Fußball

DFB-Abschied kein Karriereende Löw bittet um Angebote für neuen Trainerjob

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Was kommt als Nächstes?

(Foto: dpa)

Die Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer ist noch offen, da blickt der 61-Jährige schon voraus. Das Ende seiner Zeit als DFB-Chefcoach soll kein Abschied vom Trainerberuf sein. Viel mehr könnte er sich nach anderthalb Jahrzehnten DFB den Wechsel zu einem Topklub vorstellen.

Ein Abschied, aber noch nicht das Ende: Joachim Löw will auch nach seinem Rücktritt bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sommer als Trainer arbeiten. "Meine Trainerlaufbahn wird danach nicht vorbei sein. Denn ich liebe die tägliche Arbeit auf dem Platz und das individuelle Training mit den Spielern", sagte der 61-Jährige bei Sport1. Löw hatte am Vortag bekannt gegeben, dass die EM (11. Juni bis 11. Juli) für ihn nach 15 Jahren als Bundestrainer der Schlusspunkt sein werde. "Ich bin total motiviert und freue mich auf die bevorstehenden Länderspiele im März und auf die EM", sagte er.

Die deutsche Nationalmannschaft trifft zum Auftakt der WM-Qualifikation in Duisburg auf Island (25. März). Es folgen Duelle mit Rumänien in Bukarest (28. März) und erneut in Duisburg gegen Nordmazedonien drei Tage später.

Nach seinem letzten großen Turnier als Bundestrainer wolle Löw erst einmal durchatmen, für Angebote aber offen sein, schrieb Sport1. Er könne sich vorstellen, einen Top-Verein zu übernehmen. Zuvor wolle er sein "Bestes geben, unseren Fans bei diesem Turnier große Freude zu bereiten und erfolgreich zu sein. Ich weiß auch, dass dies für die gesamte Mannschaft gilt."

Zuletzt hatte der 61-Jährige 2004 eine Klubmannschaft trainiert: Bei Austria Wien wurde er im März als Tabellenführer entlassen. Vier Monate später wurde er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Co-Trainer von Jürgen Klinsmann, nach der WM 2006 übernahm er die Rolle des Cheftrainers.

Offen ist derweil, wer auf das Ende der Ära Löw folgt. Jürgen Klopp lehnte mit Verweis auf seinen laufenden Vertrag beim FC Liverpool dankend ab, Hansi Flick ist beim FC Bayern derzeit ebenfalls unabkömmlich. Ralf Rangnick gilt als Außenseiterkandidat, dessen fachliche Klasse mit seiner streitbaren Art abzuwiegen wären. Der aktuelle Trainer der U21, Stefan Kuntz, wäre aus Sicht eine ebenso naheliegende wie einfache Lösung.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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