Fußball

Keine Rückkehr zum FC Bayern Holger Badstuber zieht es ins Ausland

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Wo geht's hin? Holger Badstuber.

(Foto: imago/Team 2)

Holger Badstuber kehrt nicht zum FC Bayern zurück. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erwartet einen Wechsel ins Ausland. Und sagt, dass sei von Anfang an klar gewesen. Schon im Winter wurde über ein Engagement in der englischen Premier League spekuliert.

Holger Badstuber kehrt nach seinem kurzen Gastspiel in Gelsenkirchen nicht zum FC Bayern zurück. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass der 31-malige Fußball-Nationalspieler "nach seiner Ausleihe an den FC Schalke 04 eine neue Erfahrung wahrscheinlich im Ausland suchen will", sagte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Badstuber, der bei den Münchnern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 besaß, ist bis Saisonende ausgeliehen.

Der FC Bayern wünsche "Holger Badstuber alles Gute und bedankt sich bei ihm für sein vorbildliches Engagement in den knapp 15 Jahren", erklärte Rummenigge. Schon im Winter war über einen Wechsel des inzwischen 28-Jährigen nach England spekuliert worden. Zu den vertraglichen Details hatten sich die Münchner im Januar, als das Leihgeschäft mit Schalke verkündet wurde, nicht geäußert. Philipp Lahm, Franck Ribéry oder Thomas Müller hatten damals aber auf eine Rückkehr des langjährigen Weggefährten gehofft. "Ich wünsche ihm nur das Beste und dass er im Sommer mit viel Spielpraxis zurückkommt", hatte etwa Ribéry gesagt.

Badstuber hatte in dieser Saison am 26. Oktober beim Erfolg im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg nach 259 Tagen sein Comeback bei den Münchnern gegeben. Vorausgegangen war eine lange Verletzungsgeschichte. Am 1. Dezember 2012 erlitt er den ersten von zwei Kreuzbandrissen im rechten Knie. Er musste viermal am Gelenk operiert werden. Zwei Verletzungen im linken Oberschenkel und Bruch des Sprunggelenks vor knapp einem Jahr stoppten ihn erneut. Beim Wechsel nach Schalke war darüber spekuliert worden, dass Badstubers am Saisonende auslaufender Vertrag in München bis 2018 verlängert worden war. Grundlage für die Spekulationen war eine Formulierung in den Liga-Statuten, wonach eine vertragliche Bindung mit dem verleihenden Klub nach Ende der Ausleihe Voraussetzung sei.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa

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