Fußball

Obwohl Red Bull Salzburg hilft Leipzig versemmelt europäische K.-o.-Runde

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Das Unentschieden reicht nicht: Das war's für RB Leipzig in der Europa League.

imago/Jan Huebner

RB Leipzigs Auftritt auf der internationalen Fußball-Bühne ist beendet: Dem Bundesligisten misslingt es, in die nächste Runde der Europa League einzuziehen. Dabei bekommen die Sachsen sogar Schützenhilfe vom Bruderklub aus Salzburg.

Beherzt gekämpft und doch gescheitert: RB Leipzig ist trotz Schützenhilfe des Bruderklubs aus Salzburg in der Gruppenphase der Europa League ausgeschieden. Gegen den zuvor punktlosen norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim kamen die Sachsen am finalen Vorrundenspieltag nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

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Matheus Cunha (47.) hatte RB zunächst in Führung gebracht, ehe Tore Reginiussen (86.) der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick die Stimmung verdarb. Zum Erreichen der K.o.-Runde hätte Leipzig zwingend einen Sieg gegen die Trondheimer gebraucht. Da half es auch nicht, dass Gruppensieger Red Bull Salzburg bei Celtic Glasgow Schützenhilfe leistete. Die Schotten sind als Zweiter für die nächste Runde qualifiziert, Leipzig bleibt nur Rang drei. Es ist natürlich brutal bitter", sagte Yussuf Poulsen bei Nitro: "Wir haben einige Dinge nicht gut gemacht, aber auch Pech gehabt. Wir hatten genug Torchancen, um das Spiel zu gewinnen."

In der Vorsaison war der Tabellenvierte der Bundesliga noch ins Viertelfinale des zweithöchsten europäischen Klubwettbewerbs vorgedrungen. Durch das Ausscheiden kann sich RB nun ganz auf den DFB-Pokal und die Liga konzentrieren. Dort geht es am Sonntag (15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) gegen den FSV Mainz 05, bevor schon am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) Bayern München wartet.

Acht Veränderungen im Vergleich zur Freiburg-Pleite

Trotz acht Veränderungen im Vergleich zur peinlichen 0:3-Ligapleite beim SC Freiburg - unter anderem saß Nationalstürmer Timo Werner nur auf der Bank - begann RB gegen Trondheim mit Schwung. Ihre Ballkontrolle spielte die Elf von Trainer Ralf Rangnick zunächst gut aus und brachte die Gäste einige Male in Verlegenheit. Dass Jean-Kevin Augustin (2.) und Linksverteidiger Marcelo Saracchi (11.) den Bundesligisten nicht in Führung brachten, war großes Glück für die Norweger.

Danach folgte vor nur 16.957 Zuschauern jedoch ein kleiner Bruch im Leipziger Spiel. Trondheim übernahm zwischenzeitlich die Federführung, während sich die Gastgeber in technischen Unzulänglichkeiten verloren. Viel zu oft landete der Ball unnötig im Aus. Wenn RB einmal zu Torchancen kam, dann wurden diese kläglich vergeben. Augustin (30.), laut Medienberichten vom FC Everton umworben, scheiterte aufgrund eines Stockfehlers frei vor Trondheims Torwart Andre Hansen, der gleich danach einen Distanzschuss von Kevin Kampl (31.) parierte.

Gegen Ende der ersten Halbzeit fing sich Leipzig wieder und knüpfte an die ordentliche Spielanlage aus der Anfangsphase an. Ein Kopfball von Kapitän Willi Orban (43.) an die Latte war die größte Chance der Leipziger im ersten Durchgang. Der schnelle Führungstreffer spielte Leipzig nach Wiederanpfiff in die Karten, Rosenborg sorgte in dieser Phase kaum für Entlastung. RB hätte sogar noch erhöhen können, doch der eingewechselte Yussuf Poulsen (62.) setzte den Ball aus halblinker Position an den langen Pfosten. Erst danach wachte Rosenborg wieder auf.

Quelle: n-tv.de, Florian Krebl und Emanuel Reinke, sid

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