Fußball

Serie des KSC endet ärgerlich HSV erarbeitet sich eine Nacht auf dem Aufstiegsplatz

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Ludovit Reis hatte einen besonderen Moment und wurde dafür von den Kollegen gefeiert.

(Foto: picture alliance / nordphoto GmbH/ Witke)

Der Hamburger SV klettert mit einem knappen Heimsieg mindestens einige Stunden auf einen direkten Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga. Für Gegner Karlsruher SC geht eine starke Serie zu Ende, weil in der ersten Halbzeit hochkarätige Chancen in höchster Not noch vereitelt werden.

Der Hamburger SV hat sich zumindest für eine Nacht auf einen direkten Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga gespielt. Die effektiv agierende Mannschaft von Trainer Tim Walter feierte am Samstagabend einen 1:0 (1:0)-Heimsieg über den Karlsruher SC und sprang auf Rang zwei. Den Treffer des Abends vor 45.623 Zuschauern im Volkspark erzielte Ludovit Reis in der 42. Minute. Beim HSV war Miro Muheim nach einem überstandenen Hexenschuss in die erste Aufstellung zurückgekehrt. Tim Leibold rotierte dafür aus dem Team. Karlsruhe dagegen trat zum dritten Mal hintereinander mit der gleichen Startaufstellung an.

Der KSC begann mutig und hatte auch die erste große Gelegenheit. Malik Batmaz bediente Fabian Schleusener im Strafraum, doch HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes parierte den Schuss aus kurzer Distanz (12.). In der 34. Minute klärte Muheim in höchster Not vor dem erneut einschussbereiten Schleusener. Umso überraschender kam die HSV-Führung. Reis wurde von der Gästeabwehr nicht attackiert und schloss überlegt ins linke Eck ab.

Nach dem Seitenwechsel ließ der KSC zunächst seine Unbekümmertheit vermissen und agierte deutlich vorsichtiger - was HSV-Trainer Tim Walter aber vor allem durch das eigene Spiel erklärte. "In der ersten Halbzeit war Karlsruhe besser als wir, aber durch diesen besonderen Moment von Ludovit Reis kurz vor der Pause sind wir mit der Führung in die Halbzeit gegangen. In der zweiten Hälfte aber habe ich dann wieder den HSV gesehen, den wir uns alle wünschen: Wir haben etwas umgestellt, haben dadurch aggressiver verteidigt und sind höher angelaufen und hatten zudem auch gute Offensivaktionen mit Abschlusschancen."

Die Hamburger kontrollierten das Geschehen und durchbrachen die Karlsruher Serie von zuvor drei Siegen in Serie. In der Schlussphase nahm Schiedsrichter Tobias Reichel nach einer Kontrolle der Videobilder einen vermeintlichen Foulelfmeter für die Gastgeber zurück.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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