Fußball

Ligue 1: Brest rutscht auf Platz sechs ab Lille Spitzenreiter in Frankreich

Der OSC Lille löst den Sensationstabellenführer Stade Brest an der Spitze der höchsten französischen Fußballklasse ab. Während der Aufsteiger aus der Bretagne in Rennes verliert und auf Platz sechs abrutscht, schlägt Lille den AS Monaco und führt nun die Tabelle an.

Eden Hazard.jpg

Mit Lille an der Spitze: Eden Hazard.

(Foto: REUTERS)

Die französische Fußball-Meisterschaft hat einen neuen Spitzenreiter – wieder einmal. Durch einen 2:1-Heimsieg über den AS Monaco erklomm der OSC Lille Platz eins in der Ligue 1. Das Team aus dem nordfranzösischen Bergbaurevier erhöhte sein Punktekonto am 14. Spieltag auf 24 und führt nun die Tabelle an. Platz zwei belegt nun der HSC Montpellier, der mit 1:0 beim OGC Nizza gewann.

Vor 13.500 Zuschauern im Stadium Lille Métropole glänzte vor allem der belgische Spielmacher Eden Hazard. Der 19-Jährige gab die beiden Pässe zu den Treffern der Hausherren durch Pierre-Alain Frau (38.) und Ludovic Obraniak (76.). Der Brasilianer Adriano hatte in der 56. Minute den Ausgleich für Monaco erzielt.

Brest rutscht auf Platz sechs ab

Der bisherige Tabellenführer, Aufsteiger Stade Brest, rutschte nach der 1:2-Niederlage bei Stade Rennes auf den sechsten Rang ab. Doch die Sache bleibt spannend: Den OSC Lille und den Tabellensiebten, Girondins Bordeaux, der Caen mit 2:1 schlug, trennen nur zwei Zähler. Und Lille ist bereits der sechste Spitzenreiter der laufenden Saison. Mit 23 Zählern liegt Paris Saint-Germain dank des besseren Torverhältnisses direkt vor Rennes auf Platz drei. Im Prinzenpark schlugen die Hauptstädter den FC Caen mit 2:1.

Meister Olympique Marseille bestand unterdessen die Generalprobe für das Champions-League-Spiel bei Spartak Moskau nur mit größter Mühe - und viel Glück. Beim FC Toulouse erlöste Ghanas André Ayew die Gäste per Kopf erst zwei Minuten vor Abpfiff. Dank des 1:0-Zittersieges schob sich OM mit 22 Punkten auf den 5. Platz vor. "Der Sieg ist gut für die Moral. Am Dienstag spielen wir zwar nicht um unser Leben, aber um unsere Zukunft in der Champions League", erklärte OM-Coach Didier Deschamps.

Quelle: n-tv.de, sgi/dpa

Mehr zum Thema