Fußball

Endlich wieder im Viertelfinale Kroos und Benzema machen Real-Sieg besonders

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Sergio Ramos steht mit Real Madrid nach drei Jahren mal wieder im Viertelfinale der Champions League.

(Foto: imago images/Shutterstock)

Zweimal hintereinander stolpert Rekordsieger Real Madrid schon im Achtelfinale der Champions League. In diesem Jahr gelingt mal wieder der Einzug in die nächste Runde. Dabei hilft Toni Kroos und der unverwüstliche Sergio Ramos. Letzterer sogar überaus maßgeblich.

Rekordgewinner Real Madrid hat erstmals seit dem letzten Champions-League-Triumph 2018 wieder das Viertelfinale in der Königsklasse erreicht. Die Mannschaft um Ex-Weltmeister Toni Kroos siegte im Achtelfinal-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo 3:1 (1:0), nachdem bereits im Hinspiel ein 1:0 herausgesprungen war. In den vergangenen beiden Spielzeiten waren die Königlichen noch an Ajax Amsterdam (2019) und Manchester City (2020) gescheitert. Torjäger Karim Benzema (34.), Rückkehrer Sergio Ramos per Foulelfmeter (60.) und Marco Asensio (85.) erzielten die Treffer für Real. Das zwischenzeitliche Anschlusstor für Atalanta durch Luis Muriel war zu wenig (83.).

Für den Franzosen Benzema war es das 70. Tor in der Champions League. Eine Marke, die vor ihm nur Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Robert Lewandowski und Real-Idol Rául erreicht hatten. Der besondere Treffer war allerdings arg begünstigt durch Marco Sportiello: Atalantas Torwart leitete mit einem verunglückten Pass den Angriff selbst ein, der über Luka Modric schließlich von Benzema mühelos veredelt wurde. Die Vorentscheidung besorgte dann Kapitän Ramos, der erst am Wochenende gegen Elche nach einer Knieverletzung sein Comeback gegeben hatte, per Elfmeter nach einem Foul an Vinicius Junior.

Kroos stand in der Startelf der Madrilenen, auch der deutsche Nationalspieler durfte eine ganz besondere Marke feiern: Der Sieg über Bergamo war sein 100. Champions-League-Spiel. Damit ist er der erst vierte Deutsche, der mindestens hundert Spiele in der Königsklasse vorweisen kann. Vor ihm liegen noch Nationaltorhüter Manuel Neuer (117), Philipp Lahm (110) und Oliver Kahn (103).

Nach dem Aus für Atalanta dürfte die Serie A im Viertelfinale nicht mehr vertreten sein. Inter Mailand war bereits in der Vorrunde gescheitert, Juventus Turin schied gegen den FC Porto im Achtelfinale aus. Und für Lazio Rom dürfte nach dem 1:4 gegen den FC Bayern im Hinspiel am Mittwoch ebenfalls Endstation im Wettbewerb sein.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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