah beim FC Chelsea verlängern. Wegen des neuen Trainers Frank Lampard habe der Spieler seine Meinung geändert und will bleiben. Die Rede ist von einem Vertrag bis 2024. Darüber hinaus wurde Ousmane Dembélé in München gehandelt, der sich 2017 vom Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund zum FC Barcelona gestreikt hatte. Doch dem "Kicker" zufolge ist er beim FC Bayern nun kein Kandidat mehr.

Doch so eisern auf einen Sané-Transfer zu setzen, kann beim FC Bayern schnell schiefgehen. Der "Kicker" schätzt die Chancen der Münchner "allenfalls 50:50". Zwar habe der FC Bayern kürzlich "positive Signale vom Sané-Management erhalten, dass die grundsätzliche Möglichkeit eines Transfers besteht", schreibt die "Sport Bild". Solange aber Sané nicht persönlich seine Bereitschaft signalisiert, wird es keinen Wechsel geben.

Quelle: n-tv.de, ara

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