Fußball

Real schwänzt Weltfußballer-Wahl Messi steht vor drittem Triumph

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Lionel Messi dürfte seinen Weltfußballer-Hattrick perfekt machen.

(Foto: AP)

Real Madrid hat schon vorab kapituliert. Stürmerstar Cristiano Ronaldo und sein Coach Jose Mourinho bleiben der Wahl zum Weltfußballer fern. Offiziell aus logistischen Gründen. Inoffiziell vielleicht auch deshalb, weil der FC Barcelona durch Lionel Messi und Josep Guardiola die wichtigsten Preise abräumen dürfte.

Deutschlands Star-Kicker um Mesut Özil und Bastian Schweinsteiger haben es nicht in die Endauswahl geschafft und Cristiano Ronaldo reist gar nicht erst an. Warum? Weil bei der Wahl des Weltfußballers 2011 der Sieger schon festzustehen scheint. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren wird an diesem Montag im Kongresshaus von Zürich (19.00 Uhr/live auf fifa.com) wohl erneut Lionel Messi vom Champions-League-Sieger FC Barcelona zum besten Fußballer der Welt gekürt. "Ich bin mir des Prestiges dieses Preises bewusst. Es wäre eine absolute Freude", erklärte der argentinische Nationalspieler auf der Internetseite des Weltverbandes FIFA.

Neben Messi sind noch sein Vereinskollege Xavi und Cristiano Ronaldo, der Weltfußballer von 2008 nominiert. Doch der exzentrische Portugiese und sein Vereinstrainer José Mourinho hatten bereits in der Vorwoche ihr Kommen abgesagt. Offizielle Begründung: Real Madrid reist heute zum Pokal-Rückspiel nach Malaga, das am Dienstag ansteht.

Barcelona zweimal Favorit

Das Fernbleiben lässt sich auch als königliche Kapitulation vor der Übermacht des FC Barcelona deuten. Im Dreikampf der Spieler zwischen Messi, Cristiano Ronaldo und Xavi ist der Argentinier klarer Favorit. Es wäre eine Überraschung, wenn Messi in Zürich nicht zum dritten Mal in Folge zum besten Fußballer der Welt gekürt werden sollte. Auch bei den Trainern dürfte sich Barcelonas Coach Josep Guardiola gegen Mourinho und Sir Alex Ferguson von Manchester United durchsetzen. Er hatte die Katalanen zur dritten Meisterschaft in Folge und zum zweiten Champions-League-Triumph binnen zwei Jahren geführt und Ferguson und United dabei im Finale eine Lehrstunde erteilt.

Bei den Frauen geht die japanische Weltmeisterin Homare Sawa als Favoritin an den Start. Zuletzt hatte die Brasilianerin Marta fünfmal in Serie die Wahl zur Weltfußballerin gewonnen. Ebenfalls nominiert ist die WM-Zweite Abby Wambach aus den USA. Die Kandidaten wurden in einer Abstimmung von den Spielführern und Cheftrainern der Männer- und Frauennationalteams sowie von internationalen Medienvertretern bestimmt, die von "France Football" ausgewählt wurden.

Präsentiert wurden ebenfalls die drei Anwärter auf den Puskás-Preis, mit dem das schönste Tor des Jahres geehrt wird. Die meisten Stimmen erhielten hier Messi, Neymar (Brasilien) und Wayne Rooney (England).

Quelle: ntv.de, dpa/sid

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