Fußball

Nur Remis gegen Bielefeld MSV Duisburg blickt dem Abstieg entgegen

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Duell auf Augenhöhe: Duisburgs Gerrit Nauber im Zweikampf mit Bielefelds Fabian Klos.

(Foto: imago images / Nordphoto)

Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an: Im Kampf gegen den Abstieg kann der Meidericher SV aus Duisburg nur einen Punkt gewinnen. Im Duell mit dem DSC Arminia Bielefeld wird der Tabellenletzte der zweiten Fußball-Bundesliga gnadenlos ausgekontert.

Der vierte Absturz des MSV Duisburg in die Drittklassigkeit ist fast nicht mehr zu verhindern. Der Tabellenletzte der zweiten Fußball-Bundesliga kam zum Abschluss des 31. Spieltags nur zu einem 2:2 (1:1) gegen Arminia Bielefeld. Da die Rivalen aus Sandhausen, Magdeburg und Ingolstadt ihre Spiele am Wochenende allesamt gewonnen hatten, ist das Unentschieden für den MSV eine gefühlte Niederlage.

Bei nur noch drei Spielen beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz fünf Punkte, zudem haben die Duisburger die mit Abstand schlechteste Tordifferenz. Die Arminia ist mit 40 Punkten weit entfernt von Auf- und Abstiegszone Neunter. Andreas Voglsammer (7./61., Foulelfmeter) hatte die Ostwestfalen zweimal in Führung gebracht. Stanislav Iljutcenko (20.) und Kevin Wolze (68.) bewahrten den seit sieben Spielen sieglosen MSV zumindest vor der Niederlage. Bielefelds Brian Behrendt sah nach einer Notbremse Rot (67.).

Die Duisburger, die in der Hinrunde in der Liga (1:0) und im DFB-Pokal (3:0) diese Saison schon zweimal in Bielefeld gewannen, begannen in unerwartet offensiver Aufstellung sehr beherzt - und liefen dann gleich in den ersten Konter: Fabian Klos setzte sich rechts durch, seine Hereingabe verwertete Voglsammer trotz fünf umherstehenden MSV-Spielern ungestört zum elften Saisontor.

Die Duisburger taumelten, Jonathan Clauss traf den Pfosten (17.), doch Iljutcenkos vierter Saisontreffer brachte den MSV zurück ins Spiel. Nach der Pause schalteten die Gastgeber schnell in den Alles-oder-nichts-Modus wurden wieder ausgekontert als Dustin Bomheuer im Strafraum Klos umriss und kamen schließlich wieder zurück. Nach Behrendts Notbremse gegen Iljutcenko verwandelte Wolze den Freistoß.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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